RB Leipzig-Trainer Zorniger: „Mir würde auch ein 1:0 noch 8,6 Sekunden vor Schluss reichen.“

26.09.2013 – PM / SPORT4Final:

Recht hat er, der Fußball-Lehrer von RB Leipzig auf der Pressekonferenz vor dem sechsten Heimspiel am Samstag gegen die SpVgg. Unterhaching. Denn für die Rasenballsportler heißt es: Serie ausbauen nach zuletzt drei Siegen in Folge in heimischen Gefilden. Und es wird sicherlich nicht immer ein Tor für die Geschichtsbücher werden, aber Sieg wäre nun mal Sieg und ein Dreier Richtung Aufstiegsplätze.

Mit dem Tabellenneunten SpVgg. Unterhaching gastiert eine der stärksten Auswärtsmannschaften der 3. Liga in Leipzig, denn Unterhaching holte mit zehn Zählern die zweitmeisten Auswärtspunkte der Liga. Aber Leipzig will natürlich mehr – 3 Punkte und weg vom „undankbaren“ 4. Tabellenplatz. Zumal der letzte Spieltag, so der Fußball-Lehrer, die Ausgeglichenheit der Liga wiederholt bestätigte. Trotz der Niederlage hat RB Leipzig den 4. Platz gehalten und ist nicht abgerutscht. Fußball kann nicht nur grausam sondern auch mal schön sein, stimmt’s Herr Zorniger. Und noch ein „Luxusproblem“: Der Fußball-Lehrer kann (wird) nach allen Trainingseindrücken im dritten Spiel in Folge mit der gleichen Startformation beginnen. 

SPORT4Final berichtet am Samstag aus der Red Bull Arena Leipzig.

VfL Osnabrück vs. RB Leipzig 3:2 - Trainer Zorniger - Foto: GEPA pictures
VfL Osnabrück vs. RB Leipzig 3:2 – Trainer Alexander Zorniger – Foto: GEPA pictures

Stimmen vor dem Spiel:

Alexander Zorniger: „Unterhaching ist ein junger Gegner, der zwei Drittel seiner Punkte auswärts geholt hat. Die Mannschaft spielt konsequent aus einer guten Ordnung heraus und hat ein gutes Aufbauspiel mit quirligen Spielern auf den Außenbahnen. Diese Art Fußball zu spielen sollte uns entgegenkommen. Die Spielvereinigung ist etwas robuster als unser letzter Heimgegner Stuttgart II und sehr stabil in ihrem Spiel – auch nach Rückständen. Mit den zweiten 45 Minuten der Osnabrück-Partie haben wir uns intensiv beschäftigt, aber man kann nicht alles am Ergebnis festmachen. In unserem Spiel ist eine klare Entwicklung zu erkennen, die wir nun noch länger und stabiler abrufen müssen. Mannschaftstaktisch haben wir in Osnabrück nicht viel falsch gemacht. Deshalb wird es keine großen Änderungen geben. Dennoch sind nach einer Niederlage alle Spieler in der Verlosung für den Kader bzw. die Startelf. Jeder hat die Möglichkeit, sich zu zeigen – muss bei unserer Qualität dafür aber auffallend gut trainieren.“

Henrik Ernst: „Die Niederlage in Osnabrück war bitter, denn wir hätten mindestens einen Punkt mitnehmen müssen. Die Gegentore haben wir uns mehr oder weniger selbst reingeschossen. Das wollen wir am Samstag gegen Unterhaching wettmachen. Dazu müssen wir unser aggressives Spiel und Pressing abrufen, was wir gegen Stuttgart II und in der ersten Halbzeit gegen Osnabrück gut umgesetzt haben. Uns könnte entgegenkommen, dass Unterhaching eine Mannschaft ist, die Fußballspielen will. Wir befinden uns weiterhin in einem Lernprozess, in dem wir die Spielphilosophie Stück für Stück weiter verinnerlichen. Jetzt gilt es, Konstanz in die Leistungen zu bringen. Wir sind in der Liga angekommen, konnten in jedem Spiel mithalten oder waren sogar stärker und wollen jetzt oben dran bleiben. Die Qualität dazu haben wir.“ 

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