SC DHfK Leipzig: Topspiel mit Topleistung in zweiter Hälfte

22.03.2014 – PM DHfK / SPORT4Final:

SC DHfK Leipzig schlägt mit dem TV Bittenfeld das nächste Spitzenteam und rückt auf Tabellenplatz drei vor

Es hatten wahrscheinlich nur wenige Handballfans und Fachleute mit einem so deutlichen Heimsieg des SC DHfK Leipzig gegen TV Bittenfeld gerechnet. Die Gastgeber gewannen am Samstag die über weite Strecken sehr gute Begegnung in der Arena Leipzig mit 32:26 (14:12) Toren und liegen vorübergehend auf dem dritten Tabellenplatz, der den Aufstieg in das „Oberhaus“ bedeuten würde.

Lucas Krzikalla - SC DHfK Leipzig vs. TV Bittenfeld - Foto: Elmar Keil
Lucas Krzikalla – SC DHfK Leipzig vs. TV Bittenfeld – Foto: Elmar Keil

Die Hausherren begannen die Auseinandersetzung vor 2.021 stimmungsvollen Zuschauern hoch konzentriert und lagen 5:2 vorn. Doch die Gäste vom Stuttgarter Stadtrand hielten dagegen. Sie hatten von Dezember bis Februar den Gegnern in der zweiten Bundesliga keinen einzigen Punkt überlassen und waren in die Bundesliga-Spitzengruppe zurückgekehrt. Die Schwaben mit den erstklassigen Spielern Peter Jungwirth, Michael Schweikardt und Dominik Weiß warfen fünf Treffer hintereinander. Auf der Anzeigetafel leuchtete der Zwischenstand 6:9.

DHfK-Trainer Christian Prokop reagierte mit einer Auszeit. Danach legten die Sachsen richtig los: Sie bildeten ein regelrechtes Bollwerk mit einem souveränen Hendrik „Ruuudi“ Tovås im Kasten. Sie fanden mit Philipp Weber im mittleren Aufbau immer einen Weg, die Deckung der Schwaben ins Laufen zu bringen, und zogen kontinuierlich davon. Die Stationen lauteten 11:10, 14:12, 19:16, 22:18, 26:20. Die Handballer des SC DHfK Leipzig trafen aus allen Positionen. Sowohl Lucas Krzikalla und Lukas Binder von den Außenpositionen als auch Maximilian Jonsson nutzten die Chancen konsequent.

Die Bittenfelder kämpften und besaßen in Michael Schweikardt einen überragenden Mann, der nicht nur seine neun Siebenmeter sicher verwandelte, sondern die Gastgeber durch seinen Spielwitz herausforderte. Doch oftmals, wenn seine Nebenleute durch gelungene Aktionen neuen Mut schöpften, wussten die Leipziger eine bessere Antwort. Am Ende ein verdienter Sieg der Gastgeber nach überzeugender zweiter Halbzeit.

Trainerstimmen:

Jürgen Schweikardt, TV Bittenfeld: „Glückwunsch an Leipzig! Natürlich sind sechs Tore Unterschied zu viel, aber gerechtfertigt. Meine Mannschaft hat nicht gut gespielt, zu wenige meiner Spieler hatten einen guten Tag. Den Vorsprung in der ersten Halbzeit haben wir schon leichtfertig verspielt und danach kam insgesamt zu wenig Torgefahr. Wir hätten gerne in Leipzig gewonnen, die Niederlage ärgert uns. Jetzt müssen wir uns sammeln und nächste Woche gegen Aue anknüpfen an die Leistung gegen Nordhorn.“

Christian Prokop, SC DHfK Leipzig: „Bei uns herrscht Mega-Freude, alle sind total begeistert. Das war in jeder Hinsicht ein Spitzenspiel. Bittenfeld hat sich wie wir in der Rückrunde weiterentwickelt, das konnte man in der ersten Halbzeit sehen, als die Mannschaft in Führung ging. Was meine Mannschaft dann von der 15. bis zur 60. Minute an Einsatz, Emotionalität und Beinarbeit gezeigt hat, ist der Wahnsinn! Das macht mich stolz. Allein die neun Siebenmeter gegen uns zeigen, mit welcher Intensität hier zur Sache gegangen ist. Da war viel Adrenalin im Spiel, dazu hatten wir ein tolles Publikum im Rücken.“ 

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