Handball Champions League EHF Final4: Barcelona und Veszprem im Finale

Handball Champions League EHF Final4: Barcelona und Veszprem im Finale - Victor Tomas (FC Barcelona) - Foto: EHF Media
Handball Champions League EHF Final4: Barcelona und Veszprem im Finale – Victor Tomas (FC Barcelona) – Foto: EHF Media

 

30.05.2015 – EHF Final4 / SPORT4Final / Frank Zepp:

Handball VELUX EHF Champions League Final4: Halbfinale

FC Barcelona vs. KS Vive Tauron Kielce  33:28 (16:14)

THW Kiel vs. MKB-MVM Veszprem 27:31 (13:13)

SPORT4Final-Redakteur Frank Zepp berichtet live aus Köln.

Geschichte wiederholt sich manchmal. Auch auf höherer Qualität. Mit überragenden Torhüterleistungen. Das Spiel um den dritten Platz des Vorjahres ist in diesem Champions League Final4 2015 das große Finale: FC Barcelona gegen MKB-MVM Veszprém.

Der siebenfache Sieger FC Barcelona hatte bis zum 26:26 (49.) stets einen polnischen Meister auf Augenhöhe als Gegner. Selbst größere Rückstände (19:14 (34.) konnte Kielce stets mit großem Kampfgeist und Spielwitz wieder ausgleichen. In der Crunch-Time des Matches zog Barcelona auf 33:27 davon. Neben den Erfolgs-Garanten Nikola Karabatic (8 Tore – in 26. Minute bereits zweite Zeitstrafe) und Kiril Lazarov (7 Tore) avancierte Torhüter Danijel Saric zum „Matchplayer“. Erst in der 43. Minute eingewechselt, zeigte er in der restlichen Spielzeit 10 Paraden bei 16 Würfen (62 Prozent). Beide Keeper von Kielce konnten nur 8 gehaltene Bälle verzeichnen. Am Ende entschieden die Wurfeffizienz und die Torhüterleistung ein sehr lange spannendes Match, in dem Kielce mannschaftlich zu überzeugen wusste. Der FC Barcelona zieht aber letztendlich verdient ins Finale ein.

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Im zweiten Semifinale erwischte der THW Kiel bis zum 8:8-Ausgleich (22.) den besseren Start ins Spiel mit einer kompakten Abwehr und überragenden Torhüterleistung durch Andreas Palicka (7 Bälle – 35 Prozent). Ab dem Tempogegenstoß-Tor durch Veszpréms Kapitän Laszlo Nagy zur 8:9-Führung übernahm der ungarische Meister den Match-Zugriff und gab bis zum Schlusspfiff die Führung nicht mehr aus der Hand. Der THW Kiel verlor den Spielfaden und hatte bis auf Aron Palmarsson Probleme in der Torgefährlichkeit aus dem Rückraum.

Nach dem 13:13-Halbzeit-Remis zog Veszprém über die Stationen 17:21 (40.), 21:27 (49.) weiter seine Kreise. Bei 26:29 (57.) vegaben Filip Jicha und Marko Vujin völlig freie Tormöglichkeiten. Das 27:29 durch Christian Sprenger war der letzte Hoffnungsfunke, der durch Mate Lekai zweimal gelöscht wurde. Veszprém revanchierte sich eindrucksvoll für die Halbfinal-Niederlage aus dem Vorjahr und gewann völlig verdient. Zum „Matchplayer“ stieg Torhüter Mirko Alilovic empor, der nach 15 Minuten für den glücklosen Roland Mikler (0 Paraden) kam und 14 Bälle (43 Prozent), darunter einige hochkarätige Kieler Chancen, halten konnte. Veszpréms Abwehrverbund stand nach der Pause wie ein „Fels in der Brandung“. Auch im Tempogegenstoßverhalten „gewann“ Veszprém mit 6:3 Toren. Die erfolgreiche Kieler Spielweise „der leichten Tore“ wurde sehr gut durch Ungarns Titelträger umgesetzt.

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