Exklusiv-Interview mit Ambros Martin, Cheftrainer von Györi Audi ETO KC

18.10.2013 – SPORT4Final:

Ambros Martin:

„Der Thüringer HC ist ein sehr gutes Team mit erfahrenen Spielerinnen und einem sehr guten Trainer, Herbert Müller. Die Mannschaft hat zu Hause immer gute Chancen gegen jeden Gegner.“

Champions League: Gruppe A  

Das Schlüsselspiel in der Gruppe A als „Spiel der Spiele“:

Thüringer HC vs. Györi Audi ETO KC

Der Titelverteidiger der Champions League, Györi Audi ETO KC, ist am Sonntag zu Gast beim deutschen Meister, Thüringer HC, in der Wiedigsburghalle Nordhausen.

SPORT4Final-Redakteur Frank Zepp berichtet live vom Topspiel der „Königsklasse“.

Der Titelverteidiger der Champions League
Foto: Györi Audi ETO KC

Tabelle nach 2 Spielen:            PT        Tore

1.Györi Audi ETO KC                  4          + 31 

2.Thüringer HC                            2          +   1

3.Hypo Niederösterreich        2          –  13

4.HCM Baia Mare                        0          –  19  

Martín Ambros - Foto: Györi Audi ETO KC
Martín Ambros – Foto: Györi Audi ETO KC

Ambros Martin, Cheftrainer von Györi Audi ETO KC, gab zur Einstimmung auf das Spiel SPORT4Final das folgende Exklusiv-Interview:

Ambros Martin:

„Der Thüringer HC ist ein sehr gutes Team mit erfahrenen Spielerinnen und einem sehr guten Trainer, Herbert Müller. Die Mannschaft hat zu Hause immer gute Chancen gegen jeden Gegner.

Martín Ambros - Foto: Györi Audi ETO KC
Martín Ambros – Foto: Györi Audi ETO KC

 

Ambros Martin, in dieser Saison haben Sie nur ein Spiel gegen Budapest 17:20 verloren. Wie konnte das geschehen?     [private]

„Es ist normal, wenn eine Mannschaft ein Spiel verliert. Speziell in der ungarischen Meisterschaft, wo wir so einen starken Gegner wie Ferencvaros haben. In diesem Spiel  waren sie einfach besser als wir, so dass sie sich die 2 Punkte verdienten. Der Punkt ist, dass wir aus dieser Niederlage gelernt haben. Ich sage immer, dass die Niederlage Teil des Spiels und nützlich ist, wenn man aus Ihren Fehlern lernt.“

Ihre Mannschaft hat sich in diesem Jahr noch mit Katarina Bulatovic im Rückraum verstärkt. Dominieren Sie aus dem Rückraum Ihre Spiele?

„Es ist jedes Mal ein Problem, wenn ein Team nur von einem Spieler abhängig ist. Handball ist ein Mannschaftssport. Das Team gewinnt ein Match, und auch nur das Team kann verlieren. Selbstverständlich sind wir individuell auf dem Feld sehr stark, aber der Erfolg kommt durch den Teamgeist. Bulatovic ist eine sehr gute Spielerin in der Mannschaft, aber sie ist nur eine von 16 Spielerinnen.“

Bei der Handball-Fiesta hatten Sie bereits gegen den deutschen Vertreter HC Leipzig gespielt. Wie beurteilen Sie den deutschen Meister Thüringer HC?

„Ich glaube, es gibt viele gute Teams in der Deutsche Meisterschaft. Der Thüringer HC ist ein sehr gutes Team mit erfahrenen Spielerinnen und einem sehr guten Trainer, Herbert Müller. Die meisten dieser Spielerinnen, die ich kenne, sind wirklich gut. Bspw. Sandy Barbosa, sie war früher meine Spielerin in Spanien. Die Mannschaft hat zu Hause immer gute Chancen gegen jeden Gegner, es ist nicht leicht, gegen sie zu spielen.“

Ambros Martin - Foto: Györi Audi ETO KC
Ambros Martin – Foto: Györi Audi ETO KC

Ihre Mannschaft hat in der Champions League schon gegen Hypo Niederösterreich  gewonnen. Ist das Spiel gegen den Thüringer HC das Schlüsselspiel in der Gruppe?

„Ich glaube, dass alle Spiele sehr wichtig sind. Ich erwarte volle Konzentration von allen meinen Spielerinnen, egal ob der Gegner eine ungarische Mannschaft, der Thüringer HC oder ein anderes Team ist. Dies ist besonders wichtig für die Champions League, wo alle Punkte mehr Bedeutung haben. Jedes Spiel ist ein Schlüsselspiel für uns, und in jedem Match wollen wir unser Bestes geben!“

Beim Thüringer HC fehlt die beste Spielerin Nadja Nadgornaja wegen einer Verletzung. Worauf werden Sie sich in Ihrem Deckungssystem konzentrieren?

„Ich will nicht ins Detail gehen, aber ich weiß, dass mein Trainer-Kollege schon herausfinden wird, wie sein Team ohne Nadgornaja spielen wird. Wir sind immer auf unser Spiel fokussiert, nicht auf den Gegner.“

Ist Ihr Team der Favorit auf den Sieg in der Gruppe und in der Champions League?

„Es ist zu früh, schon hierüber etwas zu sagen. Natürlich haben wir Ziele von der Führung des Vereins, wollen wir auch wieder das Finale der Champions League erreichen. Aber ich mag wirklich nicht von der Favoritenrolle sprechen. Wir sind ein Team unter anderen, die die Chance haben, ins Finale zu kommen. Im Mai 2014 werden wir mehr wissen.“

Vielen Dank für das Interview, Ambros Martin, und viel Erfolg.

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