DHB-Aufgebot für Lehrgang mit Uwe Gensheimer

17.09.2013 – PM:

Suche nach Alternativen für die weitere Entwicklung des DHB-Teams

Entwicklung einer neuen Besetzung als alternative Abwehrformation

Uwe Gensheimer steht wieder im Aufgebot der deutschen Handball-Nationalmannschaft, die vom 29. September bis zum 2. Oktober zu einem Kurzlehrgang in Barsinghausen zusammenkommt. Der 26-jährige Linksaußen der Rhein-Neckar Löwen verpasste nach einem Achillessehnenriss im vergangenen November die WM 2013 und meldete sich im Mai mit dem Gewinn des EHF-Cups fulminant zurück. „Uwe ist wieder voll und ganz in der Bundesliga angekommen. Da ist es keine Frage, dass er auch für die Nationalmannschaft wieder ein hochinteressanter Mann ist”, sagt Bundestrainer Martin Heuberger.

Uwe Gensheimer -  Foto: DHB/picture-alliance
Uwe Gensheimer –
Foto: DHB/picture-alliance

Das Gensheimer-Comeback ist eine Seite des aktuellen Kaders – für die andere Seite des 18 Spieler umfassenden Kreises steht die gezielte Suche nach Alternativen für die weitere Entwicklung des DHB-Teams im Hinblick auf den Handball-Supercup (1. bis 3. November in Bremen und Hamburg) sowie die WM-Play-offs im Juni 2014. Beispiel Kreis: Heuberger entschied sich konsequent für die jungen Patrick Wiencek, Evgeni Pevnov und Hendrik Pekeler und lässt den erfahrenen Christoph Theuerkauf pausieren. „Nicht nur bei Theuer weiß ich genau, was ich an ihm habe”, sagt der Bundestrainer. In Barsinghausen verzichtet der 49-Jährige auch auf die Torhüter Carsten Lichtlein und Silvio Heinevetter, Mittelmann Martin Strobel sowie Kapitän und Abwehrchef Oliver Roggisch.

Letzteres ist auch mit dem Plan verbunden, in den Trainingseinheiten mit einer neuen Besetzung eine alternative Abwehrformation zu entwickeln. Ebenfalls auf der Agenda des Bundestrainers steht die Mitte, für die er mit Tim Kneule und Linkshänder Steffen Weinhold proben will. Erstmals im Aufgebot der A-Nationalmannschaft steht der 21-jährige Lemgoer Finn Lemke. Heuberger: „Wir nutzen die Zeit in Barsinghausen, um weitere Varianten herauszuarbeiten, aber auch um neue Spieler ans A-Team heranzuführen.

Die Wetzlarer Außen Tobias Reichmann und Kevin Schmidt sind verletzt, dafür bekommen die Melsunger Flügelspieler Michael Allendorf und Johannes Sellin eine neue Gelegenheit, sich im A-Team zu zeigen. Adrian Pfahl laboriert noch an den Folgen einer Ellbogen-Operation. Sven-Sören Christophersen ist bei den Füchsen Berlin zwar wieder zu Kurzeinsätzen gekommen, aber „Smöre”, erklärt Heuberger, „muss sich im Verein erst wieder richtig fit machen”.

Das aktuelle Aufgebot der deutschen Handball-Nationalmannschaft:

Jens Vortmann (GWD Minden, 9/-), Martin Ziemer (TSV Hannover-Burgdorf, 10/-); Stefan Kneer (SC Magdeburg, 41/62), Hendrik Pekeler (TBV Lemgo, 6/12), Johannes Sellin (MT Melsungen, 13/34), Patrick Wiencek (THW Kiel, 45/91), Holger Glandorf (SG Flensburg-Handewitt, 159/544), Uwe Gensheimer (Rhein-Neckar Löwen, 79/293), Patrick Groetzki (Rhein-Neckar Löwen, 54/130), Steffen Weinhold (SG Flensburg-Handewitt, 47/109), Tim Kneule (Frisch Auf Göppingen, 6/3), Finn Lemke (TBV Lemgo, -/-), Michael Allendorf (MT Melsungen, 6/3), Michael Haaß (SC Magdeburg, 111/169), Kai Häfner (HBW Balingen-Weilstetten, 13/21), Evgeni Pevnov (Frisch Auf Göppingen, 6/3), Dominik Klein (THW Kiel, 175/348), Steffen Fäth (HSG Wetzlar, 15/13)

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