Handball-WM 2013 Serbien: Saskia Lang für Kerstin Wohlbold nachnominiert

30.11.2013 – PM:

Handball-WM 2013 Serbien:

Bundestrainer Heine Jensen hat bereits am Samstagabend auf den Ausfall von Kerstin Wohlbold reagiert. Für die am rechten Knie schwer verletzte Spielmacherin der deutschen Nationalmannschaft rückt Saskia Lang für die Handball-WM 2013 in Serbien nach. Die 26-jährige Rechtshänderin des HC Leipzig bestritt bisher 31 Länderspiele, in denen sie 22 Tore erzielte. „Saskia ist eingespielt und mit den Abläufen der Mannschaft bestens vertraut”, sagte Jensen. „Ich bin überzeugt, dass Saskia schnell ins Team findet und uns sowohl mit ihren handballerischen als auch kämpferischen Qualitäten helfen wird.”

Saskia Lang wird am Sonntag in Leverkusen gegen Schweden für die deutsche Mannschaft auflaufen. Das DHB-Team wird zum Abschluss der WM-Vorbereitung noch einmal am Montagvormittag im SportCentrum Kamen-Kaiserau trainieren. Am Donnerstag trifft sich die deutsche Delegation in Frankfurt wieder und fliegt tags darauf nach Belgrad. Die WM-Vorrunde in Novi Sad beginnt am Samstag, 7. Dezember, mit dem Spiel gegen Australien. Weitere Gegner sind Tschechien (9. Dezember), Rumänien (10. Dezember), Tunesien (12. Dezember) und Ungarn (13. Dezember). Die ersten vier Mannschaften erreichen das Achtelfinale.

Kerstin Wohlbold erlitt offensichtlich einen Riss des vorderen Kreuzbandes, kombiniert mit Meniskusverletzungen im rechten Kniegelenk. Eine Operation wird notwendig sein, aber eine Aussage über die Dauer der Ausfallzeit kann noch nicht endgültig getroffen werden, da das genaue Ausmaß der Verletzung erst während des Eingriffs festgestellt werden kann. „Kerstins Pech tut uns allen sehr leid – in erster Linie für Kerstin, aber auch für den Thüringer HC und die Nationalmannschaft”, sagte Jensen.

Noch während des Tests gegen Schweden (30:28) war Kerstin Wohlbold in das St. Marien-Hospital Hamm gefahren worden. Dr. Till Heusner, Chefarzt der Radiologie, war lange Jahre Spieler des ASV Hamm Westfalen, wurde über seinen Vater und ASV-Betreuer Jürgen Heusner informiert und half kurzfristig mit einer MRT-Untersuchung.

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