Mitteldeutscher Basketball Club: Heimdebüt mit Sieg gegen Trier

05.10.2014 – PM MBC:

Mitteldeutscher Basketball Club: Es war das von Silvano Poropat vorhergesagte spannende Spiel: Mit 77:74 (41:37) hat der Mitteldeutsche Basketball Club seinen ersten Heimauftritt der neuen Saison in der Beko BBL gewonnen. Matchwinner vor 2.150 Zuschauern waren Patrick Richard mit einem Dreier zehn Sekunden vor Schluss und Christian Standhardinger, der mit zwei Freiwurftreffern den Endstand markierte.

Dabei sahen sich die Wölfe nach dem dritten Viertel mit einer Elf-Punkte-Führung (59:48) schon auf der Siegerstraße. Auch nach 37 Minuten führten sie deutlich mit 70:63. Doch die Gäste kamen mit Dreiern von Mathis Mönninghoff, Jermaine Bucknor und Jermaine Anderson zurück ins Spiel. 62 Sekunden vor Schluss stand es auf einmal 72:72. Spannung pur. Hördur Vilhjalmsson und Djordje Pantelic verloren den Ball, den sich auf der Gegenseite Standhardinger zurückeroberte. Richard brachte den Mitteldeutschen Basketball Club zehn Sekunden vor Schluss per Dreier mit 75:72 in Führung. Anderson verkürzte fünf Sekunden vor dem Ende mit zwei Freiwürfen auf 75:74.

Mitteldeutscher Basketball Club: Heimdebüt mit Sieg gegen Trier - Patrick Richards Dreier zehn Sekunden vor Schluss war Gold wert - Foto: Matthias Kuch
Mitteldeutscher Basketball Club: Heimdebüt mit Sieg gegen Trier – Patrick Richards Dreier zehn Sekunden vor Schluss war Gold wert – Foto: Matthias Kuch

Die Entscheidung nach einem schnellen taktischen Foul der Trierer dann an der Freiwurflinie auf der anderen Seite: Standhardinger trifft den ersten zum 76:74, verwirft den zweiten, angelt sich jedoch den Offensiv-Rebound und wird dabei gefoult. Erneut trifft er einen der beiden Versuche zu, 77:74. Der letzte Trierer Wurf von Anderson aus der eigenen Hälfte zum möglichen Ausgleich verfehlt sein Ziel.

„Der MBC hat mit sehr viel Herz und Kampfgeist gespielt und auch war in der entscheidenden Phase, als wir mit ein paar wilden Würfen noch mal rangekommen sind, besser als wir. Es wäre etwas komisch gewesen, wenn wir dieses Spiel noch gedreht hätten. Ich wäre natürlich nicht dagegen gewesen, aber insgesamt geht der Mitteldeutsche Basketball Club heute als verdienter Sieger vom Feld“, resümierte Triers Trainer Henrik Rödl, in dessen Team Marko Lukovic (17) und Jermaine Anderson (14) die besten Korbschützen waren.

„Es ist immer unglaublich schwer, den ersten Sieg in der Saison zu erreichen. Noch schwerer ist es, wenn man eine Mannschaft mit so vielen neuen Spielern hat wie wir, und wenig Zeit, in einen Rhythmus zu kommen. Aber die Jungs haben gekämpft, alles gegeben und große Fortschritte in der Spielweise im Vergleich zum Spiel in München gemacht“, meinte MBC-Headcoach Silvano Poropat.

In den ersten Minuten des Spiels hatten die Gäste das Geschehen bestimmt und bis zum 10:7 (4.Minute) eine leichte Führung behauptet. Djordje Pantelic blies mit einem seiner unnachahmlichen Dreier zum 10:10 zur Aufholjagd, Christian Standhardinger, der mit zwölf Punkten überragende Spieler des ersten Abschnitts, ließ fünf Zähler in Folge zum 15:10 folgen. Bis auf 19:10 konnte der MBC absetzen, leichtfertige Ballverluste ließen die Moselstädter bis Viertelende auf vier Punkte (21:17) herankommen.

Was Christian Standhardinger im ersten Viertel beim Mitteldeutschen Basketball Club war Marko Lukovic im zweiten Abschnitt bei den Gästen. Mit neun Zählern in Folge sorgte der junge Serbe im Alleingang für die 26:22-Führung der Gäste. Danach wechselte mehrfach die Führung. Per Sprungwurf mit der Schlusssirene sorgte Hördur Vilhjalmsson für die 41:37-Pausenführung des MBC.

Im dritten Viertel legten die Wölfe durch Punkte von Richard (6), Standhardinger (3) und Pantelic (3) einen 12:0-Lauf zum 53:42 aufs Parkett. Diese Elf-Punkte-Führung konnten sie bis Viertelende (59:48) behaupten. Dann das Finale furioso im Schlussabschnitt.

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