HC Leipzig: Insolvenz statt Lizenz und Sanierung


Kay-Sven Hähner - HC Leipzig - Foto: SPORT4FINAL
Kay-Sven Hähner – HC Leipzig in existenzbedrohender Finanz-Krise mit EUR 900.000 Verbindlichkeiten – Video – Foto: SPORT4FINAL

Der HC Leipzig soll nach übereinstimmenden regionalen Medienangaben durch seinen Geschäftsführer Kay-Sven Hähner die Insolvenz der hoch verschuldeten HC Leipzig Bundesliga GmbH beim Insolvenzgericht angemeldet haben. Darüber hat der Geschäftsführer in seiner bekannten Manier einige Leipziger Medien informiert.

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15.07.2017 – SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Vor einer Woche konnte der HC Leipzig einen „Triumph“ vor dem Schiedsgericht der Handball Bundesliga Frauen feiern. Die Lizenz für die erste Bundesliga wurde gerichtlich erkämpft. Nur eine Bedingung wurde dem ehemaligen deutschen Vorzeigeverein gestellt:

Das Schiedsgericht unter der Leitung der Vorsitzenden Sylvia Schenk und den Beisitzern Dr. Markus Sikora und Alexander Wild erteilte dem HC Leipzig die Lizenz unter der Bedingung, dass bis einschließlich 14. Juli 2017 die unwiderrufliche Einzahlung einer Eigenkapital-Erhöhung i.H.v. EUR 600.000,00 nachgewiesen werden kann.

Dieses Geld ist laut Kay-Sven Hähner von „seinen Sponsoren“ nicht eingezahlt worden. Damit ist die Lizenz für die erste Bundesliga hinfällig und der HC Leipzig muss in der dritten Handball-Liga starten.


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