SC Magdeburg dominierte THW Kiel

SC Magdeburg - Handball Bundesliga - Saison 2017-2018 - Foto: SC Magdeburg
SC Magdeburg – Handball Bundesliga – Saison 2017-2018 – Foto: SC Magdeburg

Handball Bundesliga, 24. Spieltag: Der SC Magdeburg ist in der Bundesliga und auch international im EHF-Cup mit seiner Siegesserie die „Mannschaft der letzten Wochen“. Vollauf verdient bezwang der SCM vor 6.800 Zuschauern in der Getec Arena den THW Kiel mit 31:26 (16:13) Toren.

Der SC Magdeburg agierte im „Teamplay“ kompakt und überzeugend bei vorhandener klarer Spielphilosophie gegen den THW Kiel, der bei weitem nicht an seine Leistung gegen Paris Saint-Germain in der Champions League, trotz gleicher Belastung wie der SCM, herankam.

Marko Bezjak und Jannick Green waren die „Matchwinner“ für den Gastgeber.

11.03.2018 – SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Handball, Bundesliga – 1. Halbzeit: SC Magdeburg dominierte mit starker Abwehrleistung

Der SC Magdeburg übernahm Mitte der Hälfte den Matchzugriff. Kiel wirkte zu Beginn taktisch gut eingestellt und fast fehlerlos. Im Verlauf der Halbzeit wurde Magdeburgs Abwehr fester und der Angriff effizienter, in dem der SCM seine Angriffe mit hoher Passgeschwindigkeit und Genauigkeit bis zur fast hundertprozentigen Torchance ausgespielte. Bezjak und O’Sullivan mit guter Match-Regie. Der THW Kiel „nahm“ sich gegen Ende der Hälfte ein paar technische Fehler zuviel. Wurfeffizienz 66:59 Prozent. Torhüter 5:4 Paraden. Technische Fehler 3:6. Gegenstoß-Tore 3:0.

2. Halbzeit: SCM-Team mit Kompaktheit, System, Bezjak und Green überlegen

Der SC Magdeburg beherrschte ab Mitte der zweiten Hälfte die Begegnung eindeutig. Kiel kam zu Beginn auf einen Treffer beim 16:15 heran, um ab dem 25:20 (46.) chancenlos zu sein. Magdeburg im Tempospiel und gebundenen Angriff klar besser. Bezjak als Spielmacher und Vollstrecker sowie Green (10 Paraden) mit herausragender Leistung waren die Schlüssel-Spieler. Der THW Kiel fiel leistungsmäßig in der Crunchtime ab und konnte lange nicht an die Leistung in der Champions League in Paris anknüpfen. Rot für Rahmel in der 33. Minute. Landin hielt zwei Strafwürfe. Torhüter 10:6 Paraden. Technische Fehler 5:4. Gegenstoß-Tore 2:2.

Stimmen (Sky):

Alfred Gislason: „Nach der roten Karte für Rahmel war es schon extrem schwierig. Wir verschossen drei, vier klare Chancen in der zweiten Halbzeit. Der Fokus liegt auf dem nächsten Spiel.“

Domagoj Duvnjak: „Unser Ziel ist natürlich, nach Köln zum Champions League Final4 zu fahren.“

Bennet Wiegert: „Es fühlt sich verdammt gut an momentan. Wir haben noch nichts erreicht. Wir haben Erklärungen für unsere Entscheidungen. Wir haben eine Mannschaft, die über die Grenzen hinaus geht.“

Matthias Musche: „Nach einem schlechten Spiel macht man einfach weiter. Wir denken nicht mehr über die schlechten Spiele nach. Wir nehmen den Schwung in die nächsten Spiele.“

Statistik:

SC Magdeburg vs. THW Kiel 31:26 (16:13)

Spielfilm: 1:3 (6.), 5:6 (13.), 8:7 (15.), 11:9 (22.), 11:11 (24.), 16:12 (30.), 16:13 (HZ) – 16:15 (33.), 22:20 (42.), 26:21 (47.), 30:24 (57.), 31:26 (EST)

Man of the Match: Jannick Green (10 Paraden – 43 Prozent)

Beste Torschützen: Musche (7), Weber (6), Bezjak (5) – Santos (5), Dissinger (5)

Torhüter: 15:10 Paraden

Gegenstoß-Tore: 5:2

Technische Fehler: 8:10

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