Handball EHF Final4: Györi Audi ETO KC Champion gegen Vardar Skopje im hochklassigen Match


Handball Frauen EHF Champions League Final4 Budapest 2017: Finale  

Kari Aalvik Grimsbö: „Das beste Final4-Turnier aller Zeiten.“

Györi Audi ETO KC gewann ein über weite Strecken hochklassiges Match gegen Vardar Skopje mit 31:30 Toren in der Extra Time. Damit steht der ungarische Meister nach 2013 und 2014 zum dritten Mal auf dem europäischen Königs-Thron für Vereinsmannschaften.

Handball EHF Champions League Final4: Györi Audi ETO KC Champion gegen Vardar Skopje im hochklassigen Match - Foto: SPORT4FINAL
Handball EHF Champions League Final4: Györi Audi ETO KC Champion gegen Vardar Skopje im hochklassigen Match – Foto: SPORT4FINAL

Vardar Skopje zeigte starke spielerische und kämpferische Momente und bot dem Sieger ein „Augenhöhe-Spiel“. Die deutsche Ex-Nationalspielerin in Diensten von Vardar, Anja Althaus, zeigte eine fantastische Partie mit 6 Toren, 100 Prozent Quote und vier Treffer in Folge in der zweiten Hälfte.  

Beste Torschützin der Champions-League-Saison wurde Andrea Penezic mit 98 Toren. Als wertvollste Spielerin des EHF Final4 von Budapest ehrte der ungarische Außenminister Györs Spielmacherin Cornelia Nycke Groot.

Györi Audi ETO KC vs. Vardar Skopje 31:30 (15:12; 26:26) nach Verlängerung

SPORT4Final-Redakteur Frank Zepp berichtet live vom 5. bis 7. Mai 2017 aus der Papp Laszlo Sport-Arena in Budapest vom Highlight der Top-Vereine im europäischen Frauen-Handball.

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Handball EHF Champions League Final4: Györi Audi ETO KC Champion gegen Vardar Skopje im hochklassigen Match - Foto: SPORT4FINAL
Handball EHF Champions League Final4: Györi Audi ETO KC Champion gegen Vardar Skopje im hochklassigen Match – Foto: SPORT4FINAL

07.05.2017 – SPORT4FINAL LIVE / Frank Zepp:

SPORT4FINAL-Chefredakteur Frank Zepp
SPORT4FINAL-Chefredakteur Frank Zepp

Handball Champions League EHF Final4 Budapest 2017: Finale

Der Schlüssel zum Erfolg war die konzentrierte Leistung in der Extra Time, als Györ vom 26:26 auf 29:26 (63.) davon zog. Vardar Skopje konnte dies trotz hoher Kampf- und mentaler Moral nicht mehr wettmachen. Györ hatte letztendlich die bessere, beweglichere „Zwei-System-Deckung“, die vor allem in der ersten Hälfte Weltklasse darstellte.

Anja Althaus sagte nach ihrem letzten internationalem Match am Reporter-Mikro (Interview folgt noch): „Es war ein großartiges Match, eine tolle Atmosphäre und ich bin trotzdem sehr traurig.“ Yvette Broch sah „in der Defensive und Torhüterin Kari Aalvik Grimsbö“ die entscheidenden Momente des Erfolges. Für Kari Aalvik Grimsbö entschied „der Teamspirit“ das Match, in dem Györ ab dem 2:1 nie die Führung abgeben musste. „Meine großen Erfolge bei Welt- und Europameisterschaften oder den Olympischen Spielen sind alle gleich hoch einzuschätzen. Wir haben heute hier das beste Final4-Turnier aller Zeiten gesehen.“

Györs Starspielerin Nora Mörk brachte es einfach auf den Punkt: „Wir hatten die beste Defensive, den besten Angriff und die beste Spielerin.“ Györs Erfolgscoach Ambros Martin sagte dem Live-Reporter im längeren Interview (folgt noch): „Die fantastische Unterstützung des Publikums half uns zusätzlich. Unsere Stärke war das temporeiche Teamplay und die schmerzliche Erfahrung des letzten Jahres, als wir auch immer führten und dann doch noch im Siebenmeterwerfen verloren.“


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