SG Flensburg-Handewitt beim THW Kiel in der Handball Champions League


SG Flensburg-Handewitt - Handball Bundesliga - EHF Champions League - Saison 2017/2018 - Foto: SG Flensburg-Handewitt
SG Flensburg-Handewitt – Handball Bundesliga – EHF Champions League – Saison 2017/2018 – Foto: SG Flensburg-Handewitt

Am Sonntag um 18:30 Uhr ist es wieder so weit: Die SG Flensburg-Handewitt gastiert für die 94. Auflage beim THW Kiel.

Derzeit rangieren die Hausherren in der Staffel B der Handball EHF Champions League mit 2:6 Punkten nur an achter und letzter Stelle, während die Flensburger mit 5:3 Zählern solide gestartet ist.

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„Erstens ist es ein Derby, zweitens geht es um die europäische Königsklasse und drittens haben Spiele in Kiel immer eine Brisanz“, sagte Maik Machulla. „Wir werden die Belastung verteilen und alles versuchen, um diesen Klassiker zu gewinnen.“ Der SG-Coach nutzte den trainingsfreien Freitag für eine ausgiebige Analyse des THW Kiel. „Viele mögen ja behaupten, dass wir uns in- und auswendig kennen“, schmunzelte der 40-Jährige. „Aber mit Miha Zarabec sind bei Kiel doch einige spielerische Komponenten dazu gekommen.“

Am Samstag wird sich alles um taktische Besprechung und Abschlusstraining drehen, ehe der SG-Tross am Sonntag zeitig zur kürzesten denkbaren Auswärtsreise aufbrechen wird. Auch einige hundert Fans schließen sich an und hoffen auf einen ähnlichen Husarenstreich wie in der letzten Saison. Damals gewann die SG Flensburg-Handewitt das Königsklassen-Derby in Kiel mit 30:22, musste sich im Rückspiel allerdings mit 25:26 dem THW beugen.

Bei den „Zebras“ wähnt man sich im Aufwind. Nach einem souveränen Auftritt in Erlangen und einem Achtungserfolg im ungarischen Veszprem folgte zuletzt ein Pflichtsieg gegen Göppingen. „Nominell ist der THW sehr gut besetzt, auch wenn einige Ergebnisse vielleicht für etwas anderes sprechen“, meinte Anders Zachariassen. „Aber auch wir pendeln noch zu häufig zwischen guten und schlechten Phasen. Wenn wir die schlechten weg lassen, haben wir eine sehr gute Siegchance.“

Nach der guten Leistung in Veszprem und dem Punktgewinn in Kielce blickt Dierk Schmäschke zuversichtlich nach vorne. „Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie in der Handball EHF Champions League auch auswärts erfolgreich sein will“, sagte der SG-Geschäftsführer. „Wir können beruhigt nach Kiel fahren.“

Nach dieser Partie wird die SG Flensburg-Handewitt höchstwahrscheinlich einen neuen EURO-Rekordspieler haben. Bislang bestritten Linksaußen-Legende Lars Christiansen und Thomas Mogensen jeweils 128 Partien für die SG auf internationalem Parkett. Kommt der routinierte Rückraumakteur in Kiel zum Einsatz, steht er allein an der Spitze. In dieser Rangliste nimmt Tobias Karlsson übrigens Platz sechs ein. Der Kapitän wird am Sonntag sein SG-Spiel Nummer 100 auf internationalem Parkett absolvieren.

Statistik. In den bisherigen 93 Derbys ist die SG Flensburg-Handewitt 33 Mal als Sieger vom Platz gegangen, 56 Mal gewannen die Kieler. Das Torverhältnis lautet 2463:2574.


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