Thüringer HC gewann beim VfL Oldenburg. Neuzugang Planeta „Matchplayer“

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Am zweiten Spieltag der Handball-Bundesliga besiegte der Thüringer HC den VfL Oldenburg mit 27:23 (12:12) Toren und bleibt damit in der Startphase der Meisterschaft ohne Minuspunkt. Die meisten Treffer der Partie erzielten „Matchplayer“ Szimonetta Planeta (9/4) für den Thüringer HC und Inger Smits (7/1) für Oldenburg.

Thüringer HC gewann beim VfL Oldenburg. Neuzugang Planeta „Matchplayer“ - Szimonetta Planeta - Foto: Hans-Joachim Steinbach/Thüringer HC
Thüringer HC gewann beim VfL Oldenburg. Neuzugang Planeta „Matchplayer“ – Szimonetta Planeta – Foto: Hans-Joachim Steinbach/Thüringer HC

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22.09.2016 – PM THC / SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Nach der 1:0 Führung der Gastgeberinnen legte stets der Thüringer HC vor und führte durch zwei verwandelte Strafwürfe von Szimonetta Planeta nach sechs Minuten mit 4:2. Beim VfL war es vor allem Angie Geschke, die mit ihren Treffern den Abstand immer wieder kurz halten konnte. Bereits in der ersten Viertelstunde setzte Herbert Müller auf die Variante „Siebenter Feldspieler“ und konnte damit bis zur 20. Minute die Führung erfolgreich ausbauen. Szimonetta Planeta vergab durch einen verworfenen Strafwurf die Chance zum 10:6  – von da an kippte das Spiel vorerst in VfL-Richtung. Binnen sechs Minuten machten die Oldenburgerinnen aus einem 6:9 Rückstand eine 12:10 Führung.

Vor allem weil jetzt die 7-6 Variante mit drei Ballverlusten zu zwei leichten Gegentreffern ins leere Tor führte. Der erste Versuch landete, zum Glück für den Thüringer HC, noch neben dem leeren VfL-Kasten. Doch der Rhythmus des THC-Spiels stockte und die Gäste mussten sich um den Anschluss bemühen. Dinah Eckerle parierte in den letzten Minuten der 1. Halbzeit stark und vorn setzte Katrin Engel ihre Routine ein und erzielte zwei wichtige Treffer, der letzte als super Heber brachte sechs Sekunden vor Schluss den 12:12 Ausgleich.

Nach der Pause setzte Jana Krause mit einem gehaltenen Strafwurf das erste Zeichen. Doch im Gegenzug zeigte Madita Kohorst im VfL-Tor gegen Maria Kiedrowski ihre Klasse. In 36. Minute gelingt Inger Smits durch verwandelten 7-m der Ausgleich. Und Kelly Dulfer ist es, die in der 39. Minute die erneute VfL-Führung (17:16) schaffte. In der 44. Minute vergibt Maria Kiedrowski einen 100-Prozenter zum möglichen 19:17 – postwendend traf Inger Smits mit einem Hammer zum 18:18 Ausgleich.

Kein Team  konnte sich absetzen. Simonetta Planeta, nicht angegriffen, erzielte  mit einem Rückraumtreffer das 20:19. Den psychologisch wichtigen Treffer zum 21:19 erzielte Lydia Jakubisova aus dem Rückraum. Doch die Freude währte kaum eine Minute – Isabelle Jongenelen erzielte wieder den Anschlusstreffer zum 20:21. Es ging so weiter – der Thüringer HC legte auf 2 vor – Oldenburg verkürzte. Jetzt war es vor allem Lydia Jakubisova, die von der rechten Außenposition traf, während  Anika Niederwieser gut bewacht wurde und meist in Madita Kohorst ihren Meister fand.

Doch der Thüringer HC blieb weiter vorn – Katrin Engel verwandelte kaltblütig  ihren Strafwurf gegen die eingewechselte Julia Renner. Und dann Aufatmen beim Thüringer HC – in der 55. Minute gelang Macarena Aguilar mit dem 25:22 die erste Drei-Tore-Führung.

Drei Minuten vor dem Ende nahm Leszek Krowicki seine letzte Auszeit und schwor sein Team auf die Schlussphase ein. Doch der Fernwurf von Angie Geschke strich am THC-Tor vorbei – und aus einem unglaublich spitzen Winkel traf Manon Houette ins VfL-Gehäuse zum 26:22, das zwei Minuten vor dem Ende die Entscheidung brachte. Der Thüringer HC spielte jetzt konzentriert – die offensive Abwehr des VfL Oldenburg erreichte keinen Ballgewinn mehr. 15 Sekunden vor dem Ende dann Auszeit des Thüringer HC. Den letzten Treffer der Partie setzte Crina Pintea zum 27:23 in die Maschen.

Lydia Jakubisova (THC): Wir haben uns vorgestellt, dass wir hier in Oldenburg wie immer kein leichtes Spiel haben werden. Es war ein umkämpftes Spiel und wurde erst am Ende entschieden.

Statistik:

VfL Oldenburg: Julia Renner, Madita Kohorst; Kira Schnack, Kim Birke (1), Caroline Müller (2), Inger Smits (7/1), Kelly Dulfer (2), Jenny Behrend, Angie Geschke (7/4), Stefanie Kaiser (1), Cara Hartstock (2), Isabelle Jongenelen (1), Veronika Mala.

Thüringer HC: Jana Krause, Dinah Eckerle; Anouk van de Wiel, Crina Pintea (1), Meike Schmelzer (5), Anika Niederwieser (1), Macarena Aguilar Diaz (1), Katrin Engel (3/1), Manon Houette (2), Lydia Jakubisova (3), Maria Kiedrowski (2), Kerstin Wohlbold, Szimonetta Planeta (9/4).


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