Deutschlands „bad boys“ mit Christian Prokop nur Remis gegen Schweden am „Tag des Handballs“

Philipp Weber - Deutschlands „bad boys“ mit Christian Prokop nur Remis gegen Schweden am „Tag des Handballs“ - Foto: Sascha Klahn/DHB
Philipp Weber – Deutschlands „bad boys“ mit Christian Prokop nur Remis gegen Schweden am „Tag des Handballs“ – Foto: Sascha Klahn/DHB

Handball-Weltmeisterschafts-Flair am „Tag des Handballs“ in der Hamburger Barclaycard Arena vor 10.800 Zuschauern: Die Schiedsrichter des WM-Finals von Paris, Martin Gjeding und Mads Hansen aus Dänemark, leiteten das Match zwischen dem WM-Neunten Deutschland und dem WM-Sechsten Schweden.

Bundestrainer Christian Prokop konnte nach 16:14-Halbzeit-Führung beim 25:25-Remis noch nicht den ersten Sieg in seiner Bundestrainer-Karriere feiern. „Man of the Match“ war Philipp Weber mit acht Toren.

Christian Prokop: „Philipp Weber hat heute ein sehr gutes Spiel gemacht.“

19.03.2017 – SPORT4FINAL / Frank Zepp:

SPORT4FINAL-Chefredakteur Frank Zepp
SPORT4FINAL-Chefredakteur Frank Zepp

Der neue Handball-Bundestrainer der DHB-Männer, Christian Prokop, konnte nach der Niederlage gegen Schweden in Göteborg am Vortag eine Leistungssteigerung seiner „bad boys“ in Hamburg konstatieren. Nach 7:9-Rückstand (16.) zeigte das deutsche DHB-Team eine akzeptable Angriffsleistung und ging verdient mit zwei Toren Vorsprung in die Pause.

In der zweiten Halbzeit sah es bis zum 19:15 nach 38 Minuten weiterhin sehr gut aus. Aber Schweden mit seiner Bundesliga-Auswahl kämpfte sich in die Partie zurück. Bis fünf Sekunden vor Schluss führte Deutschland und stand kurz vor dem Erfolg, bis Mattias Zachrisson von den Füchsen Berlin den verdienten Ausgleich erzielte.

Stimmen:

Bundestrainer Christian Prokop: „Wir haben eine stärkere Leistung vom taktischen als in Schweden gezeigt. Am Ende belohnen wir uns nicht. Wir zeigten eine sehr gute Angriffsleistung in der ersten Halbzeit. Wir hatten uns einiges vorgenommen. Weber hat auch seine Stärken und hat heute ein sehr gutes Spiel gemacht. Über den Lehrgang hinweg war ich schon mit der Mannschaft zufrieden.“

Carsten Lichtlein: „Der Bundestrainer hat uns ein neues System beigebracht. Es wird sich einspielen. Wir gehen weg von der normalen 6:0-Deckung. Einer geht immer heraus.“

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