Hansa Rostock ringt Werder Bremen 1:1-Remis ab

Der 16. Mai 2015 war ein denkwürdiger, historischer Tag in der Geschichte des Traditionsvereins F.C. Hansa Rostock: Im letzten Heimspiel der vergangenen Drittliga-Saison gegen den FC Energie Cottbus wurde das Ostseestadion wieder geboren. Ein mächtiges Stück Tradition erhielt die Hansestadt Rostock zurück. Dank der DKB, die ihre Namenspartnerschaft mit der Ostseestadion GmbH & Co. KG vorzeitig beendete. Wann der Erstliga-Fußball für die Hansa-Kogge zurückkehrt, ist mehr als ungewiss in diesen Monaten und Jahren. Aber nach Bayern München (2013) und FC Schalke 04 (2014) konnte SPORT4Final-Redakteur Frank Zepp mit dem SV Werder Bremen den nächsten Bundesligisten in der Hansestadt „begutachten“.

Hansa Rostock ringt Werder Bremen 1:1-Remis ab - Foto: SPORT4Final
Hansa Rostock ringt Werder Bremen 1:1-Remis ab – Foto: SPORT4Final

08.07.2015 – SPORT4Final / Frank Zepp:

Vor 8.000 Zuschauern trennten sich beide Mannschaften leistungsgerecht 1:1-Unentschieden. Die Tore erzielten zum Werder-Führungstreffer nach 5 Minuten Cedrick Makiadi und den Hansa-Ausgleichstreffer markierte Neuzugang Julius Perstaller in der 70. Minute. Bremen merkte man die erste Trainingswoche und Rostock die bessere körperliche Verfassung nach längerer Trainingsvorbereitung an. Immerhin beginnt für Hansa Rostock in zweieinhalb Wochen bereits der Ligaernst im Ostseestadion gegen Bremens zweite Mannschaft. 

Die Stimmung der Hansa-Fans wurde gegen Ende der ersten Hälfte besser und in der von den Gastgebern überlegen geführten zweiten Halbzeit noch gewaltiger. Auch wenn es wissenschaftlich noch nicht untersucht wurde, nach welchen Kriterien Testspiele zu beurteilen sind, hätte Hansa die Partie auch gewinnen können. Rostocks Offensivqualitäten vornehmlich über Christian Bickel, Julius Perstaller sowie Kapitän und Rückkehrer Tobias Jänicke waren deutlich zu erkennen. Wie stark Hansas Deckungsverbund in Stresssituationen agiert, wurde nicht ausreichend durch Werders Offensive getestet. Dafür könnte sich der Rostocker Traditionsverein mal in der Vorbereitung auf die übernächste Saison den FC Barcelona mit dem Wundersturm „Messi-Neymar-Suarez“ einladen … 

Stimmen: 

Tobias Jänicke (Kapitän Hansa Rostock): „Davon können wir uns jetzt nichts kaufen. Es ist alles eine schöne Sache. Es freut uns und es ist gut gelaufen. Entscheidend ist aber, wenn die zweite Vertretung zum Ligaauftakt kommt. Da muss es denn genauso aussehen. Jeder hat sich reingehauen und wollte hier die Bühne nutzen, um Werbung zu machen. Ich glaube, es ist ganz gut gelungen. Ich glaube auch, dass unser Spiel heute von den Fans gut angenommen wurde.“ 

Christian Bickel: (Hansa Rostock): „Wir haben ein richtig gutes Spiel gemacht. Wenn die Frische noch kommt, dann machen wir im Endeffekt die Dinger auch rein. Vielleicht waren wir auch noch ein bisschen zu verspielt.“

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