RB Leipzig: Alexander Zorniger „Wieder torgefährlicher werden“

21.11.2014 – RBL / SPORT4Final

Alexander Zorniger: „An die individuellen Grenzen gehen.“   

RB Leipzig will ein Fußball-Fest in der Red Bull Arena feiern. Mit einem Dreier versteht sich. RB Leipzig misst sich im achten Liga-Heimspiel am Sonntag (23. November, Anstoß: 13.30 Uhr) mit dem FC St. Pauli (17.) und strebt den sechsten Saisonsieg an.

Bis zum Freitagvormittag wurden bereits über 34.000 Karten für das Spiel verkauft, darunter 4.300 Gästekarten. Der Vorverkauf läuft noch bis Samstagabend im Red Bull Shop am Neumarkt und bei Arena-Ticket sowie bis zum Anpfiff des Spiels im RBL-Online-Ticketshop.

RB Leipzig: Alexander Zorniger „Wieder torgefährlicher werden“ - SV Darmstadt 98 vs. RasenBallsport Leipzig - Yussuf Poulsen (RB Leipzig) und Aytac Sulu (Darmstadt) - Foto: GEPA pictures/Citypress24/ Hermann Hay
RB Leipzig: Alexander Zorniger „Wieder torgefährlicher werden“ – SV Darmstadt 98 vs. RasenBallsport Leipzig – Yussuf Poulsen (RB Leipzig) und Aytac Sulu (Darmstadt) – Foto: GEPA pictures/Citypress24/ Hermann Hay

Zu den markantesten Aussagen des Mediengesprächs vor dem Spiel:

Alexander Zorniger: „St. Pauli spielt bislang eine durchwachsene Saison. Seit dem Trainerwechsel im September wirkt die Mannschaft etwas stabiler, auch wenn es ergebnistechnisch hoch und runter geht. Fußballerisch ist es ein gutes Team, dem es etwas schwerfällt, das Spiel zu machen. In der Offensive hat der Gegner viele bewegliche Spieler, die Defensivakteure sind wiederum sehr groß und robust. In erster Linie geht es jedoch darum, was wir dagegenstellen können – und durch die guten Trainingsleistungen bin ich diesbezüglich positiv gestimmt. Wir werden wieder mehr zum Passspiel greifen, auch wenn lange Bälle eine Waffe bleiben. Ziel ist es, unseren Plan A mit dem Gegenpressing noch konsequenter durchzuziehen und zudem alle Alternativen, die der Fußball bietet, auszunutzen. Unsere Schwerpunkte müssen es sein, wieder torgefährlicher zu werden, an die individuellen Grenzen zu gehen und unser Spiel nicht berechenbar zu machen.“

Diego Demme: „Ich habe gegen Darmstadt einen Schlag auf die Wade bekommen und bin deshalb erst seit Mittwoch wieder im Mannschaftstraining. Aber ich denke, dass ich am Sonntag auflaufen kann. Wir haben gegen Darmstadt unser schlechtestes Saisonspiel gemacht, wollen jetzt Wiedergutmachung und drei Punkte. Die Partie wurde analysiert und wir haben im Training vor allem an der Spieleröffnung gearbeitet. Wichtig ist, dass wir beim Spielaufbau nicht hektisch werden und Situationen auch wieder über unser Kurzpassspiel lösen. Das haben wir intensiv trainiert. Das Stadion wird mit fast 40.000 Zuschauern bestens gefüllt sein – darauf freuen wir uns riesig. St. Pauli ist eine spielstarke Mannschaft, die von vielen Anhängern begleitet wird. Doch auch unsere Fans werden uns wieder enorm pushen und hoffentlich zum Sieg treiben.“

Team:

Joshua Kimmich fällt wegen Problemen am Schambein und der Bauchmuskulatur höchstwahrscheinlich aus. Clemens Fandrich kann am Sonntag wegen einer Prellung des Beckenkamms definitiv nicht auflaufen. Thomas Dähne laboriert an einer Hüftprellung und ist zurzeit nicht im Mannschaftstraining. Rani Khedira hat seine Mittelfuß-Blessur auskuriert und kann am Sonntag spielen. Der Mittefeldakteur steht weiter bei vier Gelben Karten und wäre bei der nächsten Verwarnung gesperrt.

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