RB Leipzig: Daniel Frahn und Frank Engel im Interview

03.05.2014 – SPORT4Final:

Aus der Red Bull Arena berichtet SPORT4Final-Redakteur Frank Zepp.

RB Leipzig vs. 1. FC Saarbrücken  5:1 (4:0) vor 42.713 Zuschauern

RB Leipzig vs. 1. FC Saarbrücken 5:1 - Alexander Zorniger und Daniel Frahn (RB Leipzig) - Foto: GEPA pictures/Roger Petzsche
RB Leipzig vs. 1. FC Saarbrücken 5:1 – Alexander Zorniger und Daniel Frahn (RB Leipzig) – Foto: GEPA pictures/Roger Petzsche

Frank Engel (DFB-Trainer, früherer DDR-Oberliga-Trainer in Leipzig):

„Glückwunsch an RB Leipzig, die haben hervorragende Arbeit geleistet. Ich freue mich auch für die Stadt, in der ich groß geworden bin. Ich bin im Herzen Leipziger und in diese Stadt gehört zu dieser Infrastruktur höherklassiger Fußball dazu. RB Leipzig hat das wunderbar auf den Weg gebracht und dazu gibt es Anerkennung und einen riesen Glückwunsch.“  

Ein Blick Richtung Dresden?

„Ich hoffe auch für Dynamo Dresden. Ich habe immer gesagt, auch schon unmittelbar nach der Wende, dass es zwei Städte im Osten gibt, die eigentlich Erstliga- oder Profifußballaffin sind, das sind nun mal Dresden und Leipzig. Ich hoffe, dass Dresden die Klasse hält und wir nächstes Jahr ein riesen Derby zwischen Dresden und Leipzig mit vollen Stadien in beiden Städten haben. Dresden hat noch zwei schwere Spiele vor der Brust, sie haben es aber am letzten Spieltag gegen Bielefeld zu Hause in der Hand, dies so zu lösen, dass sie wenigstens den Relegationsplatz erreichen und dann sind es nochmal zwei schwere Spiele.“

Alexander Zorniger (Trainer RB Leipzig):

„Jeder hat nach 15 Minuten nur noch auf den Schlusspfiff gewartet. Ich bin stolz, was von uns geleistet wurde und was die Zuschauer geleistet haben. Aber wir werden weiter an allem arbeiten, woran es zu arbeiten gibt. Alle genießen jetzt, bis der ganze Sport wieder losgeht … Mit den Medien hatte ich auch immer viel Spaß. Jeder der meint, er weiß mehr über den Fußball als ich, da können wir uns gern mal austauschen. Musste ich den Satz jetzt zum Schluss sagen, nein.“

RB Leipzig vs. 1. FC Saarbrücken 5:1 - Joshua Kimmich, Tobias Willers, Matthias Morys und Alexander Zorniger (RB Leipzig) - Foto: GEPA pictures/Roger Petzsche
RB Leipzig vs. 1. FC Saarbrücken 5:1 – Joshua Kimmich, Tobias Willers, Matthias Morys und Alexander Zorniger (RB Leipzig) – Foto: GEPA pictures/Roger Petzsche

Ralf Rangnick (Sportdirektor RB Leipzig):

„Alex wird die nächsten zwei Jahre unser Trainer sein. Wenn wir mal irgendwann in die erste Liga aufsteigen, dann müssen wir uns etwas anderes (Vertragsverlängerung bei Aufstiegen – d. R.) einfallen lassen … Die Entwicklung der Zuschauerzahlen ist schon neben der Entwicklung der Mannschaft wirklich sensationell … Das Stadion wird irgendwann einmal zu klein, sagte ich vor zwei Jahren, aber da dachte ich in erster Linie an die erste Bundesliga … Saarbrücken und wir zeigen, dass nicht immer die finanziellen Dinge zum Erfolg führen. Was hier passiert ist, ist dynamisch in den letzten zwei Jahren gewachsen … Es ist wichtig, dass ein Spieler nicht nur fußballerisch sondern auch menschlich zu uns passt.“  

Daniel Frahn (Kapitän RB Leipzig):

Herzlichen Glückwunsch. War nach dem zweiten Tor schon eine Erleichterung in der Mannschaft zu spüren?

„Wenn man so früh mit 2:0 in Führung geht, ist immer eine Erleichterung da. Wir haben uns selten einen solchen Vorsprung nehmen lassen. War schon eine große Erleichterung da.“

Wie groß ist jetzt schon die Freude auf die zweite Liga?

„Riesig. Aber wir machen uns jetzt noch keine Gedanken, was da in der zweiten Liga auf uns zukommt. Wir genießen jetzt einfach, was wir geschafft haben, dass wir ein gutes Jahr gespielt haben. Und einfach in der zweiten Liga angekommen sind.“

Ihr wurdet ja im Verlauf der Rückrunde spielerisch immer besser?

„Wir haben uns durch nichts aus der Ruhe bringen lassen. Wir haben den Plan, den uns der Trainer Woche für Woche vorgegeben hat, immer erfüllt. Und dann kommt so etwas eben zu Stande.“

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