RB Leipzig-Trainer Zorniger: „Wir haben die Hebel weiter angesetzt!“

30.10.2013 – PM – SPORT4Final:

RB Leipzig hat die letzte Begegnung in Chemnitz aufgearbeitet und geht nun optimistisch und hochmotiviert ins achte Heimspiel gegen den Tabellenzehnten Borussia Dortmund II. Die Partie wird am Samstag um 14.00 Uhr in der Red Bull Arena angepfiffen. Bis zum Mittwochmittag wurden bereits 5.500 Karten (inklusive Dauerkarten) für das Spiel verkauft.

Alexander Zorniger (RB Leipzig) - Foto: GEPA pictures/ Kerstin Kummer
Alexander Zorniger (RB Leipzig) – Foto: GEPA pictures/ Kerstin Kummer

Stimmen von der Pressekonferenz:

Trainer Alexander Zorniger: „Wir waren gegen Chemnitz relativ weit weg von der Art Fußball zu spielen, die wir uns vorstellen. Wir haben der Mannschaft die Gründe dafür gezeigt bzw. erklärt und die verschiedenen Hebel in den Trainingseinheiten angesetzt. Das betrifft vor allem das Zweikampfverhalten und das Passspiel. Dortmund spielt grundsätzlich mit der Philosophie der Profimannschaft, auch wenn der BVB II gern mal auf lange Bälle setzt. In der Abwehr ist Thomas Meißner ein Fixpunkt, im Mittelfeld sind dies die zentralen Spieler David Solga und Mustafa Amini. Offensiv hat der Gegner mit Marvin Duksch viel Qualität und mit Bálint Bajner einen echten Kanten vorn drin. Wir wissen, wo wir stehen und warum wir dort stehen – und daran wollen wieder anknüpfen. Es ist uns schon in vielen Spielen gelungen, unsere Spielidee umzusetzen. Zuletzt hat es zweimal nicht geklappt, wie wir es uns vorstellen. Aber Wille und Bereitschaft der Mannschaft, unseren Fußball in die Liga zu tragen, sind in jedem Training da. Jetzt muss uns wieder die Übertragung dessen ins Spiel gelingen.“

Torhüter Fabio Coltorti: „Wir haben das Chemnitz-Spiel analysiert und arbeiten daran, unser Spiel wieder besser auf den Platz zu bekommen. Ich bin überzeugt, dass uns das gegen Dortmund gelingen wird, auch wenn der BVB eine spielstarke Mannschaft ist. Wir müssen uns wieder mehr Chancen herausspielen, um Tore zu erzielen – dann holen wir am Samstag auch die drei Punkte. Es ist eine wichtige Phase in der Saison, wir wollen oben dran bleiben. Unsere Spielausrichtung ist offensiv und aggressiv. Wenn wir das nicht optimal schaffen, kommt der Gegner zu Chancen, und das waren zuletzt einige zu viel. Es gibt die Faustregel, dass man als Spitzenmannschaft maximal ein Gegentor pro Spiel bekommen sollte. Da liegen wir momentan etwas drüber. Aber das ist nicht dramatisch, solange wir ein Tor mehr schießen.“

Team:

Christian Müller brummt das letzte Spiel seiner Rotsperre ab, Niklas Hoheneder fehlt nach der fünften Gelben Karte ebenfalls gesperrt. Fraglich ist zudem der Einsatz von Matthias Morys, der sich mit Wadenproblemen plagt. Daniel Frahn musste wegen Schüttelfrost einige Einheiten aussetzen, soll am Donnerstag aber wieder ins Training einsteigen. 

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