Uli Hoeneß im SPORT1 Interview über Rudi Assauer

Uli Hoeneß - Copyright: SPORT1
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Uli Hoeneß, Präsident des FC Bayern München, über Schalkes Manager Rudi Assauer: „Er war ein richtig guter Freund von mir, das ist in diesem Geschäft eher eine Seltenheit.“

Hoeneß über Assauer und Bayerns Meistertitel 2001: „Er hat mir richtig leid getan, als wir in Hamburg deutscher Meister geworden sind.“

Hoeneß über Assauer: „Er war ein Mann mit harter Schale und einem sehr weichen Kern.“

15.02.2019 – PM SPORT1 / SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Uli Hoeneß, Präsident des FC Bayern München, spricht im exklusiven SPORT1 Interview über den verstorbenen langjährigen Schalker Manager Rudi Assauer. Dabei betont er seine Freundschaft zu Assauer und geht auf zwei heikle Momente in der Historie der beiden Klubs ein.

Die wichtigsten Aussagen von Uli Hoeneß im Folgenden:

Uli Hoeneß über…

… den Typen Rudi Assauer: „Rudi Assauer war über viele Jahre einer der profiliertesten Manager der Bundesliga. Wir haben viele Schlachten geschlagen – auf und neben dem Platz. Ich habe ihn immer geschätzt für seine Geradlinigkeit. Das Wort Handschlag-Qualität war kein Fremdwort für ihn. Wenn man etwas ausgemacht hat, hat es gegolten. Er war ein Mann mit harter Schale und einem sehr weichen Kern.“

… sein Verhältnis zu Rudi Assauer: „Er war ein richtig guter Freund von mir, das ist in diesem Geschäft eher eine Seltenheit. Deshalb ist es furchtbar, dass er jetzt leider verstorben ist.“

… seine besonderen Erinnerungen an Rudi Assauer: „Als wir Olaf Thon weggeholt haben, war das für ihn ein Riesenschlag. Er hat das am Ende respektiert, obwohl er vorher um ihn wie wahnsinnig gekämpft hat. Und er hat mir richtig leid getan, als wir in Hamburg deutscher Meister geworden sind, und ich die Bilder gesehen habe, als er geglaubt hat, Schalke ist Meister. Ich kann mir vorstellen, was in ihm vorgegangen ist. Denn die Meisterschaft war sein Traum und der Traum aller Schalker Fans. Er hat mir da richtig leid getan, das habe ich ihm auch gesagt. Wir hatten ein sehr offenes Verhältnis und haben uns auch privat hin und wieder zum Essen getroffen, da hat man seine Emotionen nicht versteckt.“

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