DHfK Leipzig siegt in Hildesheim

16.11.2014 – PM DHfK:

Die Männer des SC DHfK Leipzig gewinnen beim heimstarken MTV Eintracht Hildesheim erstmals ein Punktspiel in der zweiten Bundesliga mit 31:22 (16:10) Toren.

Der SC DHfK Leipzig hat die Begegnung gegen den Tabellenvorletzten aus Hildesheim verdient gewonnen. Eine starke Abwehr stellte die Basis zum sechsten Auswärtssieg in dieser Saison dar. Zwar ließen die Leipziger in den ersten zwanzig Minuten noch Chancen liegen, so dass Hildesheim in dieser Phase mithielt, doch Binder, Milosevic und Weber wurden vorn immer sicherer und zogen Schritt für Schritt davon. Sie bauten den Vorsprung vor der Pause von einem knappen 8:7 auf ein sicheres 16:10 aus.

DHfK Leipzig siegt in Hildesheim - Philipp Weber (20) - Foto: Rainer Justen
DHfK Leipzig siegt in Hildesheim – Philipp Weber (20) – Foto: Rainer Justen

Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild: Da bestimmten die DHfK-Handballer auf der Platte sowie die beinahe 100 Schlachtenbummler auf den Rängen das Geschehen sehr souverän. Sie bauten die Führung auf zwischenzeitlich elf Tore aus. Auch als Christian Prokop durchwechselte und alle Spieler seines Kaders ins Getümmel schickte, kamen die Hausherren nicht mehr ran. Gerald Oberbeck, der erfahrene Trainer und Manager der Hildesheimer, konstatierte: „Um Leipzig zu schlagen, dürfen wir keine Fehler machen und müssen am Limit spielen. Das haben wir leider nicht erreicht. Die Gäste haben bewiesen, warum sie oben stehen.“

Stimmen nach dem Spiel:

Trainer Christian Prokop (SC DHfK Leipzig): „Wir sind wirklich froh, die schwere Prüfung in Hildesheim auf diese Weise bestanden zu haben. Wir hatten in der nervösen Anfangsphase ja einige Chancen liegengelassen, doch dann das Spiel beherrscht. Ein großes Kompliment an die Mannschaft. Sie hat wieder bärenstark verteidigt und Tempohandball gespielt. Wir wissen, dass Hildesheim kämpfen und immer rankommen kann. Deswegen mussten wir – trotz unserer klaren Führung – konzentriert bleiben. Ich bin zufrieden. Mit den vergebenen Chancen können wir leben.“

Trainer Gerald Oberbeck (Eintracht Hildesheim): „Jeder konnte sehen, wie akribisch Christian Prokop seine Mannschaft auf das Spiel vorbereitet hat. Sie hatten unseren Rückraum immer im Griff. Um Leipzig schlagen zu wollen, müssen alle am Limit spielen. Wir haben in der Anfangsphase bis zum zwischenzeitlichen 9:11 mitgehalten, doch dann viele Bälle verworfen und schließlich den Faden völlig verloren. Wir haben im Rückraum keine Zweikämpfe mehr gewonnen und einige falsche Entscheidungen getroffen. Die Leipziger haben das Spiel verdient gewonnen. Herzlichen Glückwunsch an meinen Kollegen!“

Eintracht Hildesheim gegen SC DHfK Leipzig 22:31 (10:16)

Stationen: 0:1, 2:2, 2:5, 7:8, 9:11, 10:16, 11:17, 12:22, 13:24, 17:26, 21:29

Eintracht Hildesheim: Wetzel, Feshchanka; Struck 5, Tzimourtos 1, Nikolov 1, Stüber, John 2, Zechel, Lungela 2, Zufelde 3, Tzoufras 3, Herbold 5/3, Savvas

SC DHfK Leipzig: Storbeck, Tovas; Semper, Emanuel 4, Krzikalla 2, Pöter 3, Oehlrich, Binder 3, Greß, Boese 1, Roscheck, Weber 12/4, Milosevic 4, Pechstein 2

Zuschauer: 1364 Handballfans in der Sparkassen-Arena

Schiedsrichter: Florian Gerhard (Ingelheim) und Tobias Küsters (Saulheim)

Siebenmeter: Hildesheim 4/3, Leipzig 4/4

Zeitstrafen: Hildesheim 8 min, Leipzig 4 min 

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