SC DHfK Leipzig gewinnt 24:21 bei TV Bittenfeld

26.11.2013 – PM:

Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben ihr Nachholspiel beim TV Bittenfeld mit 24:21 (Halbzeit 14:8) gewonnen.

Bester Leipziger Werfer: Pavel Prokopec 8 Treffer, davon 5 Siebenmeter.

Philipp Weber - SC DHfK Leipzig - Foto: Rainer Justen
Philipp Weber – SC DHfK Leipzig
Foto: Rainer Justen

Nach der Niederlage in Bietigheim wollten die Leipziger unbedingt den dritten Auswärtssieg holen, um den Anschluss ans obere Tabellendrittel zu halten. Sie begannen die Begegnung auch bärenstark, mit einer sehr zuverlässigen und beweglichen Abwehr um den überragenden Mittelblock aus Pavel Prokopec und Thomas Oehlrich. Den Angriff des SC DHfK, vor allem Alen Milosevic, bekamen die Hausherren nie in den Griff. Der Schweizer erzielte zwei Tore und holte drei Siebenmeter raus. So lagen die grünweißen Handballer in der ersten Halbzeit ständig in Führung – Ausnahme 2:2 – und gingen hochverdient mit sechs Toren Vorsprung in die Pause.

Natürlich hofften die 1.338 Zuschauer mit Beginn der zweiten Halbzeit auf eine Wende. Trainer Jürgen Schweikardt stellte seine Mannschaft viel offensiver ein und brachte damit das vorher so effektive Angriffsspiel der Leipziger ins Stocken. Die Gastgeber holten Tor um Tor auf – bei 19:19 tobten die Zuschauer. Die heimstarken Bittenfelder schienen den nächsten Heimsieg und damit den Anschluss an die Aufstiegsplätze zu schaffen. Doch Lukas Binder mit Einzelaktionen und Philipp Seitle mit zwei Treffern aus dem Rückraum sicherten den dritten Auswärtssieg für die körperkulturellen Handballer.

Sieg in Bittenfeld - SC DHfK Leipzig - Foto: Rainer Justen
Sieg in Bittenfeld – SC DHfK Leipzig
Foto: Rainer Justen

Trainerstimmen:

Christian Prokop (SC DHfK Leipzig): „Gratulation an meine Mannschaft! Sie hat in der hektischen zweiten Halbzeit, als Bittenfeld mit Unterstützung des Publikums rankam, Nervenstärke bewiesen und das Spiel über die Runden gebracht. Super war die erste Halbzeit mit einer starken Abwehr und Gabor Pulay im Tor. Sie haben Bittenfeld den Zahn gezogen. Nach der Niederlage in Bietigheim konnten wir uns in dieser Phase Selbstvertrauen holen. Wir wollten in der zweiten Halbzeit so konsequent weiter spielen, haben das auch bis zur 40. Minute geschafft. Dann stellte Bittenfeld seine Abwehr auf 4-2 um, damit kamen wir nicht zurecht. Danach schienen Tore für uns eher zufällig oder durch Einzelaktionen zu fallen. Vielen Dank an Bittenfeld, wir hatten tolle vier Tage hier. Schön, dass wir sie mit einem Sieg gekrönt haben.“

Jürgen Schweikardt (TV Bittenfeld): „Glückwunsch an die Leipziger zum Sieg! Ich muss Christian Recht geben: Die Untersützung durch unsere Fans war fantastisch, dadurch sind wir wieder ins Spiel gekommen. Vor allem in der ersten Halbzeit hat meine Mannschaft ihr Leistungsvermögen nicht erreicht. Wir haben viele Bälle weggeworfen oder sind am Torhüter gescheitert. Gabor Pulay war wirklich Klasse! Man hat es heute wieder gesehen, wenn nicht alle 100 Prozent geben, kann man Spiele in dieser starken zweiten Liga nicht gewinnen.“

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