SC Magdeburg mit Thriller-Remis gegen SG Flensburg-Handewitt in Handball-Bundesliga

SC Magdeburg - Mannschaftsfoto 2016/2017 - Quelle: SC Magdeburg
SC Magdeburg – Mannschaftsfoto 2016/2017 – Quelle: SC Magdeburg

Der SC Magdeburg musste sich am 24. Spieltag in der Handball-Bundesliga mit einem 26:26 (14:14) Remis gegen den weiterhin führenden Top-Favoriten auf die deutsche Meisterschaft, die SG Flensburg-Handewitt, zufrieden geben.

„Man of the Match“ war der Flensburger Torhüter Mattias Andersson, der 21 Bälle (44 Prozent) halten konnte.

Der SC Magdeburg „sündigte“ hauptsächlich in der Chancenverwertung und vergab die große Chance, auch den dritten Heimsieg gegen die „großen Drei“ der Bundesliga, einzufahren. Die SG Flensburg-Handewitt zeigte eine abgezockte, in kritischen Phasen mental starke und diesbezüglich meisterliche Leistung trotz einiger zu vieler Fehler.

22.03.2017 – SPORT4FINAL / Frank Zepp:

SPORT4FINAL-Chefredakteur Frank Zepp
SPORT4FINAL-Chefredakteur Frank Zepp

Der SC Magdeburg dominierte leicht die erste Halbzeit und hätte „gefühlt“ mit einer Führung in die Pause gehen müssen. Aber Mitte der ersten Hälfte kippte der anfangs bestandene Torhüter-Vorteil von der Magdeburger auf die Flensburger Seite und Mattias Andersson wurde zum entscheidenden X-Faktor der Norddeutschen.

Nach der Pause gingen die Gäste erstmals beim 16:17 (35.) durch Weltmeister Kentin Mahe in Führung. Der SC Magdeburg korrigierte einen 19:21-Rückstand (43.) und ging seinerseits mit 25:22 (50.) durch Robert Weber in Front. Ab dem 26:26 (56.) durch Lasse Svan überschlugen sich die ungenauen Aktionen und es blieb beim gerechten Remis.

Stimmen:

Mattias Andersson (SG Flensburg-Handewitt): „Es ist ein verdienter Punkt. Wir haben uns ins Spiel zurück gekämpft. Wir haben viele Sachen auch nicht gut gemacht und Magdeburg ist zu viele Gegenstöße gelaufen. Wir haben die 6:0-Abwehr gut gespielt. Wir sollen mit einem Punkt zufrieden sein.“

Dario Quenstedt (SC Magdeburg): „ Wir wollten gewinnen und sind ein bisschen enttäuscht. Die Abwehrreihen haben teilweise dominiert und haben teilweise große Fehler gemacht. Wir sind als Team homogener geworden. Die Serie baut uns auch auf und wir können mit breiter Brust in die nächsten Spiele gehen.“

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