Thüringer HC erreicht Viertelfinale im DHB-Pokal

13.11.2013 – PM:

Der amtierende Pokalsieger Thüringer HC besiegt in einer sehr einseitig geführten Partie die DJK MJC Trier mit 40:21 (23:12). In der nur spärlich gefüllten Trier-Arena waren Sonja Frey und Martine Smeets mit je sieben Toren die erfolgreichsten Werferinnen für die Gäste aus Thüringen. Natalie Adeberg traf für Trier am besten und erzielte fünf Treffer (5/2).

Der Thüringer HC startete souverän in die Partie und ließ von Anfang an nichts anbrennen – so führte man in der 4. Minute mit 3:1 durch Treffer von Engel, Snelder und Smeets. Danach gab es eine Strafwurfentscheidung für die Gäste, doch Franziska Mietzner traf, wieder einmal, nur das Holz. Der Angriff des amtierenden Pokalsiegers agierte nach den Schwächen vom Samstag heute deutlich druckvoller und traf von allen Positionen. Nach einer Viertelstunde musste die Trierer Torfrau bereits zum 15. Mal hinter sich fassen, hier setzte sich Kerstin Wohlbold schön durch. Zehn Minuten vor dem Halbzeitpfiff wechselte Trainer Herbert Müller sein gesamtes Team durch. Torfrau Maike März kam für die etwas glücklose Jana Krause und zeichnete sich sofort durch drei Paraden in Folge aus. In die Kabine ging es mit einer komfortablen 23:12-Führung.

Nach der Pause gab es im THC-Angriff kleinere Unkonzentriertheiten – aber die Abwehr stand weiter solide. Erwähnenswert, der erste Rückraumtreffer von Danick Snelder zum 25:12, der wie ein Wecksignal für Franziska Mietzner wirkte. Die 1,93m große Nationalspielerin traf jetzt drei Mal in Folge zum zwischenzeitlichen 28:14 Spielstand. Nach 45 Minuten legten die Thüringerinnen den Schongang ein, wohl wissend, welche Anstrengungen der Sonntag in der Champions League gegen Hypo Niederösterreich bringen wird. Aber nach dem Team-Time-Out Triers brachten zwei Treffer in Folge von Anja Althaus und Martine Smeets das 32:15. Die Gastgeberinnen schienen sich endgültig aufgegeben zu haben, lediglich Natalie Adeberg setzte noch Zeichen. Bei den Gästen verwandelte Martine Smeets jetzt ihre Chancen konzentriert. In den letzten zehn Minuten hütete Dinah Eckerle das THC-Tor und musste nur drei Gegentreffer quittieren. Die am Ende wieder stark auftrumpfende Lydia Jakubisova setzte mit ihrem letzten Treffer auch den Schlusspunkt. 40:21 endete die einseitige Partie – aber in den Köpfen der THC-Damen rückt das weit nach hinten. Pokal-Viertelfinale erreicht – jetzt kommt Hypo Niederösterreich.

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