Thüringer HC: Champions-League-Start gegen HCM Baia Mare

03.10.2013 – PM:

Der Countdown läuft. Am Sonntag um 15 Uhr startet der Thüringer HC gegen HCM Baia Mare (ROU) in die Champions League-Saison 2013/14 und wird sich dem Wettbewerb der besten 16 europäischen Handballmannschaften stellen. Große Unterstützung gewähren auch in dieser Saison die Stadt und der Landkreis Nordhausen. Der thüringische Champions-League-Teilnehmer freut sich erneut auf die Wiedigsburghalle als seine internationale Heimspielstätte.

Der HCM Baia Mare liegt zurzeit auf dem ersten Platz in der rumänischen Handballliga. Mit dem Thüringer HC gab es in der Vorbereitung auf die laufende Saison drei Duelle, die der Bundesligist deutlich für sich entscheiden konnte. Für die Champions League ist das jedoch belanglos. Beide Mannschaften trafen in einer frühen Phase ihrer Vorbereitungen aufeinander. Dass Baia Mare inzwischen auf einem anderen Level spielt, zeigte der letztjährige rumänische Vizemeister beim Qualifikationsturnier um den letzten Gruppenplatz. Als Gastgeber des Turniers besiegten die Rumäninnen den bis dahin favorisierten dänischen Teilnehmer Viborg HK und einen Tag später das Team Tvis Holstebro mit beeindruckender Spielleistung und Kampfkraft.

Herbert Müller - Foto: Thüringer HC
Herbert Müller – Foto: Thüringer HC

Herbert Müller warnt davor, Baia Mare zu unterschätzen: „Sie haben eine Topmannschaft, die sicherlich auch mit der Prämisse in die Spiele geht, den zweiten Gruppenplatz hinter Győr zu erreichen.“ Als amtierender Champions-League-Sieger ist Győr für Müller der Favorit: „Die anderen drei Mannschaften sind auf Augenhöhe und darum ist es ganz wichtig am Sonntag in Nordhausen erst einmal zu gewinnen.“ Der Thüringer HC hat das Ziel, unter die acht besten Mannschaften zu kommen. „Wir haben uns international von Jahr zu Jahr entwickelt.“ Das Team will nach den Auftritten der beiden letzten Jahre auf internationalem Parkett den Einzug in die nächste Runde erzwingen. Den Ausfall von Nadja Nadgornaja zu verkraften wird schwer. Nur mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung wird das auszugleichen sein.

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