Gespräch mit Heine Jensen, Bundestrainer der Handball-Nationalmannschaft der Frauen

… Karpaten-Trophy in Rumänien:

Heine Jensen: „Wir haben dort einige Dinge probiert und jüngere Spielerinnen getestet … Wichtig war, dass diese Spielerinnen, die in der Bundesliga spielen und international noch nicht so viel Erfahrung haben, in die Nationalmannschaft hinein wachsen können … Kim Naidzinavicius ist hierfür ein gutes Beispiel und sie hat ihre Chance genutzt.“

… Stamm-Sieben:

Heine Jensen: „Wichtig ist, dass die Nationalspielerinnen in den Vereinen ihre Leistungen bringen … Und dann mit Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen zusammen in die Spiele mit der Nationalmannschaft gehen … In Rumänien habe ich viel gewechselt … Es gab kleinere Brüche, aber keine katastrophalen Einbrüche.“

… Nina Wörz:

Heine Jensen: „Ich sage nicht, dass sie nie zurück kommen kann mit ihrer Erfahrung … Wir haben vor zwei Jahren einen Schnitt gemacht … Unser Ziel ist 2016/2017 … Wir sind in der Formierung einer neuen Mannschaft … Wir wollen uns ständig weiter entwickeln und an uns arbeiten … Nina ist nicht vergessen … Wenn wir sie brauchen, kann sie von ihrer Erfahrung immer sofort einspringen und uns helfen.“

… Leistungspotential in der Bundesliga:

Heine Jensen: „Wenn es für die Spitzenmannschaften in dieser Saison gut läuft, kann es noch ganz eng zugehen … Dies wäre dann sehr gut für die Entwicklung der Nationalspielerinnen … Und mit ihren guten Leistungen bringen sie die Nationalmannschaft voran … Z.B. haben die Leipziger Nationalspielerinnen im EC-Spiel gegen Rostov defensiv einen guten Job gemacht.“

… Chancen des Thüringer HC (vor dem Spiel gefragt):

Heine Jensen: „Der THC hat gute Chancen für’s Finale … Ich sehe ihn mit mehr als 50 % im Vorteil … Hypo hat gegen Volgograd phasenweise sehr gut, aber auch teilweise sehr instabil gespielt … In Wien finden die Thüringer keine typische ‚Heimhölle‘ vor … Dies habe ich aus eigener Erfahrung mit Leipzig erlebt … Wenn der THC mit Vorsprung ins Rückspiel geht, hat er eine faire Chance für’s Finale, das wir uns wünschen … Ich wünsche dem THC alles Gute.“

Vielen Dank für das Gespräch, Herr Jensen.  

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