DHfK Leipzig einigt sich im Rechtsstreit um Aivis Jurdzs

DHfK Leipzig einigt sich im Rechtsstreit um Aivis Jurdzs - Foto: Rainer Justen
DHfK Leipzig einigt sich im Rechtsstreit um Aivis Jurdzs – Foto: Rainer Justen

Die SC DHfK Handball Verwaltung GmbH und die ThSV Marketing GmbH haben im Streit um die Vertragslage von Rückraumspieler Aivis Jurdzs eine außergerichtliche Einigung erzielt. Beide Parteien einigten sich unabhängig vom Urteil des Arbeitsgerichts auf eine Lösung im Sinne des Sportlers Aivis Jurdzs.

Dazu hatten die Vertreter beider Vereine seit Mittwoch intensive Gespräche geführt, mit dem Ergebnis, dass Aivis Jurdzs ab Montag wieder am Spiel- und Trainingsbetrieb des SC DHfK Leipzig teilnehmen darf. Über Details zur Einigung vereinbarten beide Parteien Stillschweigen.

01.08.2015 – DHfK Leipzig / SPORT4Final / Frank Zepp:

SC DHfK Leipzig holt Platz 2 beim BWG-Cup 2015

Das Trainingslager in Naumburg ist beendet. Nach vier intensiven Trainingstagen reisten die Leipziger Handball-Profis gestern direkt nach Halle, wo in der ERDGAS Sportarena der BWG-Cup 2015 auf dem Vorbereitungsplan stand. Gespielt wurde ein Blitz-Turnier, indem der SC DHfK im Halbfinale auf den Thüringer Landesligisten HSV Sömmerda traf, gespielt wurde einmal 30 Minuten.

Die Leipziger starteten zunächst mit kleinen Konzentrationsschwächen, nach 6 Minuten stand es 4:4. Anschließend kam das Team von Christian Prokop ins Rollen, bis zur Schlusssirene hielt Felix Storbeck seinen Kasten sauber. Am Ende stand ein klarer 23:4 Erfolg zu Buche, bester Torschütze war Lukas Binder mit 8 Treffern, Krzikalla und Naumann gelangen je 4 Tore.

Im Finale wartete schließlich wie erwartet der SC Magdeburg. Der DHB-Pokalfinalist hatte sein Halbfinale gegen Neu-Drittligist USV Halle mit 22:8 gewonnen. Der Schlagabtausch mit Magdeburg gestaltete sich über weite Strecken sehr offen. Zwar konnte sich der Favorit aus Magdeburg von Anfang an immer einen Vorsprung von zwei bis drei Toren erkämpfen, doch den Leipzigern gelang 5 Minuten vor Schluss der 14:14-Ausgleich. Zu viele Fehler in den letzten Spielminuten verhinderten jedoch die Chance auf den Turniersieg, der SCM gewann schließlich verdient mit 19:15. Die besten Leipziger Torschützen im Finale waren Steinert und Weber mit 4 Treffern.

Neben den ohnehin nicht zur Verfügung stehenden Semper, Zhedik und Judrzs musste Prokop auch auf die Dienste von Marvin Sommer und Milos Putera verzichten. Sommer leidet an muskulären Problemen in der Schulter und wurde als Vorsichtsmaßnahme geschont, heute steht für den Neuzugang aus Aue daher eine ausführliche Untersuchung bei Teamarzt Dr. Rene Toussaint an. Putera hingegen klagte über Magenprobleme und leichte Übelkeit.

Nun stehen für das DHfK-Team 3 Tage Pause vor der Tür, die längste Erholungsphase der bisherigen Saisonvorbereitung. Ab Montag geht es dann weiter mit hoher Trainingsintensität, das Hauptaugenmerk wird dann voll im handballerischen und taktischen Bericht liegen, denn das Einspielen des Systems hat nun absolute Priorität für den Cheftrainer.

Christian Prokop über Trainingslager und Vorbereitungsturnier:

„Das Trainingslager und das Vorbereitungsturnier haben uns viele Dinge aufgezeigt, die noch nicht perfekt sind und an denen wir weiter mit Hochdruck arbeiten müssen. Durch die vielen Ausfälle bremst uns die Kaderdecke im Moment etwas aus, dennoch beobachte ich bei jeder Trainingseinheit meiner Mannschaft eine Lernbereitschaft von 100 Prozent. Beim Turnier in Halle waren weitere Entwicklungsfortschritte zu beobachten, unsere Abwehr stand gegen Magdeburg weitgehend gut und hatte die nötige Aggressivität, sodass wir sehr wenig Gegentore über die Mitte kassiert haben. Allerdings haben wir es nicht geschafft, die Würfe von außen gut zu verteidigen. Unser größter Genickbruch im Finale waren jedoch wieder die unnötigen Ballverluste in Folge von zu schnellen und unüberlegten Abschlüssen. Eine Mannschaft wie Magdeburg bestraft sowas konsequent, aus 9 technischen Fehlern machen sie 9 Tore, das ist einfach zu viel in 30 Minuten. An Disziplin und Geduld im Angriff werden wir weiter arbeiten.“

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