Thüringer HC gegen Buxtehude – Gros-Wechsel nach Metz?

06.01.2014 – PM:

Am Mittwoch, den 8. Januar um 19.30 Uhr bestreitet der Thüringer HC sein nächstes Heimspiel. Der Buxtehuder SV kommt in die Salza-Halle. Das Team, dem es als einzigem gelang, dem amtierenden Meister einen Punkt zu rauben und das im Moment wohl den Rekord an Unbeständigkeit hält.

Herbert Müller - Foto: Wolfgang Rahm
Herbert Müller (Thüringer HC) – Foto: Wolfgang Rahm

Herbert Müller sieht das 27:27 vom 11. September 2013 im Rückblick realistisch. „Das war ein gewonnener Punkt, denn eigentlich hatte der BSV den Sack schon zugeschnürt.“ Betrachtet man die letzten vier Spiele der Rand-Hamburgerinnen so fällt einem nicht viel ein. Das mühevolle 26:25 gegen Bietigheim, die 20:23 Niederlage in Göppingen, der Kantersieg gegen den VfL Oldenburg und zuletzt die 25:35 Heimklatsche gegen Bayer Leverkusen .. das ist das Bild einer Sphinx. Der THC-Trainer hat sich das Spiel seiner zwei nächsten Gegner sehr aufmerksam angesehen und ist weit davon entfernt, die Norddeutschen zu unterschätzen. Er sah auch eine seit der Rückkehr von Kim Naidzinavicius enorm gesteigerte Leverkusener Angriffsleistung und weiß, dass in beiden Spielen sein Team die volle Leistung in Abwehr und Angriff abrufen muss.

Im Vergleich zum Oldenburg-Spiel rechnet er mit einer wieder stärkeren Iveta Luzumova, der in der EWE-Arena doch noch die Auswirkungen einer „Jahreswechselgrippe“ anzumerken waren. Von den Torhütern erwartet er eine höhere Konzentration bei den abgesprochenen Pflichtaufgaben – die Vielzahl der Hüftwurftore und der Treffer in die Torwartecke kritisierte er deutlich.

Es werden am Mittwochabend alle THC-Spielerinnen an Bord sein, lediglich Ana Gros wird wohl nicht auflaufen. Für sie gibt es ein Angebot vom französischen Meister Metz, der seine Rückraum-Rechts-Position durch Langzeitverletzung ersetzen muss. Es sieht nach einer einvernehmlichen Lösung zwischen den Vereinen aus und Ana könnte kurzfristig zur Stammspielerin mit hohen Spielanteilen werden. Welche Kräfte das freisetzen kann, zeigt in beeindruckender Weise Shenia Minevskaja, die mit ihren 108 Toren (67 Feldtreffer) nicht nur die Scorer-Liste der Bundesliga anführt, sondern einen maßgeblichen Anteil am derzeitigen dritten Tabellenplatz der TuSSies aus Metzingen hat. Dazu können wir Shenia von dieser Stelle aus nur beglückwünschen.

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