TuS Metzingen beendete Frankreich-Trainingslager mit zwei Siegen und Platz zwei

Die TuS Metzingen beendete mit zwei Siegen gegen Fleury Loiret Handball und das Team von Issy Paris erfolgreich sein Trainingslager in Frankreich.

Nach einer bereits guten Leistung am Mittwoch im Testspiel gegen den Champions-League Teilnehmer Brest Bretagne Handball zeigte das Team auch in den beiden Spielen in Orleans sehr gute Leistungen und errang damit den zweiten Platz beim Panthera-Cup.

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21.08.2017 – PM TuSM / SPORT4FINAL / Frank Zepp:

TuS Metzingen: Nach der Anfahrt aus Brest wartete am Samstagabend ab 20:15 Uhr der Neuntplatzierte der abgelaufenen Saison auf die TusSies. Die Pink Ladies legten von Beginn an los wie die sprichwörtliche Feuerwehr und gingen über die Spielstände von 2:0, 5:2 mit 10:5 in Führung. Die Französinnen sahen sich einer kompakt stehenden Abwehrformation gegenüber und auch gegen das Tempospiel des Bundesligisten hatte man nur wenig entgegenzusetzen.

Metzingen dagegen hatte sichtlich Freude an diesem Abend Handball zu spielen und baute die Führung bis zur Halbzeit auf 15:9 aus. Auch nach der Pause spielten die Gäste aus Deutschland weiterhin auf Sieg und ließen Fleury Loiret Handball nur einmal auf vier Tore rankommen, bevor man selber wieder den Vorsprung ausbauen konnte. Drei Minuten vor Ende der Begegnung zeigte die Anzeigentafel 27:20 für das Team aus dem Ermstal und die Entscheidung war längst gefallen. Am Ende gewann die TuS Metzingen mit 29:20.

TuS Metzingen – Fleurs Loiret Handball 29:20

So spielten die TusSies: Jasmina Jankovic, Isabell Roch; Marlene Zapf (4), Delaila Amega, Monika Kobylinska (7), Anna Loerper (6/4), Shenia Minevskaja (3/1), Ina Großmann (1), Maren Weigel, Kelly Vollebregt (3), Marija Obradovic (2), Katharina Beddies (1), Julia Behnke (2)

Stimmen zum Spiel gegen Fleury Loiret Handball:

Jasmina Jankovic: „Nach der knappen Niederlage gegen Brest wartete heute wieder ein Gegner auf uns, bei dem unsere ungeteilte Konzentration gefragt war. Fleury Loiret Handball hat versucht unser Tempospiel zu stören, doch wir haben über das ganze Spiel eine gute Mannschaftsleistung gezeigt und auch die Abwehr stand sehr stabil.“

Rene Hamann-Boeriths: „Es war ein gutes Spiel von uns bei dem sich alle Spielerinnen zeigen konnten und das auch getan haben. Mein Team hat sich auch nicht durch die vielen 2-Minuten-Strafen aus dem Konzept bringen lassen und wir konnten heute das Unterzahlspiel trainieren.“

Handball: TuS Metzingen Saison 2016/2017. Hinten von links: Sebastian Braun (Physiotherapeut),Madeleine Stoffregen (Physiotherapeutin), Dr. med. Bernd Goller (Mannschaftsarzt), Axel Strienz (Torwart-Trainer), Csaba Konkoly (Trainer), Patrick Wezel (Betreuer), Ferenc Rott (Geschäftsführer), Edina Rott (Co-Trainerin). Mitte von links: Silvia Szücs (25), Tonje Loeseth (15), Julia Behnke (93), Carla Weiß (12), Wendy Obein (1), Jasmina Jankovic (23), Ina Großmann (21), Luca Szekerczés (9), Maren Weigel (22). Vorne von links: Katharina Beddies (66), Anna Loerper (10), Stina Karlsson (14), Celine Michielsen (54), Marlene Zapf(2), Delaila Amega (5), Miriam Welser (29), Kelly Vollebregt (31). Oben links im Bild: Marija Obradovic (51), Annika Ingenpaß (20), Christian Läßig (Athletik-Trainer). Foto: TuS Metzingen
Handball: TuS Metzingen Saison 2016/2017. Hinten von links: Sebastian Braun (Physiotherapeut),Madeleine Stoffregen (Physiotherapeutin), Dr. med. Bernd Goller (Mannschaftsarzt), Axel Strienz (Torwart-Trainer), Csaba Konkoly (Trainer), Patrick Wezel (Betreuer), Ferenc Rott (Geschäftsführer), Edina Rott (Co-Trainerin). Mitte von links: Silvia Szücs (25), Tonje Loeseth (15), Julia Behnke (93), Carla Weiß (12), Wendy Obein (1), Jasmina Jankovic (23), Ina Großmann (21), Luca Szekerczés (9), Maren Weigel (22). Vorne von links: Katharina Beddies (66), Anna Loerper (10), Stina Karlsson (14), Celine Michielsen (54), Marlene Zapf(2), Delaila Amega (5), Miriam Welser (29), Kelly Vollebregt (31). Oben links im Bild: Marija Obradovic (51), Annika Ingenpaß (20), Christian Läßig (Athletik-Trainer). Foto: TuS Metzingen

Im zweiten Turnier-Spiel wartete mit Issy Paris der Drittplatzierte der letzten Runde und ein weiterer Härtetest. Gegen den EHF-Cup-Teilnehmer der Saison 2017/2018 kam man erneut besser in die Partie und führte schnell mit 3:1. Doch das stark besetzte Ensemble aus der französischen Hauptstadt kam nun besser ins Spiel und ging mit 6:4 in Führung. Das Spiel ging nun bis zum 8:8 hin und her ehe die TuSises einen Gang hochschalteten und mit unglaublichen 9:2 Lauf für die 17:10 Halbzeitführung sorgten.

Auch wenn die TuS Metzingen mit einer auf den ersten Blick beruhigenden Halbzeitführung aus der Pause kam war allen Beteiligten klar, dass die Partie noch keinesfalls entschieden war. Issy Paris erzielte nicht nur den ersten Treffer in Durchgang zwei sondern konnte über die Spielstände 18:13, 21:17 und 24:21 verkürzen.

Doch das sollte der engste Abstand bleiben, denn Metzingen spielte erneut seine Stärken in der Abwehr und im Tempospiel aus und führte vier Minuten vor dem Ende mit 28:23. Diesen Vorsprung ließ sich das Team von Trainer Rene Boeriths-Hamann nicht mehr nehmen und die TuS Metzingen gewann dieses Spiel mit 29:25. Damit wird die TuS Metzingen Zweite beim Panthera Cup.

Die Platzierungen aller Teams im Überblick:

1. Brest Bretagne Handball 5:1 Punkte

2. TuS Metzingen 4:2 Punkte

3. Issy Paris 3:3 Punkte

4. Fleury Loiret Handball 0:6 Punkte

Anna Loerper: „Mit Issy Paris sind wir heute auf einen spielerisch starken Gegner getroffen. Aus einer guten Abwehr heraus konnten wir das Spiel an uns reißen. Besonders toll war es zu sehen, dass jeder seinen Beitrag zum Sieg geleistet hat.“

Monika Kobylinska: „Heute Morgen war das Wetter sehr schön und wir sind wir zusammen spazieren gewesen. Damit haben wir vor dem letzten Spiel in diesem Trainingslager etwas Ruhe reinbringen können. Ich bin glücklich, dass wir gegen Issy Paris gewinnen konnten. Auch wenn wir noch einen langen Weg vor uns haben, kommen wir zufrieden aus unserem Trainingslager zurück.“

TuS Metzingen – Issy Handball 29:25

So spielten die TusSies: Jasmina Jankovic, Isabell Roch; Marlene Zapf (2), Delaila Amega (1), Monika Kobylinska (6), Anna Loerper (2/1), Shenia Minevskaja, Annika Ingenpaß (1), Ina Großmann, Maren Weigel (2), Kelly Vollebregt (4), Marija Obradovic (2), Katharina Beddies (4), Julia Behnke (5)

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