Volleyball: Aachen und Wiesbaden im Playoff-Halbfinale

10.04.2014 – PM DVL:

Volleyball-Bundesliga Frauen: Playoff-Halbfinale

Damit hätte vor der Saison niemand gerechnet: Die Ladies in Black Aachen, im vergangenen Jahr noch sportlich abgestiegen, nach der Trennung von Alemannia Aachen mit neuer Heimat beim PTSV Aachen und nur auf Antrag in der 1. Volleyball-Bundesliga der Frauen geblieben, stehen zum ersten Mal in der Volleyball-Geschichte im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft. Mit 3:0 (25:21, 25:13, 25:22) warfen sie den Titelverteidiger Schweriner SC aus dem Rennen und treffen nun im Kampf um das Finalticket auf den Dresdner SC.

Volleyball: Die Ladies in Black wollen in den Playoffs weiterhin jubeln und treffen im Halbfinale auf den Dresdner SC - Foto: Andreas Steindl
Volleyball: Die Ladies in Black wollen in den Playoffs weiterhin jubeln und treffen im Halbfinale auf den Dresdner SC
Foto: Andreas Steindl

„Wir haben sieben Monate darauf hingearbeitet, und jetzt haben wir Geschichte geschrieben“, freute sich Marek Rojko, Trainer der Ladies in Black und weiß: „Für das Halbfinale müssen wir jetzt unsere positiven Emotionen bewahren und daraus Kraft schöpfen – denn trainieren können wir nicht wirklich viel.“ Schon am kommenden Samstag tritt die Überraschungsmannschaft des Jahres beim Tabellenersten der Hauptrunde, dem Dresdner SC, in der Margon Arena an. Für die „Best of three“-Serie gegen Aachen sieht DSC-Coach Alexander Waibl sein Team aber gut eingestellt: „Wir freuen uns auf die Spiele gegen Aachen. Wir hatten die ganze Woche Zeit, uns auf diesen Gegner vorzubereiten und werden bereit sein für diesen harten Kampf.“

Überraschend deutlich hat sich der VC Wiesbaden mit 3:0 (25:20, 25:17, 25:25) gegen den USC Münster durchgesetzt, nachdem in den ersten Begegnungen über fünf Sätze gegangen waren. Bitter für den USC: Außenangreiferin Sarah Petrausch, MVP der ersten beiden Spiele auf Münsteraner Seite, verletzte sich im ersten Satz beim Stand von 16:13 für den VCW am linken Knöchel.

Der VC Wiesbaden empfängt damit am Sonntag, 13. April, um 16 Uhr Pokalsieger Rote Raben Vilsbiburg in der Großsporthalle Rüsselsheim. „Klar“, sagte VCW-Mittelblockerin Julia Osterloh, „die Raben haben sehr gute Spielerinnen, wenn sie fit sind, wird es nicht einfach. Aber“, fügt sie selbstbewusst hinzu, „wir sind im Wettkampf-Modus.“ Rote Raben-Trainer Jonas Kronseder freut sich, mit seinem Team jetzt gegen Wiesbaden anzutreten: „Mir war Wiesbaden bedeutend lieber als Aachen oder Schwerin und es ist erfreulich, dass sich der Tabellenzweite letztlich auch das Halbfinale erreicht hat. Dass in Rüsselsheim gespielt wird, sehe ich als Vorteil für uns, schließlich sind wir es gewohnt, in großen Hallen zu spielen.“ Ob auch das mögliche Entscheidungsspiel in Rüsselsheim ausgetragen wird, steht noch nicht fest, da eine langfristige Hallenbelegung für die Rüsselsheimer Großsporthalle vorliegt und die Vereinsverantwortlichen derzeit nach einer Lösung suchen. Alternativ stünde die Ballsporthalle in Vilsbiburg zur Verfügung.

Volleyball-Termine Playoff-Halbfinale:

12.04. | 17:30 | Dresdner SC – Ladies in Black Aachen (DVL-live.tv)

19.04. | 19:00 | Ladies in Black Aachen – Dresdner SC (DVL-live.tv)

23.04. | 19:30 | Dresdner SC – Ladies in Black Aachen (DVL-live.tv)

 

13.04. | 16:00 | VC Wiesbaden – Rote Raben Vilsbiburg

19.04. | 19:00 | Rote Raben Vilsbiburg – VC Wiesbaden (DVL-live.tv)

23.04. | Uhrzeit und Spielstätte noch offen | VC Wiesbaden – Rote Raben Vilsbiburg