HC Leipzig empfängt Astrachan in Handball Champions League – Die Vorentscheidung


SPORT4FINAL – Frank Zepp: Der HC Leipzig in der Handball EHF Champions League. Brechen wir mal sportlich nicht den Stab sondern eine Lanze für den Handball-Verein: Nach dem Bundesliga-Ergebnis der letzten Saison und dem, nach dem Weggang von Luisa Schulze, immer noch starken Team-Kader gehört der HC Leipzig aus diesen Gründen in die europäische Königsklasse. Nach vier Niederlagen in der Gruppenphase wurde deutlich: Das sportliche Problem ist das schwankende und nicht abgerufene Leistungspotential der Führungs-Spielerinnen und Leistungsträgerinnen. Dass die wirtschaftlichen Probleme des Vereins auf der Platte wahrscheinlich nicht vollständig ausgeblendet werden können, sollte nicht unerwähnt bleiben. 

HC Leipzig: Anne Hubinger im Champions-League-Match gegen HC Gomel - Foto: Sebastian Brauner
HC Leipzig: Anne Hubinger im Champions-League-Match gegen HC Gomel – Foto: Sebastian Brauner

Shenia Minevskaja (Stagnation), Alexandra Mazzucco (Stagnation), Katja Kramarczyk (verlor in Matches gegen Skopje, Astrachan und zweimal Budapest deutlich statistisch die Torhüter-Duelle) sowie Saskia Lang (Verletzung, nur 1 Spiel) und Karolina Kudlacz-Gloc (Verletzung, nur 2,5 Spiele) fanden nie zur Höchstform. Einzig und allein Anne Hubinger ist derzeit in beständig-guter Form und oftmals einziger „Unruheherd“ im Leipziger Angriff! Was bleibt? Die Hauptrunde gegen Buducnost Podgorica, Metz Handball sowie auch den Thüringer HC? Oder der EHF-Cup mit möglicherweise der SG BBM Bietigheim, TuS Metzingen oder auch Rostov-Don?

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11.11.2016 – PM HCL / SPORT4FINAL:

SPORT4FINAL-Chefredakteur Frank Zepp
SPORT4FINAL-Chefredakteur Frank Zepp

Am Sonntag um 14.00 Uhr wird das vorentscheidende Gruppenspiel in der Handball Champions League gegen den russischen Meister Astrachan von zwei polnischen Schiedsrichterinnen angepfiffen. Auch wenn Kapitänin Karolina Kudlacz-Gloc verletzungsbedingt wegen ihrem Rücken nicht mitwirken kann, ist das Ziel klar: Um den direkten Vergleich zu gewinnen und am Ende vor Astrachan in der Vorrunden-Gruppe stehen zu können, muss am Spielende auf dem Videowürfel der ARENA ein Leipziger Sieg mit vier Toren stehen. Das dies ein erreichbares Ziel ist, haben die bisherigen Gruppen-Ergebnissse gezeigt. Das Hinspiel ging mit 27:24 Toren an das russische Team.

Trainer Norman Rentsch glaubt vor dem zweiten CL-Heimspiel der Saison, dass seine Mannschaft das gesteckte Ziel auch erreichen kann: „Im Hinspiel in Russland haben wir uns sogar unter Wert verkauft, das wollen wir ändern. Ich bin davon überzeugt, dass wir Astrachan schlagen können, wenn es uns gelingt, unsere Stärken als Mannschaft aufs Parkett zu bringen. Wir hoffen sehr darauf, dass unsere Fans den entscheidenen Charakter des Spiels aufnehmen und uns in der Halle lautstark unterstützen. Diesen Rückhalt brauchen wir unbedingt am Sonntag.“

Live in der Halle dabei sein wird Leipzigs Handball-Legende Grit Jurack, die in ihrer Funktion als Botschafterin für die EURO 2016 in Schweden zu Gast ist und in der Heimat ihrem ehemaligen Club in der ARENA die Daumen drücken wird.


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