CNN Interview mit Tiger Woods nach Masters-Triumph in Augusta


Tiger Woods - Quelle / Copyright: CNN Sport
Tiger Woods – Quelle / Copyrights: CNN Sport

CNN: Am Sonntag vollbrachte Tiger Woods das schier Unmögliche, als er seinen ersten Major-Sieg seit 11 Jahren einfuhr.

Im CNN Interview mit Andy Scholes spricht Woods, dessen Comeback von vielen als eines der größten der Sport-Geschichte gefeiert wird, über seinen Triumph.

16.04.2019 – CNN / SPORT4FINAL / Frank Zepp:

CNN: Mit Blick auf seine Leistungen und Errungenschaften im vergangenen Jahr habe er bereits gedacht, „dass [der Tag] kommen würde“. Woods erklärte zudem, wie Francesco Molinari mit seinem Fehler „alle wieder zurück ins Turnier ließ“.

Woods erinnerte sich auch an seinen ersten Sieg im Jahr 1997, als sein Vater vor Ort war. „Es ist erstaunlich, wie sich die Dinge ändern. Es ist 22 Jahre her, als mein Vater da war. Heute waren es mein Sohn und meine Tochter […].“

Zum Interview

Kern-Zitate aus dem Interview:

Ob er dachte, dass dieser Tag kommen würde: „Ich habe schon gedacht, dass er kommen würde — allein aufgrund der Tatsache, was ich im letzten Jahr gemacht habe. Ich hatte gute Chancen auf den Sieg bei den Open Championships […]. Ich wusste, dass ich es in mir hatte. Wusste ich, dass es diese Woche sein würde? Nein. Aber ich hatte ein gutes Gefühl […], dass ich im Mix sein würde. Es sind aber zwei Paar Schuhe, im Mix zu sein und die Meisterschaften zu gewinnen. Bei den vergangenen beiden Majors war ich zwar im Mix, habe aber nicht gewonnen.“

Über seinen Erfolg: „Als ich noch versuchte heraus zu finden, wie ich diese Meisterschaft gewinne, wendete sich das Blatt am 12. Loch. Als Frankie [Francesco Molinari] dort einen Fehler machte, ließ er alle wieder zurück ins Turnier. Sechs, sieben Jungs hatten nun Chancen auf die Meisterschaft und es wurde etwas komplizierter. Glücklicherweise konnte ich die ganze Woche über einige meiner besten Golfschläge verbuchen.“

Über den Moment, als ihm sein Sohn Charlie nach dem Sieg in die Arme fiel: „[Es war] surreal. Ich habe das gleiche bei meinem Vater getan und jetzt bin ich der Vater eines Sohnes, der das Gleiche macht. Es ist schon erstaunlich, wie sich die Dinge ändern. Es ist 22 Jahre her, als mein Vater da war. Jetzt waren mein Sohn, meine Tochter und meine Mutter da. Meine Mutter war schon vor 22 Jahren dort. Die Tatsache, dass sie immer noch da ist, immer noch kämpft, zeigt ihre Resilienz. Es ist im Moment schwer zu begreifen. Ich versuche es immer noch zu genießen und zu realisieren, dass ich gewonnen habe. Ich bin mir bewusst, dass ich das grüne Jacket trage. Aber ich denke, es wird immer noch ein wenig dauern, bis ich es begriffen habe.“


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