RB Leipzig Chef Oliver Mintzlaff: „Sehr ordentlich in Saison gestartet“

RB Leipzig schlug in der Fußball-Bundesliga Eintracht Frankfurt und kam in die Erfolgsspur zurück.

Es kommt nicht so oft vor, dass auch der RB-Vorstandsvorsitzende Oliver Mintzlaff in der Mixed Zone den Pressevertretern Rede und Antwort stand. Mintzlaff lobte die Souveränität von Chefcoach Ralph Hasenhüttl in den Tagen nach der Augsburg-Niederlage mit Extrem-Rotation.

Die Antworten des RB-Chefs wirkten wie ein „mentaler Befreiungsschlag“!

Die Stimmen der Protagonisten nach dem Bundesliga-Match.

SPORT4FINAL-Redakteur Frank Zepp berichtet live aus der Red Bull Arena Leipzig.

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23.09.2017 – SPORT4FINAL LIVE / Frank Zepp:

Ralph Hasenhüttl: „Ich sah eine sehr gute erste Halbzeit und eine offene zweite Hälfte, bei der wir in der Schlussphase die wenigen Entlastungsangriffe nicht gut ausgespielt haben. Der Gegner ist mit den Wechseln immer stärker geworden. So mussten wir bis zum Schluss unnötiger Weise zittern. Insgesamt ein guter Auftritt. Zu Siegen gibt es keine Alternativen. Das ist beim Unentschieden nicht der Fall.“

Niko Kovac: „Der Druck von RB Leipzig war in der ersten Halbzeit klar zu sehen. Wir waren nach vorne nicht richtig präsent. Das war so nicht geplant gewesen. Mit etwas mehr Fortune hätten wir auch noch etwas mitnehmen können.“

Oliver Mintzlaff: „Ein großes Lob an den Trainer, wie er die letzten Tage weg gesteckt hat und wie souverän er mit den Dingen und Ungerechtigkeiten umgegangen ist. Trotzdem hat das natürlich auch ein wenig an ihn genagt. Wir sind aber sehr froh, dass wir einen Trainer haben, der Ruhe ausstrahlt. Aber er kann auch nicht alles von sich abschütteln. Umso mehr freue ich mich, dass wir die drei Punkte hier behalten haben. Insgesamt sind wir sind sehr ordentlich in die Saison gestartet.“

Deutsche Bundesliga, RasenBallsport Leipzig vs. Eintracht Frankfurt - Timo Werner und Jean-Kevin Augustin (RB Leipzig) - Foto: GEPA pictures/Roger Petzsche
Deutsche Bundesliga, RasenBallsport Leipzig vs. Eintracht Frankfurt – Timo Werner und Jean-Kevin Augustin (RB Leipzig) – Foto: GEPA pictures/Roger Petzsche

Willi Orban: „Unterm Strich sind die drei Punkte das was wirklich zählt und was wir unbedingt haben wollten. In der ersten Halbzeit haben wir überzeugend und dominant gespielt. Am Ende wurde es unnötig spannend. Aber es war ein verdienter Sieg.“

Diego Demme: „Wir haben von Anfang an gezeigt, wer der Herr im Haus ist und das Match bis auf die Schlussphase hin dominiert. Wir haben Frankfurt mit Tempo gleich von Beginn an hinten rein gedrückt und Lösungen gefunden.“

Kevin-Prince Boateng: „Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen. Leipzig hat in den ersten 20 bis 30 Minuten voll Druck gemacht. Damit sind wir nicht richtig klar gekommen. Bei meinem Pass vor dem 1:0 wollte ich Ruhe ins Spiel bringen, weil es davor hektisch an. Der Ball war dann etwas zu lange unterwegs.“

Makoto Hasebe: „Wir haben in der ersten Hälfte zu passiv gespielt. In der zweiten Halbzeit waren wir viel besser. Beim Tor von Werner hätte ich besser stehen müssen. Er ist auch ein sehr guter Spieler.“

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