Handball-WM 2013 Serbien: Clara Woltering im Interview

11.12.2013 – SPORT4Final:

Handball-WM 2013 Serbien:

Bei der Handball-WM 2013 in Serbien steht die deutsche Handball-Nationalmannschaft der Frauen nach drei siegreichen Spielen bereits im Achtelfinale.

Nach dem überzeugenden 26:23-Erfolg gegen Rumänien bekam SPORT4Final-Redakteur Frank Zepp seitens des DHB die Gelegenheit, mit der erstklassigen Torhüterin und Kapitänin der deutschen Mannschaft, Clara Woltering, über das Spiel zu sprechen.

Clara Woltering - Foto: DHB/Sascha Klahn
Handball-WM 2013 Serbien: Clara Woltering – Foto: DHB/Sascha Klahn

Clara, Glückwunsch zu den drei Siegen und Ihrer Auszeichnung als „Matchplayerin“ gegen Rumänien. Ist der Eindruck richtig, dass sich die Mannschaft von Spiel zu Spiel gesteigert hat?

„Ja, wir haben uns viel vorgenommen. Wir wollten hinten in der Abwehr richtig aggressiv beißen. Und das haben wir heute geschafft. Wir haben trotzdem vorne eine konsequente Leistung gebracht. Deshalb ist auch ein Sieg heraus gesprungen. Das hat richtig Spaß gemacht. Es hat allen heute richtig viel Spaß gemacht. Zu meiner eigenen Leistung: Mir hat es auch Spaß gemacht, obwohl heute wieder einige Siebenmeter auf mich zugekommen sind. Aber ich war von gestern gewappnet. Heute hatte ich  das Glück auf meiner Seite, dass nicht alle rein gegangen sind.“

Wird morgen trainiert oder einfach nur relaxt?

„Morgen ist zum Glück für uns ein freier Tag. Da können wir wieder Kräfte sammeln. Und dann geht es schon wieder los.“

Tunesien und Ungarn sind die nächsten Gruppengegner. Geht es für Deutschland gegen Anita Görbic und Co. um den wichtigen Gruppensieg aus Sicht des „leichteren“ Achtelfinalgegners?

„Ich hoffe, wir haben noch viele Spiele vor uns und müssen gucken, wie wir mit den Kräften natürlich auskommen und dass wir keine weiteren Verletzungen haben. Aber das gibt uns richtig Aufschwung und Selbstbewusstsein. Jeder hat richtig seinen Teil dazu beigetragen und es war heute einfach richtig geil. Das Achtelfinale war unser Ziel, aber jetzt haben wir noch zwei schwere Spiele vor uns.“ 

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