Handball kompakt: DHfK mit Aufstiegs- und HC Leipzig auf Verfolgerkurs des Thüringer HC

30.12.2014 – Sport4Final:

Handball Frauen Bundesliga:

HC Leipzig vs. HSG Blomberg-Lippe mit 32:28-Arbeitssieg der allerschwersten Güte

Das Match hatte viele Facetten: Mehrere taktische Spielsysteme in Abwehr und Angriff, technische Fehler in Größenordnungen, ein Außennetztor für Blomberg zum 5:10, das ca. 4 Minuten auf der Anzeigetafel geführt wurde und ein taktisch klug agierender Außenseiter Blomberg-Lippe, der über weite Strecken des Spiels in enger Deckung Leipzigs Spielmacherin Karolina Kudlacz (9 Tore – 4 Siebenmeter) aus dem Spiel nahm. Aber der Gastgeber hatte „Gegentrümpfe“ zu Xenia Smits (7 Tore), Franziska Müller (6) und Gordana Mitrovic (4): Allen voran die „Gipfelstürmerinnen“ Luisa Schulze (7), Youngster-Spielmacherin Michelle Urbicht (6) und Anne Hubinger (4), die mehr mit guten Anspielen an den Kreis und auf Urbicht als mit ihrer schlechten Wurfquote glänzte. Beim 27:27 (55.) nahm HCL-Trainer Rentsch die spielentscheidende Auszeit – in der Crunch-Time gewann der HC Leipzig verdient das „Augenhöhespiel“.   

Thüringer HC im „Feuerwerkspiel“ zu souveränem 36:17-Erfolg über die Vulkan Ladies Koblenz/Weibern (PM THC) 

Aus einer abwehrstarken THC-Mannschaft ragte Svenja Huber mit 11 Treffern heraus. Lotte Prak war mit 9 Treffern erfolgreichste Gästewerferin. „Augenzeuge“ Herbert Müller: „Aus einer kompakten Defensive konnten wir unser Tempogegenstoßspiel hervorragend aufziehen … Es war heute der krönende Abschluss eines Super-Jahres 2014.“ Der Titelverteidiger liegt nach diesem Spieltag verlustpunktfrei mit 4 Zählern vor Buxtehude und 5 Punkten vor Oldenburg, das 29:30 in Buxtehude verlor. Der HC Leipzig rangiert mit 6 Punkten Rückstand zum Thüringer HC auf Platz fünf hinter Metzingen, das ein Spiel mehr absolviert hat und einen Punkt vor Leipzig liegt. 

TuS Metzingen verliert gegen Bayer Leverkusen mit 28:31 Toren (PM Bayer) 

Mit einer überragenden Leistung und nicht weniger als 14 (!) Toren, davon vier Siebenmeter, ragte Nationalspielerin Kim Naidzinavicius aus einer geschlossenen Bayer-Mannschaft heraus. In der Scorer-Liste der Handball Bundesliga Frauen (HBF) verbesserte sich die 23-Jährige mit insgesamt 73 Treffern auf Platz zwei hinter Metzingens Shenia Minevskaja (86), die gegen die Leverkusener zwar auch fünfmal traf, aber gegen eine im Verlauf des Spiels immer energischer werdende Bayer-Abwehr längst nicht so effektiv auftrumpfte wie gewohnt. „Die Mannschaft kann stolz sein auf dieses Spiel“, sagte Renate Wolf: „Es war eine gute Angriffseffektivität, die Abwehr hat sich gesteigert, und mit zunehmender Sicherheit haben wir dann auch immer mehr taktische Vorgaben umgesetzt.“ Leverkusen liegt nun auf Tabellenplatz sechs nur noch einen Punkt hinter dem HC Leipzig und drei Punkte hinter dem Zweitplatzierten Buxtehuder SV. 

Handball Männer 2. Bundesliga:

SC DHfK Leipzig besiegt TuSEM Essen mit 34:30 Toren 

Bester Werfer vor 3.692 Zuschauern in der ARENA Leipzig war Lukas Binder mit 8 Treffern. Im Match der Handball-Emotionen waren letztendlich die mentalen Kraftreserven ausschlaggebend für den Leipziger Erfolg in einem spielerisch nicht hochklassigen Match. Nach 22:24-Rückstand Mitte der zweiten Hälfte zog der Spitzenreiter der zweiten Bundesliga der Männer innerhalb von 6 Minuten vorentscheidend auf 30:24 (50.) davon. Auch ohne den verletzten Dreh- und Angelpunkt des DHfK-Spiels dieser Saison, Philipp Weber, sorgte der „sensationelle Teamspirit“ für die Spielwende. DHfK-Trainer Christian Prokop: „Wir stehen oben und im Viertelfinale des DHB-Pokals, gehen mit einem unglaublich positiven Fazit in die Winterpause.“ Eine „Wahnsinns-Parade“ von DHfK-Keeper Felix Storbeck zeigt das beigefügte Foto.

Handball kompakt: DHfK mit Aufstiegs- und HC Leipzig auf Verfolgerkurs von Titelverteidiger Thüringer HC - DHfK-Torhüter Felix Storbeck in Aktion - Foto: Elmar Keil
Handball kompakt: DHfK mit Aufstiegs- und HC Leipzig auf Verfolgerkurs von Titelverteidiger Thüringer HC – DHfK-Torhüter Felix Storbeck in Aktion – Foto: Elmar Keil

One Reply to “Handball kompakt: DHfK mit Aufstiegs- und HC Leipzig auf Verfolgerkurs des Thüringer HC”

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