HC Leipzig vor Herausforderungen: Bietigheim und Martin Albertsen

09.01.2015 – PM HCL / SPORT4Final:

HC Leipzig – BLICK-Zurück: Bietigheims neuer Trainer Martin Fruelund Albertsen war von 2004 bis 2006 Trainer beim HC Leipzig. Gemeinsam mit seiner Cousine Katrine Fruelund, der damals besten Handballspielerin der Welt, gewann er mit dem deutschen Rekordmeister 2006 das Double aus Meisterschaft und Pokal.

Vier Tage nach dem knappen, aber verdienten Erfolg über Aufsteiger Spreefüxxe Berlin steht für den HC Leipzig am Samstag (Anwurf 20.00 Uhr) die nächste Bundesligapartie an. Dann wird das Team von Trainer Norman Rentsch bei der SG BBM Bietigheim zu Gast sein.

HC Leipzig vor Herausforderungen: Bietigheim und Martin Albertsen - Luisa Schulze steht ihrem Team nach roter Karte gegen Berlin auch in Bietigheim zur Verfügung - Foto: Sebastian Brauner
HC Leipzig vor Herausforderungen: Bietigheim und Martin Albertsen – Luisa Schulze steht ihrem Team nach roter Karte gegen Berlin auch in Bietigheim zur Verfügung – Foto: Sebastian Brauner

Für die Mannschaft, die kurz vor dem Jahreswechsel mit der Verpflichtung von Martin Albertsen für Aufsehen sorgte, ist es die erste Partie nach der langen EM-Pause. So konnte sich das Team gezielt auf das Spiel gegen den deutschen Rekordmeister vorbereiten. Bislang läuft es für den Gastgeber aus dem Norden Stuttgarts noch nicht nach Plan. Mit zwei Siegen und einem Unentschieden steht die Mannschaft momentan auf dem zwölften Tabellenplatz, vor der Saison wurde auf Grund des hochwertigen Kaders ein EC-Platz als Saisonziel gesetzt. Der Sieg gegen Buxtehude im November zeigt jedoch, dass man durchaus für eine Überraschung gut ist, egal was die Tabellensituation sagt.

HCL-Coach Norman Rentsch weiß um die Schwere der Aufgabe: „Wir können uns nur auf unsere Stärken konzentrieren und wissen nichts vom Gegner, denn ein neuer und so erfahrener Trainer wie Martin Albertsen wird die Systeme von Grund auf verändern. Wir müssen so oder so einhundert Prozent aufs Parkett bringen, um in der engen Halle dort siegreich sein zu können.“

Vor der Saison machte man mit spektakulären Neuverpflichtungen von sich reden. Mit Jongenelen und Malestein wurden starke Spielerinnen aus der Bundesliga verpflichtet, hinzu kamen die beiden Norwegerinnen Hanna Yttereng und Gina Lorentsen, die bereits internationale Erfahrung besitzen. Die starken Einzelspielerinnen haben bislang noch nicht zu einer Mannschaft zusammengefunden. Doch dies ist eine Fähigkeit, die Neutrainer Albertsen innerhalb kürzester Zeit vollbringen kann.

Verzichten muss HCL-Coach Rentsch neben den Langzeitverletzten Atladottir und Lederer auf Saskia Lang, sowie auf Isa-Sophia Rösike, die nach einer Bänderverletzung bereits beim Spiel gegen die Spreefüxxe Berlin passen musste. Wenn der HC Leipzig seine Stärken ausspielt, ist auch ein Sieg im rund 450 km entfernten Bietigheim-Bissingen möglich. Anschließend bleibt der Rentsch-Mannschaft vier Tage Zeit,  um sich auf das Topspiel gegen den Thüringer HC (14. Januar, 19.30 Uhr ARENA Leipzig) vorzubereiten.

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