Nachgefragt: Christian Prokop (SC DHfK Leipzig) – Über Aufstieg und All-Star-Game

28.01.2014 – SPORT4Final:

Das SPORT4Final-Kurzinterview mit Christian Prokop, Cheftrainer des SC DHfK Leipzig, vor dem Rückrundenstart in die zweite Handball-Bundesliga der Männer.

SC DHfK Leipzig: Cheftrainer Christian Prokop - Foto: Martin Glass
SC DHfK Leipzig: Cheftrainer Christian Prokop – Foto: Martin Glass

Teamentwicklung?

Christian Prokop: „Das hat man schon an der Leistung der Mannschaft im letzten Drittel der Hinrunde gesehen. Wir haben mit sehr viel Emotionalität, viel Teamgeist die Spiele bestritten. Das war ein Erfolgsgarant neben der taktischen Disziplin.“

Spieltaktik in Abwehr und Angriff?

Christian Prokop: „Wir haben eher Feinheiten korrigiert und eher ausgebaut. Bei Spielzügen oder Kombinationen haben wir ein sehr umfassendes Repertoire, was wir nur ergänzen, wenn es bspw. bei einer Europameisterschaft Neuerungen gibt, die uns überzeugen. Ansonsten ist es wichtig, dass wir an unserer Konstanz arbeiten.“

Neuerungen bei der Europameisterschaft?

Christian Prokop: „Neuerungen gab es jetzt nicht, die extrem ins Auge gefallen sind. Ich war wiedermal von einzelnen Spielern begeistert. Von einer Form des Nikola Karabatic,  wie er zu alter Leistungsstärke gefunden hat und seine Mannschaft mitreißt. Und als Mittelmann so spielt wie ein Mikkel Hansen, das hat mir imponiert.“

Mittelmann Alexander Feld?

Christian Prokop: „Leider gegen Elbflorenz verletzt. Bitter ist, dass es wieder eine Muskelverletzung an der gleichen Stelle ist. Wir dürfen auf keinen Fall zu früh beginnen. Es sieht nach vier Wochen aus.“

Ersatz für Pavel Prokopec?

Christian Prokop: „Wir haben jemanden in Sicht. Es gibt einige Spieler bei anderen Vereinen, deren Verträge am Ende der Saison auslaufen. Und da wäre es fahrlässig, sich nicht mit dieser Problematik zu beschäftigen.“

Beschäftigung mit Aufstiegsgedanken?

Christian Prokop: „Wenn man gute Laune haben will, kann man das machen. Das sind alles Wünsche, die wir allen und uns erfüllen wollen. Ich bin hierher gekommen, um es in diesem Zeitfenster zu schaffen. Aber wir müssen realistisch sein: Da sind locker zehn Teams, die um einen einstelligen Tabellenplatz spielen. Und dieser geht eben von Platz eins bis neun, und dementsprechend verändern wir auch nicht unsere Zielstellung.“   

All-Star-Game als ein Höhepunkt?

Christian Prokop: „Als Handballfan bedeutet mir das viel. Als Trainer ist dies für mich „ein normales Spiel“. Mir geht es darum, dass wir nochmal einen ambitionierten Test haben. Und zum anderen ist es für uns Werbung in der Stadt. Es ist für den SC DHfK Leipzig medial eine super Plattform.“

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