SC DHfK Leipzig-Trainer Christian Prokop: Eine Frage der Erfahrung

24.09.2013 – PM:

Cheftrainer des SC DHfK Leipzig nimmt junge Spieler in Schutz

Zwei Tage nach dem deutlichen 21:27 in Nordhorn ist die Analyse für Cheftrainer Christian Prokop ernüchternd: „Wir waren optimal vorbereitet, sind einen Tag eher angereist – nicht nur am Ergebnis gemessen in Summe ein enttäuschender Auftritt. Wir müssen die Gründe dafür schnell aufarbeiten.“

Ein Ansatzpunkt in der heutigen Video-Analyse mit der Mannschaft ist die Angriffsleistung. Hier brachte der SC nur eine Effektivität von unter 40 Prozent auf die Platte. „Da ließen wir uns bereits in der Anfangsphase von den starken Nordhornern beeindrucken. Nach dem frühen Rückstand verfielen wir in Hektik, trafen schlechte Entscheidungen. Keiner konnte das Spiel dann an sich reißen und für Ruhe sorgen. Das ist auch eine Frage der Erfahrung.“

Max Emanuel - Foto: Elmar Keil
Max Emanuel – Foto: Elmar Keil

Mit Max Emanuel (19), Alexander Feld (20) und Philipp Weber (21) setzte der Trainer im Rückraum auf sehr junge Spieler. „Das ist Teil unseres Konzepts für den Aufbau einer erfolgreichen Mannschaft. Wir dürfen dabei nicht vergessen, dass junge Spieler sich entwickeln müssen und Fehler machen. Dazu kommt noch mangelnde Eingespieltheit im Team. Neue Automatismen werden schneller gespeichert, wenn man erfolgreich ist. Wird‘s hektisch, treten die alten Automatismen ein. Das ist ein Lernprozess, der Zeit braucht. Da sind wir auf einem guten Weg. Die zahlreichen Hochkaräter in Nordhorn waren ja kein Zufall, sondern von den Jungs herausgespielte Chancen.“

Ebenfalls positiv sieht Prokop die Leistung seiner Torhüter Gabor Pulay und Henrik Ruud Tovas: „Zusammen 16 Paraden sind solide. Ruud gewöhnt sich zudem immer besser an die Liga.“ 

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