SC DHfK Leipzig: Verletzung bei Alexander Feld

21.01.2014 – PM:

SC DHfK Leipzig:

Muskelfaserriss setzt Spielmacher des SC DHfK Leipzig vier Wochen matt, auch Kapitän Thomas Oehlrich fehlt beim Test in Eisenach

Alexander Feld - SC DHfK Leipzig - Foto: Elmar Keil
Alexander Feld – SC DHfK Leipzig – Foto: Elmar Keil

Die Handballer des SC DHfK Leipzig müssen beim Rückrundenauftakt gegen Nordhorn ohne Alexander Feld auskommen. Der Spielmacher zog sich am Freitag beim Testspiel gegen HC Elbflorenz einen Muskelfaserriss im Adduktorenbereich zu, fällt voraussichtlich vier Wochen aus: „Ein Riesenschock! Das muss ich erst verarbeiten.“ Die gleiche Verletzung, an anderer Stelle der Leiste, hatte den 20-Jährigen bereits im November und Dezember mehrere Wochen außer Gefecht gesetzt und anschließend nur Kurzeinsätze zugelassen. Das sollte in der Rückrunde anders werden: „Neues Jahr, da wollte ich durchstarten. Mein Vertrag läuft aus und ich würde gerne hier bleiben. Jetzt kann ich aber nichts dafür tun.“ Statt Handball ist Reha in der MEDICA Klinik angesagt. „Ich hoffe, dass ich am 1. März im Heimspiel gegen Saarlouis wieder dabei sein kann. Dann bleiben mir noch 16 Spiele, um meine Leistung zu zeigen.“

Damit fehlt DHfK-Cheftrainer Christian Prokop in mindestens fünf Spielen (Eisenach, Nordhorn, deutsche B-Nationalmannschaft, Großwallstadt, Neuhausen) eine Option auf der Spielmacher-Position: „Absolut bitter für Alex und die Mannschaft. Mit ihm fällt ein wichtiger Spieler aus.“ Entwarnung gibt es dagegen bei Thomas Oehlrich. Der Kapitän plagt sich zwar mit kleineren Blessuren, wird aber in einer Woche gegen Nordhorn auflaufen können.

Der SC DHfK Leipzig fährt morgen ohne die beiden zum Test gegen Eisenach. Christian Prokop: „Alle anderen haben vorbildlich trainiert und freuen sich auf das Spiel gegen den ambitionierten Erstligisten. Das wird ein ernst zu nehmender Test. Beide Mannschaften wollen ihre Form erreichen und Selbstvertrauen holen für den Ligaauftakt. Es wird ordentlich zur Sache gehen mit vollem Einsatz und hoher Konzentration – wie in einem Ligaspiel. Ich hoffe, wir können auf Augenhöhe mit Eisenach spielen.“

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