CNN Open Court mit den US Open-Siegern Novak Djokovic und Flavia Pennetta

Novak Djokovic - Quelle: CNN International "Open Court"
Novak Djokovic – Quelle: CNN International „Open Court“

Das waren die US Open! Zum Ende des vierten und letzten Grand Slam Turniers berichtet CNN-Moderator Pat Cash für die CNN-Tennissendung „Open Court“ vom Austragungsort New York.

Dort trifft er auf den großen Gewinner Novak Djoković, der in einem spannenden Finale seinen Rivalen Roger Federer abhängen konnte. „Es war die beste Grand Slam Saison meines Lebens“, erzählt der Sieger. „Ich bin im Moment am Höhepunkt meiner Fähigkeiten und am Gipfel meiner Karriere. Deshalb möchte ich diesen Moment genießen.“ Doch das bedeutet nicht, dass Djoković nicht weiter nach Herausforderungen sucht. „Ich denke nie an meine Limits und ich glaube, dass das meine größte Motivation ist.“ Mit dieser Einstellung will er an die Zukunft denken. „Ich hoffe, dass ich auf diese Art lange dabei bleiben kann.“

Novak Djokovic (l) mit Pat Cash - Quelle: CNN International "Open Court"
Novak Djokovic (l) mit Pat Cash. Quelle: CNN International „Open Court“

SPORT4Final Live und Exklusiv: Handball-WM der Frauen im Dezember 2015 aus Dänemark

SPORT4Final-Redakteur Frank Zepp berichtet ausführlich von den Spielen der deutschen Handball-Nationalmannschaft aus Kolding.

24.09.2015 – CNN / SPORT4Final / Frank Zepp:

Vor allem Roger Federer, die Nummer zwei der Weltrangliste, ist dabei immer eine besondere Herausforderung für den Serben. „Ich spiele sehr gerne gegen ihn. Es ist nicht einfach und es gibt viel Spannung und Druck auf dem Platz. Es ist wie ein Kampf, genauso wie man es erwartet, wenn man gegen seinen größten Konkurrenten antritt.“ Fünfzig Prozent eines Matches findet für Đoković vor dem Spiel statt. „Man muss geistig und körperlich gut vorbereitet sein. Man muss wissen, was einen auf dem Platz erwartet und wie man damit umgehen kann. Der Rest liegt in Gottes Händen – man kann nur beeinflussen, wie gut man sich vorbereitet.“

Weniger Glück erlebte die Nummer Eins der Frauen, Serena Williams. Entgegen allen Erwartungen scheiterte sie im Halbfinale gegen die Außenseiterin Roberta Vinci. Offenbar hatte Williams die Nummer 43 der Weltrangliste unterschätzt. „Serena hat einfach nicht daran gedacht, dass Vinci ein Problem werden könnte“, so Tennisjournalist Vincenzo Martucci. Aber wie konnte Williams an der eher zurückhaltenden Italienerin scheitern? „Vincis langsames Spiel ist schwieriger für Serena als ein Gegner, der ihr den Ball fest entgegenschießt – denn Serena mag das. Sie ist eine sehr kraftvolle Spielerin und sie nährt sich von schnellem Tempo auf dem Tennisplatz“, erklärt Tennisexperte Nick McCarvel.

Roberta Vinci - Quelle: CNN International "Open Court"
Roberta Vinci – Quelle: CNN International „Open Court“

Auch Vinci selbst war von ihrem unerwarteten Sieg überrascht. „Ich bin auf den Platz gegangen und dachte mir, dass es nichts mehr zu verlieren gäbe. Ich wollte einfach genießen, dass ich gegen Serena spielen kann. Es ist absolut unglaublich, dass ich es kurz vor Ende meiner Karriere noch einmal in ein US Open Finale geschafft habe. Es war das beste Match meines Lebens und ich fühle mich, als könnte ich nach den Sternen greifen!“ Viele Zuschauer zeigten sich nach dem Match schockiert. „Es ist ein seltsames Gefühl. Ich bin hergekommen, um zu sehen, wie Geschichte geschrieben wird. Das ist auch irgendwie passiert, bloß nicht auf die Art, die ich gerne gehabt hätte. Trotzdem war es ein unglaubliches Match“, so ein Fan. Williams selbst hatte für die Siegerin nur lobende Worte übrig. „Ich finde, dass sie das beste Tennis ihrer gesamten Karriere gespielt hat. Sie war wirklich unglaublich“, so Serena auf der Pressekonferenz nach dem Match. Über ihre eigene Leistung wollte der Superstar in dem nur drei minütigem Interview aber nicht mehr sprechen. „Ich möchte keine Fragen dazu beantworten, wie enttäuscht ich mich gerade fühle.“

Für eine andere Spielerin erwiesen sich die US Open jedoch als unerwartetes Happy End. Als krönenden Abschluss ihrer Karriere besiegte Flavia Pennetta ihre Landsfrau Roberta Vinci im Finale und wurde somit zur ersten italienischen Grand Slam Siegerin. „Ich bin unglaublich stolz auf alles, was ich diese Woche geleistet habe“, so Pennetta in der Pressekonferenz nach ihrem Sieg. „Es ist ein großer Schritt für italienisches Tennis. Genaugenommen bin ich froh, dass ich hier noch ein paar Tage entspannen kann, denn sobald ich wieder Zuhause bin, wird der Wirbel kein Ende mehr nehmen!“ Zwischen Vinci und ihr gab es auf dem Platz angeblich keine Rivalität. „Ich glaube ich habe gewonnen, weil ich sehr hart gekämpft habe. Es war toll, gegen eine Freundin anzutreten und wir haben uns vor dem Spiel gesagt, dass es eigentlich gar keinen großen Unterschied macht, wer von uns gewinnt, weil es für uns beide ein riesiger Erfolg gewesen wäre. Keine von uns dachte, dass wir es so weit schaffen würden. Es war unglaublich: Für uns, für unser Land – einfach für alle!“ Die US Open sollen jedoch der letzte Grand Slam für Pennetta gewesen sein. „Es war keine einfache Entscheidung für mich, aber das ist das perfekte Ende für meine Karriere. Dieser Sieg hat mein Leben perfekt gemacht.“

Videos zur Sendung:

Quelle: CNN International

Quelle: CNN International

Quelle: CNN International

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