SG Flensburg-Handewitt schlug Rhein-Neckar Löwen. SC DHfK Leipzig unterlag TBV Lemgo


Im Topspiel der Handball-Bundesliga schlug Vize-Meister SG Flensburg-Handewitt den zweifachen deutschen Meister Rhein-Neckar Löwen verdient mit 27:22 (12:9) Toren.

Der nächste Gegner der SG Flensburg-Handewitt am kommenden Sonntag, SC DHfK Leipzig, kassierte nach zwei Siegen die erste Bundesliga-Niederlage beim TBV Lemgo mit 29:33 (16:15) Toren.

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03.09.2017 – SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Thomas Mogensen - Foto: SG Flensburg-Handewitt
Thomas Mogensen – Foto: SG Flensburg-Handewitt

Was der SG Flensburg-Handewitt am 28. Mai 2017 im Finale um die deutsche Meisterschaft gegen die Rhein-Neckar Löwen (21:23) in der Flens-Arena misslang, glückte dem SG-Team von Maik Machulla nach der Hannover-Niederlage am vergangenen Spieltag eindrucksvoll. In einer von den Magdeburgern Schiedsrichtern Robert Schulze und Tobias Tönnis ausgezeichnet geleiteten Partie sah der Gastgeber beim 16:10 (36.) durch Holger Glandorf (7 Tore) fast schon wie der sichere Sieger aus.

Selbst beim 22:16 (48.) durch Thomas Mogensen schienen die Fronten klar zu sein. Aber der deutsche Meister kämpfte sich zurück und scheiterte letztendlich an der eigenen Torwurf-Effizienz und Keeper Mattias Andersson (15 Paraden – 41 Prozent), der das 11:9 (28.) ins leere Löwen-Tor erzielte. Die Rhein-Neckar Löwen kamen nur noch auf zwei Tore beim 24:22 (55.) heran. Beide Meisterschaftsanwärter haben nun ein Niederlage auf dem Konto. Erfolgreichste Torschützen: Glandorf und Lauge (je 7), Groetzki (6), Svan und Mogensen (je 5). Der Bundesliga-Spieler der letzten drei Jahre, Andy Schmid, hatte mit 3 Treffern und einer Quote von 33 Prozent einen „gebrauchten“ Tag.

SC DHfK Leipzig - Saison 2017-2018 - Handball Bundesliga - Foto: Rainer Justen
SC DHfK Leipzig – Saison 2017-2018 – Handball Bundesliga – Foto: Rainer Justen

Der bislang verlustpunktlose SC DHfK Leipzig agierte beim TBV Lemgo bis zur 12:16-Führung (26.) durch den Torschützenkönig der letzten Spielzeit, Philipp Weber, in guter Verfassung. Danach brach das Team von Chefcoach Andre Haber ein und musste dem druckvollen Spiel des TBV Lemgo Tribut zollen. Bei 27:21 (50.) für den Gastgeber, einem 15:5-Lauf, nahm Haber eine Auszeit. Sein DHfK-Team kam nochmals auf zwei Tore (31:29 – 90 Sekunden vor Schluss) durch den besten Leipziger Franz Semper heran.

Einen Punkt konnte der SC DHfK Leipzig aber nicht mehr retten, weil er am überragenden Lemgoer Keeper Piotr Wyszomirski (11 Paraden – 41 Prozent) und zudem mit zwei Siebenmetern in der ersten Hälfte (Weber, Rojewski) am polnischen National-Keeper scheiterte. Ein weiterer Wermutstropfen blieb auch noch die Verletzung von Ex-Kapitän Lukas Binder in der 57. Minute. Leipzig und Flensburg-Handewitt treffen am 10. September in der Arena Leipzig aufeinander und kämpfen um den Anschluss an die Liga-Spitzengruppe.


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