Frauen EHF Final4: Györi Audi ETO KC mit Defensiv-Gala ins Finale


Anita Görbicz - Media Call - Handball Champions League EHF Final4: Stimmen vom Halbfinale - Foto: EHF Media / Uros Hocevar
Anita Görbicz – Media Call – Handball Champions League EHF Final4: Stimmen vom Halbfinale – Foto: EHF Media / Uros Hocevar

Handball Frauen EHF Champions League Final4 2018 – 1. Halbfinale: Györi Audi ETO KC vs. CSM Bukarest.

Györi Audi ETO KC zog völlig verdient dank einer exzellenten Defensiv-Leistung ins Finale der EHF Champions League, EHF Final4, ein und könnte als erstes Team den Titel verteidigen. Eine Crunchtime-Gala des Teams von Chefcoach Ambros Martin sorgte nach dem 16:16-Ausgleich in der 42. Minute für die entscheidende Match-Phase. CSM Bukarest verlor wie im Vorjahr das Halbfinale.

Die Deutsche Anja Althaus, bereits zweifache Champions-League-Siegerin mit Viborg, steht ebenfalls nach 2017 mit Vardar Skopje im Endspiel von Budapest.

Als „Women of the Match“ ragten Cornelia Nycke Groot, Anita Görbicz und Kari Grimsbö heraus.

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12.05.2018 – SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Handball Frauen EHF Champions League:

  1. Halbzeit: Györ mit besserer Defensiv-Leistung on top

Titelverteidiger Györi Audi ETO KC startete grandios mit einem 0:3-Lauf in die Begegnung. CSM Bukarest erzielte durch Cristian Neagu erst nach 10:26 Minuten das 1:3. Danach verlief die Partie ausgeglichen auf nicht Top-Niveau angesichts zu vieler technischer Fehler sowie Fehlwürfe und auf Bukarester Seite mit schwacher Torhüter-Leistung (1 Parade). Niombla hatte per Tempo-Gegenstoß in der 28. Minute die Chance zum 11:11-Ausgleich – aber warf am Tor vorbei. Nycke Groot mit Siebenmeter zur verdienten Halbzeit-Führung für den Titelverteidiger. Wurfeffizienz 48:80 Prozent. Torhüter 8:29 Prozent. Technische Fehler 4:7. Beste Torschützinnen: Groot 4, Görbicz 3, Neagu 3.

  1. Halbzeit: Nach Ausgleich von Bukarest folgte die Györ-Gala zum Final-Einzug

Amanda Kurtovic erzielte mit Hüftwurf nach Steigerung Bukarests in der Abwehr den 16:16-Ausgleich in der 42. Minute. Danach hatte der 2016er Champion durch Kurtovic die Chance zur Führung (44.) – aber ein technischer Fehler folgte. Nycke Groot brachte Györ im Gegenzug wieder in Führung und das Team von Erfolgs-Coach Ambros Martin zog auf und davon. Bukarest gelang nicht mehr viel, in zehn Minuten kein Tor (!) und zerbrach an der Defensive des Gegners und Kari Grimsbö. Eduarda Amorim machte mit dem 18:24 (56.) ins leere Tor alles klar zur Chance, den Titel beim EHF Final4 erstmals verteidigen zu können. Wurfeffizienz 49:67 Prozent. Torhüter 24:31 Prozent. Technische Fehler 4:1. Beste Torschützinnen: Groot 7, Neagu 6, Görbicz 5, Oftedal 5.

Statistik:

Handball EHF Champions League, 1. Halbfinale

CSM Bukarest vs. Györi Audi ETO KC 20:26 (10:12)

Spielfilm: 0:3 (7.), 1:3 (11.), 4:7 (16.), 8:9 (25.), 10:11 (28.), 10:12 (HZ) – 13:16 (38.), 16:16 (42.), 16:20 (51.), 18:24 (56.), 20:26 (EST)

Woman of the Match: Anita Görbicz

Erfolgreichste Torschützinnen: Groot 7, Neagu 6, Görbicz 5, Oftedal 5

Wurfeffizienz 49:67 Prozent

Torhüter: 24:31 Prozent – Grimsbö mit 12 Paraden

Technische Fehler: 8:8

2. Halbfinale am 12. Mai:

HC Rostov-Don vs. Vardar Skopje

Finalspiele am 13. Mai:

15:15 Uhr: Spiel um den dritten Platz

18:00 Uhr: Champions-League-Finale

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