Handball WM 2017: Deutschland im Achtelfinale nach Remis gegen Serbien

Svenja Huber - Handball WM 2017 Deutschland - Serbien vs. Deutschland - Foto: Jansen Media
Svenja Huber – Handball WM 2017 Deutschland – Serbien vs. Deutschland – Foto: Jansen Media

Handball WM 2017 Deutschland: Die deutsche Ladies-Nationalmannschaft schaffte mit einem 22:22 (9:11)-Remis im dritten WM-Vorrunden-Match gegen Serbien den vorzeitigen Sprung ins Achtelfinale der Weltmeisterschaft.

Handball WM: Nach einer durchwachsenen spielerischen aber wiederum starken kämpferischen Performance drehte die DHB-Auswahl nach 14:17-Rückstand (43.) die Begegnung und lag bis vier Sekunden vor Schluss mit 22:21 in Führung. Ein technischer Fehler Deutschlands (Fischer) und Serbien bekam die letzte Chance, die Dragana Cvijic nutzte. Als „Matchplayer“ wurde Svenja Huber geehrt.

Michael Biegler: „Wir haben das Spiel in der letzten Minute nicht aus der Hand gegeben. Darauf lege ich größten Wert. Ich denke auch, dass wir morgen gegen China gewinnen werden.“

Dragana Cvijic: „Wir waren in der zweiten Halbzeit näher am Sieg und vor allem durch unsere verschiedenen Deckungs-Varianten sehr stark in der Abwehr. Trotzdem sind wir glücklich über den Punkt, der uns ins Achtelfinale bringt. Ich denke, die Niederlande sind noch ein bisschen stärker als Deutschland. Wir werden aber alles morgen gegen den Vize-Weltmeister geben.“

Handball WM 2017 Deutschland: SPORT4FINAL LIVE

Handball EM 2018 Kroatien: SPORT4FINAL

Dragana Cvijic - Handball WM 2017 - Deutschland vs. Serbien - Foto: Jansen Media
Dragana Cvijic – Handball WM 2017 – Deutschland vs. Serbien – Foto: Jansen Media

Mehr zum Thema Handball WM:

05.12.2017 – SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Handball WM 2017 Deutschland: Die deutsche Nationalmannschaft ging mit einem 5:1-Raketen-Start ins Match. Danach stellte Serbien die Abwehr auf 5:1 oder 3:3 um und ging verdient mit zwei Toren Vorsprung in die Halbzeit.

Nach der Pause zeigte sich das Biegler-Team besser auf die serbische Abwehr eingestellt und kam besser ins Spiel zurück. Selbst in doppelter Unterzahl (54.) nach einer Zwei-Minuten-Strafe von Bundestrainer Michael Biegler hielt Deutschland die Partie offen und. Huber glich zum 21:21 aus (58.) und Karolius erzielte die Führung (59.). Ein Steel von Smits in der letzten Minute und Deutschland im Angriff … Die zwei Punkte wären möglich gewesen.

Statistik:

Torschützinnen: Huber (6), Karolius und Geschke (je 3) – Krpez Slezak (7), Lavko (4)

Torhüter: 11:7 Paraden (33:24 Prozent)

Wurfeffizienz: 59:56 Prozent

Technische Fehler: 12:8

Strafminuten: 10:6

Zuschauer: 3.871

Kommentar verfassen