Handball Bundesliga: SC DHfK Leipzig bezwang Balingen-Weilstetten

Handball Bundesliga - SC DHfK Leipzig vs. HBW Balingen-Weilstetten - Foto: Karsten Mann
Handball Bundesliga – SC DHfK Leipzig vs. HBW Balingen-Weilstetten – Foto: Karsten Mann

Handball Bundesliga Männer, 26. Spieltag: SC DHfK Leipzig vs. HBW Balingen-Weilstetten.

Der Tabellen-Zehnte SC DHfK Leipzig dominierte den Tabellen-16. HBW Balingen-Weilstetten mit 26:18 (12:8) Toren. Die Leipziger Vorteile lagen in der kompakten, konsequenten Abwehrarbeit sowie im Gegenstoß-Verhalten. Zum „Man of the Match“ avancierte DHfK-Torhüter Joel Birlehm.

15.04.2021 – SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Handball Bundesliga Männer: Die erste niveauarme Halbzeit beherrschte der SC DHfK Leipzig nach einem 5:0-Lauf vom 3:3 zum 8:3 nach 15 Minuten. Herausragend die Torhüterleistung von Birlehm und Jensen (parierte zwei Siebenmeter). Anssonsten viele vergebene Torchancen und genügend Leerlauf. Der Gastgeber ging angesichts der stabilen Deckungsarbeit verdient mit dem 4-Tore-Vorsprung in die Pause. Wurfeffizienz 48:36 Prozent. Torhüter 6:8 Paraden. Gegenstoß-Tore 3:0. Strafminuten 2:6. Technische Fehler 3:6. Beste Torschützen: Binder 3, Wiesmach 3 – Schoch 2, Foth 1.

Die zweite Halbzeit dominierte ab dem 13:11 der SC DHfK Leipzig. Wiederum mit einem 5:0-Lauf wurde die Vorentscheidung im Match zum 18:11 gegen nun spielerisch harmlose Akteure der Gäste erzwungen. Leipzig agierte insgesamt 10 Minuten mehr in Überzahl und besaß in Torhüter Birlehm den besten Spieler des Tages. Die Balinger Torhüter parierten sogar drei Strafwürfe, Birlehm einen. Der entscheidende Punkt dieses Matches lag in der eine Klasse besseren Abwehrarbeit der Hausherren. Der Kempa-Treffer von Remke zum 22:16 erhielt den Schönheitspreis.

Stimmen:

Andre Haber (Trainer SC DHfK Leipzig): „Es war für uns heute ein total wichtiges Spiel, das habe ich im Vorfeld schon betont. Die Mannschaft hat das sehr gut gelebt. Besonders die Einstellung, mit der wir ins Spiel gekommen sind und die Beharrlichkeit in der 1. Halbzeit, wie wir uns nicht vom Weg haben abbringen lassen. Gerade am Anfang war es ein ziemliches Torhüter-Duell. Joel hat uns dabei vor einem Rückstand bewahrt. Wir haben bis zur Halbzeit einfach zu viele Bälle liegen gelassen. Da hätten wir komfortabler unterwegs sein können. Grundsätzlich bin ich aber zufrieden, wie wir die 60 Minuten gedeckt haben und immer wieder Lösungen fanden. Was wir uns vorgenommen hatten, hat heute gut funktioniert. Das Ergebnis heute war auch Balsam auf die Seele und das tut jedem gut, deshalb freue ich mich einfach über die Situation.“

Jens Bürkle (Trainer HBW Balingen-Weilstetten): „Wir sind ganz vernünftig ins Spiel hereingekommen, weil Mike Jensen in der 1. Halbzeit überragend gehalten hat. Bis zum 3:3 sind wir eigentlich ganz gut im Spiel, anschließend ist Leipzig dann nach und nach weggezogen, weil wir zu wenig Durchschlagskraft aus dem Rückraum entwickelt haben und uns die Kreisläufer sowie die Kreuzbewegungen große Probleme bereitet haben. Und dann zieht Leipzig auch verdient zur Halbzeit mit 12:8 davon. Nach der Pause sind wir super ins Spiel gekommen und hätten beim Stand von 13:11 sogar auf ein Tor Rückstand verkürzen können. Dann wäre es vielleicht ein anderes Spiel geworden. Leipzig beantwortete diese Phase aber super und konnte mit einem kleinen Lauf weiter davonziehen. Innerhalb kürzester Zeit war eine große Distanz, sodass wir nicht mehr anschließen konnten. Ich glaube, Leipzig hat das heute sehr gut und sehr clever gemacht. Für uns hätte heute viel zusammenkommen müssen, um so eine Leipziger Mannschaft schlagen zu können und das haben wir nicht geschafft.“

Statistik: Handball Bundesliga

SC DHfK Leipzig vs. HBW Balingen-Weilstetten 26:18 (12:8)

Man of the Match: Joel Birlehm (SC DHfK Leipzig – 14 Paraden, 42 Prozent)

Spielfilm: 3:3 (8.), 8:3 (15.), 11:6 (26. – Remke), 12:8 (HZ) – 13:11 38.), 18:11 (43. – Binder TGS), 20:12 (48. – Milosevic), 21:16 (53.), 22:16 (54. – Kempa von Binder auf Remke in ÜB), 24:16 (57. – Gebala), 26:18 (EST)

Beste Torschützen: Wiesmach 5/9, Gebala 4/5, Remke 4/6, Binder 4/7, Weber 3/5 – Strosack 4/6, Nothdurft 2/2, Zobel 2/3

Wurfeffizienz: 54:44 Prozent

Torhüter: 14:10 Paraden (42:30 Prozent)

Gegenstoß-Tore: 5:2

Strafminuten: 4:14

Technische Fehler: 8:12

Schiedsrichter: Jörg Loppaschewski und Nils Blümel

SPORT4FINAL Group

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