SC DHfK Leipzig als „Favorit“ ins Frauentags-Match gegen HSC 2000 Coburg

Alen Milosevic - SC DHfK Leipzig als „Favorit“ ins Frauentags-Match gegen HSC 2000 Coburg - Foto: Karsten Mann
Alen Milosevic – SC DHfK Leipzig als „Favorit“ ins Frauentags-Match gegen HSC 2000 Coburg – Foto: Karsten Mann

Der SC DHfK Leipzig trifft am Mittwoch um 19 Uhr in der Handball-Bundesliga auf HSC 2000 Coburg. Mit einem Erfolg und damit den achten Heimsieg in Folge würden die Leipziger Handballer von Cheftrainer Christian Prokop einen großen Schritt Richtung „Nicht-Abstiegs-25-Punkte“ machen.

Das Universitätsklinikum Leipzig, bereits seit zehn Jahren Medizin-Partner der DHfK-Handballer, präsentiert das Frauentags-Heimspiel in der ARENA Leipzig. Bereits 3.000 Tickets gingen im Vorverkauf an die Handballfans weg.

07.03.2017 – PM DHfK / SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Der HSC 2000 Coburg feierte am vergangenen Wochenende einen verdienten Derbysieg gegen HC Erlangen in die Messestadt, den sich die Mannschaft von Trainer Jan Gorr am vergangenen Samstag mit einer gehörigen Portion Kampfkraft und Überzeugung erkämpfen konnte. Mit Oliver Krechel und Till Riehn sind außerdem zwei ehemalige DHfK-Akteure zu Gast in der ARENA.

Die Leipziger liebäugeln vor der Partie mit der Rückkehr von Kreisläufer Alen Milosevic: „Milo befindet sich wieder im Training und zerrt an den Ketten. Er ist sehr gut im Plan, fast schon über dem Plan. Wir werden nochmal intensiv besprechen, ob wir ihn bereits am Mittwoch auf die Platte lassen“, so Mannschaftsarzt Prof. Pierre Hepp.

Frauentag in der ARENA Leipzig:

Die Uniklinik Leipzig und REWE sorgen für eine besondere Überraschung zum internationalen Frauentag: Alle Ladies können sich zum Heimspiel gegen Coburg auf gratis Sektempfang freuen.

Dank Blutspende GRATIS zum Handball-Spektakel:

Die Blutbank der Uniklinik Leipzig schenkt allen Spendern am Dienstag und Mittwoch (07. und 08. März) zwei Freikarten für das Heimspiel gegen Coburg.

Die Einschätzungen der beiden Cheftrainer:

Christian Prokop (SC DHfK Leipzig):

„Coburg hat mit dem Sieg gegen Erlangen neues Selbstvertrauen getankt. Sie haben mit Oliver Krechel einen unglaublich emotionalen Torhüter und mit Jan Gorr einen sehr akribischen Trainer. Die Mannschaft lebt von seinem taktischen Konzept und spielt eine sehr aggressive und schnelle 6:0-Abwehr, vergleichbar mit unserer. Außerdem zeigt der HSC ein sehr gutes Tempospiel und kommt im Positionsangriff mit viel Wucht und Masse.

Aufgrund unserer personellen Möglichkeiten und des Heimvorteils sind wir in diesem Spiel Favorit. Nehmen wir jedoch Coburg nicht zu hundert Prozent ernst, werden wir große Probleme bekommen. Für uns gibt es in der ersten Bundesliga keine leichten Spiele oder leichte Gegner. Wir wollen dieses Spiel am Mittwoch unbedingt gewinnen und dafür müssen wir an die starke Leistung aus unserem letzten Heimspiel gegen Göppingen anknüpfen.“

Jan Gorr (HSC 2000 Coburg):

„Warum sollten wir in der ARENA nicht unseren zweiten Auswärtssieg holen? Wir haben im Hinspiel gesehen, dass wir mit taktischer Disziplin und einem guten Abwehrspiel auch Leipzig gefährden können. Das ist die Grundvoraussetzung. Alle rechnen mit unserem Abstieg. Ich wurde gefragt, ob Spieler wie Billek und Lilienfelds in Gedanken schon bei anderen Vereinen sind. Ich wüsste nicht warum. Beide werden auch in der nächsten Spielzeit das Trikot des HSC tragen. Egal in welcher Liga.

Leipzig zeigt auch dieses Jahr richtig gute Leistungen. Aber die Konkurrenz schläft nicht, und das zweite Jahr Bundesliga ist naturgemäß anspruchsvoller. Auch von außen wirken viel mehr Einflüsse auf das Team als vorher. Damit umzugehen muss man lernen. Nüchtern gesehen spricht einiges dafür, dass wir nächstes Jahr in der zweiten Liga spielen werden. Aber dieses Risiko war uns bewusst, und wir sind in vielen Bereichen erst auf dem Weg zu definitivem Erstliga-Niveau. Ich verspreche aber: Wir werden bis zuletzt alles geben.“

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