SC DHfK Leipzig: CCCP Christian Prokop „Ziel ist das Finale“

SC DHfK Leipzig: CCCP Christian Prokop „Ziel ist das Finale“ - Foto: Karsten Mann
SC DHfK Leipzig: CCCP Christian Prokop „Ziel ist das Finale“ – Foto: Karsten Mann

DHB Pokal Final Four Hamburg 2017: Die vier besten Pokal-Mannschaften der Saison kämpfen am Wochenende in der Hamburger Barclaycard Arena vor über 13.000 Zuschauern in zwei Halbfinal-Begegnungen und einem Finalspiel um den begehrten DHB-Pokal. Erstmals in ihrer Vereinsgeschichte sind die Handballer des SC DHfK Leipzig beim populären Klub-Handball-Event dabei.

Über 1.000 grün-weiße Schlachtenbummler wollen den DHfK-Fanblock getreu des Mottos „Das erste Mal vergisst man nie!“ zum Kochen bringen und das Team von CCCP Chefcoach Christian Prokop zur Sensation schreien.

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DHB Pokal Final Four Hamburg 2017: SPORT4FINAL LIVE

06.04.2017 – PM DHfK / SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Die Kaperfahrt Richtung Hamburg beginnt für die DHfK-Handballer am Freitag morgen um 7 Uhr. Um 16 Uhr bestreiten die DHfK-Akteure ihr Abschlusstraining in der Volksbank Arena. Personell sind bei den Leipzigern bis auf den langzeitverletzten Tobias Rivesjö alle Mann an Bord. Auch Torhüter Milos Putera befindet sich seit Mittwoch wieder im Mannschaftstraining und wird mit in den Norden reisen.

Am Samstag um 14:30 Uhr kommt es im ersten Halbfinale zum großen Showdown gegen Rekord-Pokalsieger THW Kiel. Nachdem der SC DHfK Leipzig in der letzten Woche eine gelungene Generalprobe zeigte und den Deutschen Meister Rhein-Neckar Löwen auswärts an den Rande einer Niederlage bringen konnte, gehen die Leipziger mit viel Selbstvertrauen ins Spiel: „Ebenso wie in Mannheim werden wir selbstbewusst und voller Kampfgeist an die Sache herangehen,“ so Andreas Rojewski, der den DHB-Pokal in der letzten Saison mit dem SC Magdeburg gewinnen konnte. Doch der Routinier weiß, dass die Kieler Leipzig auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen werden: „Auch der THW Kiel weiß ganz genau, dass der Pokalwettbewerb der kürzeste Weg zu einem Titel ist. Daher wird das Halbfinale für uns eine Mammutaufgabe, der wir uns aber gern stellen.“

Die Einschätzung von Chefcoach Christian Prokop:

„Das Spiel gegen die Rhein-Neckar Löwen hat uns viel Selbstvertrauen gebracht, denn der Deutsche Meister musste alles investieren, um uns am Ende glücklich zu bezwingen. Diese Leistung wollen wir in Hamburg wiederholen. Die Teilnahme am REWE Final Four ist für uns ein Traum, den wir uns verwirklicht haben. Die Euphorie vor diesem großen Event war in der Trainingswoche deutlich spürbar. Doch wir wissen natürlich um die Rollenverteilung: Im Pokal-Teich schwimmen drei Hechtmannschaften und ein Karpfen, doch wir wollen mit unserer Euphorie, Kampfgeist und taktischer Disziplin über die Rolle des Karpfens hinaus.

Der THW Kiel verfügt über einen sehr großen Kader, auf den wir uns komplett einstellen müssen. Der THW hat sich als Mannschaft zusammengerauft, spielt mit Emotionalität und alle kämpfen füreinander. Der große Unterschied beider Mannschaften besteht darin, dass sie schon in unzähligen wichtigen K.O.-Spielen standen und die absolute Erfahrung mitbringen. Das haben sie gegen die Löwen in der Champions League erst wieder eindrucksvoll gezeigt.

Doch bei aller Demut, unser Ziel ist das Finale. Dafür brauchen wir mannschaftlichen Zusammenhalt, eine überragende Torhüterleistung und es müssen mehrere Spieler über sich hinauswachsen. Wenn wir es schaffen, die Kieler Hauptwaffe, das Tempospiel, zu unterbinden und das Spiel lange offenhalten, werden wir sicher auch den ein oder anderen neutralen Zuschauer auf die grün-weiße Seite ziehen.“

Der Weg des SC DHfK Leipzig ins Final Four:

SC DHfK Leipzig gegen SV Anhalt Bernburg 38:21

SC DHfK Leipzig gegen SG Langenfeld 36:23

HSG Wetzlar gegen SC DHfK Leipzig 25:27

SC DHfK Leipzig gegen TSV Hannover-Burgdorf 28:24

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