CNN „The Circuit“ mit David Coulthard und Daniil Kyvat

Im Juli geht es in der CNN-Motorsportsendung „The Circuit“ um den Grand Prix am Hungaroring in Ungarn. Dort trifft CNN-Sportmoderatorin Amanda Davies auf die Red Bull Fahrer David Coulthard und Daniil Kyvat.

Sie erzählen, was das ungarische Rennen so besonders macht: „Es ist eine wunderschöne Strecke“, erzählt Kyvat. Coulthard fügt hinzu: „Man fühlt richtig, wie viel Leidenschaft die Menschen aus dieser Region für den Motorsport haben. Es ist eine großartige Strecke und sie ist sehr anspruchsvoll.“

Amanda Davies, Daniil Kyvat und David Coulthard (v.l.n.r.) - Foto: CNN International "The Circuit"
Amanda Davies, Daniil Kyvat und David Coulthard (v.l.n.r.) – Foto: CNN International „The Circuit“

29.07.2015 – CNN / SPORT4Final / Frank Zepp:

Für das diesjährige Rennen haben die Red Bull Fahrer, die sich im Moment mit neuen Renault-Motoren konfrontiert sehen, aber keine hohen Erwartungen. „Wir befinden uns gerade vor einer großen Herausforderung, aber darauf freuen wir uns und hoffen natürlich, mit einem guten Resultat aus dem Rennen hervorzugehen. Wie immer werden wir unser Bestes geben und dann sehen wir ja, wo wir stehen“, sagt Kyvat. Der Red Bull Veteran Coulthard hat für seinen Nachfolger motivierende Worte. „Daniil hat ein beeindruckendes Formel-1-Debüt abgeliefert und ist in das Elite-Team von Red Bull eingestiegen, da muss es ein bisschen frustrierend sein, zu einer Zeit zu kommen, in der es gerade so viele Schwierigkeiten mit der neuen Technik gibt. Aber es ist Daniils Talent, das ihn bis hierher gebracht hat und es ist wichtig, dass man darauf vertrauen kann, weiterhin hart an sich arbeitet und sich auf das konzentriert, was in der Zukunft liegt. Dieses Jahr war offenbar kein gutes Jahr, um Championships zu gewinnen, aber es ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg, um nächstes Jahr mit einem guten Gesamtpaket aufzutreten.“

Amanda Davies - Foto: CNN International "The Circuit"
Amanda Davies – Foto: CNN International „The Circuit“

Aber Formel-1-Fahrer müssen nicht nur auf der Strecke überzeugen. So ist es für die Rennfahrer beispielsweise wichtig, innerhalb von fünf Sekunden aus ihrem Wagen aussteigen zu können. Diese Regelung besteht noch aus den Anfangszeiten der Formel 1 und war damals eine wichtige Sicherheitsmaßnahme. „Es ist eine der alten Regeln, die eigentlich nicht mehr wirklich aktuell für die moderne Formel 1 sind“, erzählt Coulthard. „Es ging darum, dass der Fahrer sich schnell in Sicherheit bringen konnte, wenn sein Auto Flammen gefangen hat.“ Eine Erfahrung, die Daniil Kyvat am eigenen Leib machen musste. „Wenn man in einem echten Feuer aus dem Auto muss, kommt einem alles sehr viel langsamer vor, wie in Zeitlupe.“ Gemeinsam demonstrieren die Rennfahrer die richtige Technik, um aus dem Auto zu kommen: Zuerst wird das Lenkrad abgenommen, dann der Körper mit den Ellenbogen hochgestemmt. „Es ist keine Übungssache“, erklärt Kyvat. „Es ist einfach ein Prozess, an den man sich mit der Zeit gewöhnt.“

 

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Im Anschluss spricht Amanda Davies mit dem Ferrari-Treibstoffhersteller Shell, um die Geheimnisse des Formel-1-Benzins zu lüften. Dieses basiert auf dem handelsüblichen Treibstoff – versetzt mit einem Prozent strengvertraulicher Zusatzstoffe, die das Benzin für die Formel 1 optimieren. Um die Reinheit des Brennstoffes zu gewähren, wird er mit einem chemischen Fingerabdruck ausgestattet, der von der FIA während des Rennens überprüft werden kann – passt der chemische Fingerabdruck nicht zu dem benutzten Benzin im Tank des Wagens, drohen dem Team schwere Strafen. Aber nicht nur die Art des Benzins, sondern auch die Menge wird überprüft. „Wenn ich könnte, würde ich das Benzinlimit gerne abschaffen“, scherzt Ferrari-Fahrer Sebastian Vettel. „Ich finde bei einem Rennen sollte es darum gehen, wer der schnellste Fahrer ist, nicht wer am besten Treibstoff spart.“

Quelle:  CNN International „The Circuit“

Quelle:  CNN International „The Circuit“

Quelle:  CNN International „The Circuit“

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