Franz Semper verlängerte Vertrag bei SG Flensburg-Handewitt

Franz Semper - SG Flensburg-Handewitt - Handball Bundesliga und EHF Champions League Saison 2021-2022 - Copyright: SG Flensburg-Handewitt
Franz Semper – SG Flensburg-Handewitt – Handball Bundesliga und EHF Champions League Saison 2021-2022 – Copyright: SG Flensburg-Handewitt

Handball Bundesliga und EHF Champions League: Die SG Flensburg-Handewitt gibt ein klares Bekenntnis auf der Position im rechten Rückraum ab: Franz Semper verlängerte vorzeitig seinen bis ursprünglich 2022 datierten Vertrag um weitere zwei Jahre bis Juni 2024.

24.10.2021 – PM SGFH / SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Handball Bundesliga und EHF Champions League: Nach seinem Kreuzbandriss im vergangenen Jahr und einem erneuten Teilriss des vorgeschädigten Bandes im linken Knie, untermauert die SG Flensburg-Handewitt das Vertrauen in den deutschen Nationalspieler Franz Semper.

Vertrauen in Franz

Bereits Ende der vergangenen Saison führten die SG Verantwortlichen Dierk Schmäschke, Holger Glandorf und Maik Machulla erste Gespräche mit dem Leipziger. Schnell wurden sich beide Parteien darüber einig, dass die Zusammenarbeit über Vertragsende im Sommer 2022 hinweg um weitere zwei Jahre bis 2024 verlängert wird. Hiermit unterstreicht die SG einmal mehr die Kontinuität und das Vertrauen in Spieler, die auch harte Phasen in ihrer Karriere durchlaufen.

Starkes Comeback

Im vergangenen Dezember erlitt Franz Semper im Gruppenspiel der EHF Champions League gegen Pick Szeged einen Kreuzbandriss. Zehn Monate fiel der 24-Jährige aus und schuftete fleißig in der Reha im Kraftraum. Zuletzt kam er stark zurück und konnte sich in den Spielen gegen Paris St. Germain Handball und TUS N-Lübbecke beweisen. Im Pokalspiel gegen den HC Erlangen dann der erneute Rückschlag – Teilriss des vorgeschädigten Kreuzbandes.

Leipziger-Eigengewächs

Ehe der gebürtige Bornaer im Sommer 2020 zur SG wechselte, durchlief er seit 2013 sämtliche Ausbildungsstationen der Leipziger Handball-Akademie. Mit 17 Jahren gelang dem Durchstarter schon der Sprung in den Profi-Kader des SC DHfK Leipzig und feierte 2015 mit seinem damaligen Trainer Christian Prokop den Aufstieg in die LIQUI MOLY Handball-Bundesliga. In seiner Zeit bei der SG erzielte Semper 57 Tore in 19 Spielen.

Im Oktober 2018 erhielt Semper seine erste Einladung zur A-Nationalmannschaft. Nachdem er bereits in den DHB-Nachwuchsmannschaften eine tragende Rolle gespielt hatte (30 Junioren-Länderspiele mit WM-Bronze und EM-Silber), durfte Semper schließlich im Januar 2019 als jüngster Spieler im deutschen Team an der Handball Weltmeisterschaft im eigenen Land teilnehmen.

Franz hat seine Qualität trotz seiner langen Verletzungspause deutlich unter Beweis gestellt“, sagt SG Cheftrainer Maik Machulla. „Wir haben früh mit ihm gesprochen und sind uns sehr schnell einig geworden, dass wir unsere gemeinsame Arbeit fortführen möchten. Es ist unglaublich schwer ein Duo wie Semper und Rød auf dieser Position zu finden, das in seiner Art der Spielweise so unterschiedlich ist, was es aber für uns als Mannschaft so unglaublich wertvoll macht. Darauf können wir sehr stolz sein. Ich freue mich sehr auf die kommende Zeit, denn ich sehe in Franz unglaublich viel Potenzial, dass wir auch zukünftig gemeinsam erfolgreich weiterentwickeln.“

Geschäftsführer Dierk Schmäschke unterstreicht das Bekenntnis in einer schwierigen Phase: „Franz hat sich unglaublich stark nach seinem Kreuzbandriss zurückgekämpft. Dass er nun erneut ausfällt, tut mir unglaublich leid für ihn. Dennoch sind wir uns alle sehr einig, dass es wenige Spieler seiner Qualität auf dieser Position gibt. Unsere SG hat schon immer großen Zusammenhalt in den letzten Jahrzehnten bewiesen, gerade dann, wenn es schwierig wurde. Wir stehen zusammen und schaffen auch solche Hürden gemeinsam, daher freuen wir uns sehr, mit Franz weiter zusammenzuarbeiten und den gemeinsamen Weg erfolgreich zu gestalten.“

Franz Semper ist überzeugt von der SG Flensburg-Handewitt: „Die SG war für mich der nächste Schritt in meiner Entwicklung. Ich habe mich in Flensburg sehr gut eingelebt und sehe mich hier noch lange nicht am Ende meiner Entwicklung. Es macht mir sehr großen Spaß im Kreis dieser tollen Mannschaft jeden Tag zu arbeiten. Es ist für mich keine Selbstverständlichkeit, dass ein Verein so hinter einem Spieler steht, dieses Vertrauen möchte ich sehr gerne zurückgeben. Wir haben gemeinsam noch viel vor, darauf freue ich mich sehr.“

Top-Beiträge:

SPORT4FINAL Best of

Handball IHF Super Globe Finale 2021: SC Magdeburg Klub-Weltmeister

Handball DHB-Team: Neuanfang nach jahrelanger Stagnation

Handball Deutschland: Anspruch und Wirklichkeit. Das DHB-Dilemma

Olympia Tokio 2020 Handball: Gescheiterte DHB-Mission. Stagnation unter Alfred Gislason

Fußball EM 2021 UEFA EURO Kommentar: Deutschland – Mittelmaß statt Weltklasse

Fußball EM 2021: England erzwang Deutschland K.-O. im EURO-Achtelfinale

Fußball EM 2021 Kommentar: Deutschland – Stagnation, Fortschritt, Rückschritt

Handball Olympia Tokio: Alfred Gislasons Kern-Team Deutschland

Handball DHB Männer: Der Weltspitze ein Stück näher

Täve Schur, Deutschlands Sport-Legende, feiert 90. Geburtstag

DHB zwischen WM-Debakel und Olympia-Vision

Deutschland fehlt Weltklasse Performance

Kommentar: Deutschland von Weltklasse weit weg

Dialog mit Enkel: Zeit zu liefern für Deutschland

Deutschlands WM-Debakel und Olympia-Gold-Vision

Dialog mit Enkel: Zeit zu liefern für DHB-Team

Handball EM 2020: Deutschlands Frauen mit Stagnation

EHF EURO: Deutschland in Stagnations-Phase

Sport Aktuell

ZEPPI

Fußball Bundesliga Neustart – Ein fatales Signal

ZEPPI Top Beiträge

ZEPPI Sport News

Fußball Bundesliga Neustart – Das falsche Signal

Alfred Gislason und die Wahrscheinlichkeit seines Erfolges

DHB in der Glaubwürdigkeits-Krise

Handball Deutschland fehlen Weiterentwicklung und Medaillen

Handball EM: Deutschlands Prädikate. Von Pekeler bis Gensheimer

DHB Krise. Machtkampf. Erfolg um jeden Preis

DHB in der Glaubwürdigkeits-Krise

Deutschland fehlen Weiterentwicklung und Medaillen

Der gescheiterte Bundestrainer Christian Prokop

ZEPPI Kolumne

Dialog mit meinem Enkel

Der (un)dankbare 4. Platz. Sportliche Bilanz

Kommentar verfassen