Handball EM 2020 Frauen: Russland bezwang Schweden

Handball EM 2020 Frauen - Team Russland Russia - Copyright: Press-Service of HFR
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Handball EM 2020 Frauen EHF EURO Dänemark, Vorrunde, Gruppe B, 3. Spieltag, Herning: 

Mit-Favorit Russland bezwang in einer intensiv geführten, spielerisch phasenweise hochklassigen Begegnung Schweden mit 30:26 (15:13) Toren. Damit zieht das russische Team von Erfolgstrainer Ambros Martin mit 4:0 Punkten in die Hauptrunde ein. Schweden und Spanien gehen mit 1:3 Zählern in die Hauptrunde.

Woman of the Match: Daria Dmitrieva (Russland)

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07.12.2020 – SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Handball EM 2020 Frauen EHF EURO Dänemark, Handball Europameisterschaft, Vorrunde:

Russland startete mit einer sehr guten Performance und „überrannte“ förmlich Schweden bis zum 11:5 nach 15 Minuten. Der Ball lief wahnsinnig schnell und die Passgenauigkeit stimmte. Schweden fand keinen Zugriff in der Abwehr. Dies sollte sich aber im weiteren Verlauf ändern. Schweden gewann mehr Zweikämpfe in der Deckung und agierte kombinationssicherer im Angriff. Beide Teams offenbarten Schwächen auf der Torhüterposition.

Nach der Pause schaffte Schweden zweimal den Ausgleich. Wenn Russland temporeich und mit hoher Passgeschwindigkeit über Spielmacherin Dmitrieva agierte, bekam die schwedische Abwehr Probleme. Das russische Team von Erfolgstrainer Ambros Martin konnte sich gegen Ende der Begegnung etwas besser in der Abwehr stabilisieren. Ein Kempa-Treffer von Managarova zum 27:23 in der 55. Minute brachte die praktische Vorentscheidung für Russland, das in der Crunchtime cleverer spielte.

Stimmen:

Carin Stromberg: „Wir waren ein bisschen in der Defense im Nachteil. Es war tatsächlich ein enges Match, als wir im Angriff besser wurden. Unsere Torhüterin war besonders von der 7-Meter-Linie stark.“

Jekatarina Iljina: „Es war ein hartes Match. Wir fanden aber gute Lösungen im Angriff. Ich bin so glücklich, dass ich wieder im Team zurück bin.“

Statistik:

Handball EM 2020 Frauen EHF EURO Dänemark, Vorrunde, Gruppe B, 3. Spieltag, Herning, 20:30 Uhr

Russland vs. Schweden 30:26 (15:13)

Spielfilm:  

1:0 (1.), 2:2 (3.), 3:3 (4. – Lagerquist), 5:3 (7. – Dmitrieva), 6:3 (8. – Dmitrieva), 6:4 (8.), 8:4 (9. – Managarova TGS), Auszeit Schweden (9.), 9:4 (12. – Kozhokar), 9:5 (13. – Lagerquist), 11:5 (15. – Samokhina 7m), 11:6 (16.), 11:7 (17. – Lundström ÜbZ), 12:7 (18. – Kozhokar UnZ), 12:8 (18.), 12:9 (20. – Rask ÜbZ), 13:11 (23. – Rask), Auszeit Russland (23.), 14:11 (23. – Gorshenina), 14:12 (24. – Roberts), 14:13 (26. – Hagman 7m ÜbZ), 15:13 (27. – Bobrovnikova UnZ), 15:13 (HZ)  –  15:14 (32.), 15:15 (33. – Gullden), 16:15 (33. – Dmitrieva), 16:16 (35. – Gullden), 17:16 (35. – Dmitrieva), 18:16 (36. – Managarova), 19:16 (38. – Dmitrieva), Auszeit Schweden (39.), 19:17 (39. – Blohm), 20:17 (40.), 20:19 (41. – Rask), 21:19 (44. – Managarova), 21:20 (44.), Dmitrieva scheiterte 7m an TH (47.), 23:20 (48. – Kozhokar TGS), 23:21 (50. – Hagman 7m), 24:21 (52. – Bobrovnikova), 24:22 (52.), 25:22 (52.), 25:23 (53.), 26:23 (54. – Iljina), Auszeit Schweden (55.), 27:23 (55. – Managarova Kempa), 27:24 (56. – Petren ÜbZ), 28:24 (57. – Iljina), 28:25 (57. – Lagerquist), 28:26 (58. – Blohm UnZ), 29:26 (58. – Makeeva ÜbZ), Auszeit Russland (59.), 30:26 (60. – Bobrovnikova), 30:26 (EST)

Woman of the Match: Daria Dmitrieva (Russland)

Beste Torschützinnen: Dmitrieva 6/9, Managarova 4/5, Kozhokar 4/5, Skorobogatchenko 4/8 – Kristin Thorleifsdottir 6/11, Lundsröm 3/3, Lagerquist 3/3

Wurfeffizienz: 67:63 Prozent (1. HZ: 75:59 Prozent)

Torhüterinnen: 5:8 Paraden (16:21 Prozent) (1. HZ: 4:2 Paraden – 24:12 Prozent).

Gegenstoß-Tore: 3:1  (1. HZ: 1:1)

Technische Fehler: 11:18  (1. HZ: 5:5)

Strafminuten: 8:2  (1. HZ: 6:0)

Zuschauer: 0 in Jyske Bank Boxen Herning  

Schiedsrichter: Ioanna Christidi und Ioanna Papamattheou (GRE)

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