Buxtehuder SV bezwang Thüringer HC verdient

Thüringer HC - Handball Saison 2020-2021 - Foto: Thüringer HC
Thüringer HC – Handball Saison 2020-2021 – Foto: Thüringer HC

Handball Bundesliga Frauen, 8. SpieltagDer Buxtehuder SV bezwang den Thüringer HC verdient mit 20:19 (14:11) Toren und schaffte eine „kleine Sensation“. Ausschlaggebend war die bessere Deckungsleistung.

Der Thüringer HC offenbarte eine weitere Performance-Verschlechterung (Angriff !) im Verhältnis zur Heim-Niederlage gegen Leverkusen und muss nun mit 5 Minuspunkten (Dortmund 0 und Bietigheim 3) fast schon alle Hoffnungen auf die neue Meisterschale begraben.

Women of the Match: Torhüterinnen Lea Rüther und Marie Davidsen (je 19 Paraden !) mit überragender Leistung. 

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31.10.2020 – SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Handball Bundesliga Frauen: Der Buxtehuder SV gewann die Crunchtime der ersten Halbzeit gegen den Thüringer HC und ging verdient mit 3 Toren Vorsprung in die Pause. Ausschlaggebend für diese Führung war die wesentlich stabilere Deckungsleistung mit der hervorragenden Lea Rüther im Tor (11 Paraden) sowie die Gegenstoß-Tore nach Fehlern des THC im Angriff oder eben einer sehr guten Torhüterrinnen-Leistung. Dabei vergab „Buxte“ noch zwei Strafwürfe.

Auf der Gegenseite hatte ebenfalls Marie Davidsen eine gute Fangquote (9 Paraden). Aber der Angriffsmotor beim THC „stotterte“ erheblich. Die in vergangenen Jahren so gefürchtete 2. Welle beim Team von Co-Trainer Müller fand nicht statt, weil die kompakte Abwehrleistung incl. Rückzugsverhalten nicht ausreichend war. Beste Torschützen: Fischer 5, Dölle 4, Jerabkova 4.

Der Buxtehuder SV lag in der zweiten Halbzeit stets vorn und behauptete seine Führung, obwohl der Thüringer HC leicht stärker wurde und die „Buxte“-Angriffsleistung abnahm. Marie Davidsen steigerte sich weiter im THC-Tor und hielt genauso einen Siebenmeter (48.) wie Petra Blazek in der 59. Minute bei 20:19 gegen Lone Fischer. Insgesamt vergab das Team von Dirk Leun vier Siebenmeter (Davidsen parierte 2 und Blazek 1).

Der Thüringer HC zeigte nach dem 20:17 Kämpfer-Qualitäten trotz vieler technischer Fehler im zweiten Abschnitt. Aber mehr als ein Pfostenwurf 16 Sekunden vor Spielende durch Arwen Rühl kam nicht mehr heraus. Buxtehude gewann hoch verdient durch die bessere Abwehrleistung. Der Thüringer HC musste nicht nur einen weiteren Leistungsabfall zum Leverkusen-Match verzeichnen, sondern auch fast schon alle Meisterschafts-Ambitionen mit 5 Minuspunkten begraben.

Stimmen (Quelle: Sportdeutschland.tv):

Helfried Müller: „Dieses Duell war typisch für ein Herzschlag-Finale wie in vergangenen Jahren. Es war ein Kampfspiel von zwei gleichstarken Mannschaften. Wir sind nach der Pause gut zurück gekommen und konnten aber unsere Fehlerquellen nicht abstellen. Wir sahen zwei Weltklasse-Torhüterinnen. Überragend. Wir waren im Angriff nicht so druckvoll. Nach der Leverkusen-Niederlage sind wir im Tief und nun im breiten Mittelfeld der Liga angekommen. Buxtehude hat verdient gewonnen.“

Dirk Leun: „Lea Rüther hat eine sensationelle Leistung geboten. Ich möchte generell die Abwehr loben. Durch Pfostenwürfe haben wir uns das Leben selber schwer gemacht. Mit unserer Angriffsleistung bin ich trotz der zweiten Halbzeit nicht unzufrieden.“

Statistik:

Buxtehuder SV vs. Thüringer HC 20:19 (14:11)

Spielfilm:

3:3 (10. – Jerabkova), 4:6 (16. – Jerabkova 7m), 7:7 (20. – Fischer TGS), 7:9 (21. – Huber), 11:9 (25. – Lott UnZ), Auszeit Thüringer HC (25.), 12:11 (27. – Fernis), 14:11 (28. – Fischer TGS), 14:11 (HZ) – 15:11 (33. – Dölle), 17:14 (41. – Düvel), 18:16 (47. – Jerabkova 7m), 18:17 (52. – Rühl), 20:17 (56. – Lott TGS), 20:19 (59. – Jerabkova 7m), 20:19 (EST)

Torhüterinnen: 19:19 Paraden (11:9 – 1. Halbzeit)

Gegenstoß-Tore: 6:1 (5:1)

Technische Fehler: 8:12 (4:5)

Strafminuten: 4:4 (4:2)

Thüringer HC: Marie Skurtveit Davidsen, Petra Blazek; Mariana Ferreira Lopes 1, Emma Ekenman-Fernis 5, Beate Scheffknecht, Asli Iskit , Meike Schmelzer, Arwen Rühl 1, Kerstin Kündig 1, Lydia Jakubisova, Nina Neidhart 4, Marketa Jerabkova 6/3, Josefine Huber 1

Buxtehuder SV: Lea Rühter, Katharina Filter; Liv-Charlotte Süchting, Johanna Heldmann, Lone Fischer 5, Mieke Düvel 1, Lisa Antl 1, Isabelle Dölle 5, Luisa Scherer 1, Meret Ossenkopp, Annika Lott 4, Lynn Schneider, Paula Prior 1, Teresa von Prittzwitz, Paulina Golla, Caroline Müller-Korn 2

Zuschauer: 360

Schiedsrichter: Stefan Schneider, Colin Hartmann

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