Handball WM 2021: Henk Groener „Wir waren nicht gut genug“

Handball WM 2021 - Deutschland vs. Spanien - Copyright: Königlicher Spanischer Handballverband / RFEBM - J. L. Recio
Handball WM 2021 – Deutschland vs. Spanien – Copyright: Königlicher Spanischer Handballverband / RFEBM – J. L. Recio

Handball WM 2021 Frauen – IHF Handball Weltmeisterschaft: 

Handball WM 2021 Frauen, Finalrunde, Viertelfinale: Deutschland unterlag Spanien. Die Stimmen nach dem Match.

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Die 25. IHF Women’s World Championship, die erste Handball Frauen Weltmeisterschaft mit 32 Teams, wird vom 1. bis 19. Dezember 2021 in Spanien ausgetragen.

14.12.2021SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Handball WM 2021 Frauen, Viertelfinale, Palau d’Esports, Granollers: Stimmen (Quelle: DHB)

Alina Grijseels: „Es war ein verdienter Sieg für Spanien. Wir waren nicht clever genug, vor allem im Angriff. Wir hatten einen sehr guten Start, laden aber Spanien durch einfache Fehler im Angriff wieder ein, um ins Spiel zu kommen und schnelle Tore zu machen. Am Ende ist es ärgerlich, weil wir nicht 100 Prozent unserer Leistung gebracht haben. Mit 100 Prozent hätten wir dieses Spiel gewonnen. Ich bin sehr enttäuscht und es ist bitter, denn das war eine Riesenchance für uns, um ins Halbfinale einzuziehen. Insgesamt können wir aber stolz sein auf unsere Leistung in der Vorrunde und Hauptrunde, mit Ausnahme des Dänemark-Spiels. Auf dem Rest können wir aufbauen und Selbstvertrauen mitnehmen, aber jetzt überwiegt erst einmal die Enttäuschung.“

Emily Bölk: „Das ist echt sehr schade, denn wir haben ein echt tolles Turnier gespielt und guten Handball gezeigt. Es wäre natürlich super gewesen, wir hätten uns selbst belohnt. Wir hatten einen super Start, genau wie wir uns das vorgenommen hatten. Dann haben wir uns selbst in die Unsicherheit getrieben und die Spanierinnen eingeladen, ins Spiel zu finden. Wir machten einfache technische Fehler und haben den Ball ohne Not mehrfach ins Aus geworfen. So gehen wir mit einem Vier-Tore-Rückstand in die Halbzeit. Dann ist es sehr schwierig, in einem Viertelfinale gegen sehr starke Spanierinnen und Gastgeber das Spiel noch einmal zu drehen. Wir haben alles versucht. Ich hoffe, man hat gesehen, dass wir bis zur letzten Sekunde gekämpft haben. Da gehört viel Kampf, viel Mut und viel Glück dazu. Dieses Glück hatten wir leider nicht. In Summe können wir aber sehr viel Positives aus diesem Turnier mitnehmen.“

Meike Schmelzer: „Wir starten verdammt gut, vor allem in der Abwehr und können so auch unser Tempospiel aufbauen, das wir in fünf der letzten sechs Spiele gut aufgezogen hatten. Wir sind vier Tore weg und fangen dann an, die Bälle im Angriff ohne Druck und ohne Not weg zu schmeißen und laden so die Spanierinnen zu einfachen Toren ein. Leider konnten wir uns davon nicht mehr so richtig erholen. Wir sagten in der Halbzeit, dass wir die Abwehr wieder so stellen müssen wie am Anfang, um ins Tempospiel zu kommen. Im Großen und Ganzen haben wir nicht den Schritt gemacht, um auf weniger als drei Tore heran zu kommen. Das ist sehr enttäuschend. Wenn man die Vorrunde und zwei Drittel der Hauptrunde betrachtet, haben wir uns sehr gut entwickelt. Wir haben gute Abwehrarbeit gezeigt und ein gutes Tempospiel. Wenn man die letzten beiden Spiele sieht, frustriert es doch. Ich weiß, dass wir es besser können und wir haben auch über weite Strecken des Turniers gezeigt, was wir eigentlich drauf haben. Es ist einfach schade, dass wir es in einem solchen Spiel, in dem es ums Halbfinale geht, einfach nicht richtig hin bekommen.“

Henk Groener: „Wir sind enttäuscht, dass wir es nicht geschafft haben, das Spiel für uns zu entscheiden. Wir haben super angefangen, haben das Spiel dann aber durch eigene Fehler im Angriff aus der Hand gegeben und Spanien wieder ins Spiel gebracht. Danach sind wir nur noch hinterher gerannt. Wir hatten trotzdem Chancen, aber die haben wir nicht rein gemacht, auch als wir in der Abwehr wieder gut gestanden haben. Aber wir haben es leider nicht geschafft, näher ran zu kommen und waren leider nicht gut genug. Eine ausführliche Analyse des Spiels werden wir mit der Mannschaft noch machen. Wir waren gut vorbereitet und wir haben das Spiel so begonnen, wie wir es wollten, hatten die Spanier mit schnellen Toren im Griff und uns einen guten Vorsprung heraus gespielt. Dann fangen wir unverständlicherweise an, uns mit unseren Fehlern selbst zu verunsichern und haben Spanien wieder ins Spiel gebracht. Die Halle wachte auf, stand dann hinter der Mannschaft und wir laufen dem Rückstand im Rest des Spiels hinterher. Wir haben vieles versucht, aber nichts hat gefruchtet. Keine Abwehr-Umstellung, kein 7-gegen-6 im Angriff, keine personellen Wechsel. Wir haben uns Chancen erarbeitet, die dann aber leider auch nicht rein gemacht. Somit waren wir heute nicht gut genug, um Spanien zu schlagen. Wir haben viel Positives geschafft. Nach dem Remis im EM-Quali-Spiel im Oktober gegen Belarus haben nicht viele gedacht, dass wir bei dieser Handball WM weit kommen könnten. Das wurde besser mit dem Last-Minute-Sieg gegen Russland beim Tag des Handballs. Wir haben uns gut auf dieses Turnier vorbereitet und haben unsere Qualität von Spiel zu Spiel gesteigert. Wir haben wichtige Spiele gegen Ungarn und Südkorea gewonnen. Gegen Dänemark haben wir eine Klatsche bekommen, weil wir zu ängstlich waren und zu viel Respekt vor dem Gegner hatten. Und heute haben wir nach gutem Start leider das Heft aus der Hand gegeben.“

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