Thüringer HC mit souveränem Sieg gegen WAT Atzgersdorf

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Thüringer HC - Handball Saison 2020-2021 - Foto: Thüringer HC
Thüringer HC – Handball Saison 2020-2021 – Foto: Thüringer HC

Handball EHF European League: Der Thüringer HC gewann sein erstes Spiel in der EHF European League gegen den WAT Atzgersdorf mit 39:24 (23:11) Toren.

Mit dem deutlichen Auswärtssieg verschaffte sich der Thüringer HC eine komfortable Ausgangssituation für das Rückspiel in der kommenden Woche und stellte die Weichen in Richtung der 3. Qualifikations-Runde. Beste Werferinnen für WAT waren Kristina Dramac, Johanna Failmayer und Johanna Reichert mit je sieben Toren. Kerstin Kündig erzielte sechs Treffer für die Gäste.

10.10.2020 – PM THC / SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Handball EHF European League: Die ersten beiden Angriffe waren ein lockeres Herantasten beider Teams, dann brachte Beate Scheffknecht den Thüringer HC mit 0:1 in Führung. Auf der Gegenseite glich Johanna Failmayer per Strafwurf aus, nachdem Josefine Huber eine Verwarnung kassierte. Die junge Wiener Mannschaft agierte in der Anfangsphase mutig und ließ den THC in den ersten fünf Minuten nicht davon ziehen, Johanna Reichert netzte zum 2:3 ein. Der THC spielte konzentriert weiter und begann dem WAT Atzgersdorf sein Spiel aufzuzwingen. Petra Blazek zeigte sich sicher zwischen den Pfosten und glänzte über die erste Halbzeit mit mehreren Paraden. Die Gäste zelebrierten das schnelle Umkehrspiel und nach zehn Minuten setzten sich die Gäste mit 8:4 ab.

Die Wechsel aus der Abwehr in den Angriffsmodus funktionierte und so erzielte der THC mehrere schnelle Tore. Beim Stand von 5:13 beorderte Norbert Wernert das österreichische Team an die Seitenlinie. Die Favoritenrolle füllte der THC voll aus und lag zur 18. Minute mit zehn Toren vorn – 6:16. Beim Thüringer HC schlichen sich einfache Fehler ein und nicht mehr alles lief rund. Schwächen im Spielaufbau und Abschluss zwangen Helfried Müller, sein Team ins Gebet zu nehmen. Noch drei Minuten standen auf der Anzeigetafel, als Meike Schmelzer einen Tempogegenstoß mit sehenswertem Heber zum 11:23 abschloss. Bis zur Halbzeit änderte sich nichts mehr am Spielstand.

Der Start in die zweite Halbzeit begann stockend. In der 5. Minute kam Laura Kuske zu ihrem ersten Einsatz in der EHF European League. Dem Siebenmeter von Kristina Dramac konnte sie nichts entgegensetzen – 13:25. Anouk Nieuwenweg scheiterte auf der Gegenseite von der Strafwurflinie an Vanessa Geringer. Hellwach zeigte sich Meike Schmelzer am Kreis und zauberte per Heber den Ball ins Tor der Wienerinnen (15:29 – 42.). Laura Kuske parierte direkt im Anschluss einen Strafwurf von Kristina Dramac, musste den Nachwurf von Rita Wernert aus dem Netz fischen. Der Spielfluss beim THC war nun nicht mehr so flüssig, einfache Würfe verfehlten den Weg ins Tor. Helfried Müller reagierte und nahm in der 47. Minute ein weiteres Team Timeout.

Alle Feldspielerinnen kamen zum Einsatz. Den Gästen gelang es nicht, gegen die Wienerinnen den Vorsprung auszubauen. Die Führung hielt sich für den THC mit 12 bis 13 Toren stabil und so ging es in die letzten zehn Spielminuten mit 20:33. Der Vorsprung der Gäste war groß genug, um sich Fehler leisten zu können und sich auf Experimente einzulassen. Eine Minute vor dem Schlusspfiff stellte Ina Großmann den 39:24-Endstand für den Thüringer HC her, da die Atzgersdorferinnen drei weitere Chancen nicht nutzen konnten.

Statistik:

WAT Atzgersdorf (AUT): Sandra Mahr, Nicole Ivkic, Vanessa Geringer; Mirijam Steyrer, Anabel Cosic, Anna Schuster, Lilly Fehringer, Kristina Dramac, Sara Mustedanagic, Sarah Kofler, Johanna Failmayer, Annika Zlabinger, Rita Wernert, Lilli Gschwentner, Melanie Sujer, Johanna Reichert.

Thüringer HC (GER): Laura Kuske, Marie Skurtveit Davidsen, Petra Blazek; Mariana Ferreira Lopes 4, Beate Scheffknecht 3, Anouk Nieuwenweg 2, Asli Iskit 3, Meike Schmelzer 3, Klara Schlegel 1, Ina Großmann 4, Arwen Rühl 1, Kerstin Kündig 6, Lydia Jakubisova 5, Nina Neidhart 3, Marketa Jerabkova 3, Josefine Huber 1.

Strafwürfe: 7/6 – 6/5. Zeitstrafen: 1 – 6. Zuschauer: 120.

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